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ÖEL: Die EV Zeltweg Murtal Lions lösen ihr Playoff-Ticket!

Der ESC SoccerZone Steindorf gewann den Schlager der Gruppe Süd in der Ö Eishockey Liga auswärts gegen den 1. EHC Althofen nach einem packenden Match mit 3:2 nach Verlängerung. Der EC LiWoDruck Spittal besiegte den USC Pirates Velden auswärts mit 6:4. In der Gruppe Nord-Ost fixierte der EV Zeltweg Murtal Lions mit einem 4:1-Erfolg gegen den Wiener Eislauf-Verein endgültig die Playoff-Teilnahme. Tabellenführer Kapfenberger SV siegte auswärts beim ATSE Graz mit 5:2. Die Dukes Graz schlugen die Sharks Gmunden knapp mit 3:2. Der WEV, der ATSE Graz und die Dukes Graz – der Liganeuling hat jedoch nur noch ein Spiel zu absolvieren – rittern in dieser Gruppe um den letzten Playoff-Platz.

Der vor dem Spieltag am Samstag neue Tabellenführer ESC SoccerZone Steindorf war im absoluten Schlager beim Zweiten 1. EHC Althofen um den möglichen Gruppensieg im Süden zu Gast.

Steindorf startete blitzartig ins Match: Christof Martinz erzielte das 1:0 aus kurzer Distanz nach genau einer Minute und 34 Sekunden. Beide Teams boten ein attraktives, intensives Eishockey mit guten Szenen auf beiden Seiten, das Spiel lieferte einen Vorgeschmack auf das bevorstehende überregionale Playoff der Ö Eishockey Liga.

Im zweiten Abschnitt änderte sich wenig am Spielcharakter, zunächst konnte das Team von Head Coach Robert Moser eine Überzahl nicht nützen. Dann schnürten die Rhinos in einem starken Wechsel die Steindorfer ein und Lukas Telsnig sendete die Scheibe in Minute 28 zum 1:1-Ausgleich ein.

Nach einem schnellen Konter lag Steindorf wieder mit 2:1 voran, Fabian Groyer bezwang Fabian Horn in Minute 31. Dann hatte Althofen Pech bei einem Stangenschuss von Sandro Seifried. In einer 5:3-Überzahl machte es Seifried eineinhalb Minuten vor Drittelende besser und erzielte nach einer schnellen Pass-Stafette aus spitzem Winkel den 2:2-Ausgleich.

Im letzten Abschnitt wurde das Match noch intensiver. Steindorf erhöhte das Tempo und drängte auf die Führung. In einer Überzahl erspielten sich die Cracks vom Ossiacher See einige gute Chancen, aber Fabian Horn im Althofener Tor hielt famos. Danach vergaben auch die Rhinos gute Möglichkeiten, das Match war in der Crunchtime angekommen.

Nachdem kein weiterer Treffer fiel, ging die attraktive Partie in die Verlängerung, in der Markus Pöck nach einem Alleingang den 3:2-Siegestreffer für Steindorf erzielte. Damit stehen die Steindorfer vor dem Gruppensieg im Süden.

SPITTAL BESIEGT PIRATES VELDEN AUSWÄRTS

Nach einem flotten ersten Abschnitt ohne Treffer bei USC Pirates Velden gegen EC LiWoDruck Spittal sorgte Tim Thaler früh im zweiten Drittel aus kurzer Distanz für das Spittaler 1:0 in Minute 22. Die Hornets setzten nach und kamen nach einem schnellen Angriff zur Halbzeit der Partie zum 2:0. Marco Zorec spielte einen Querpass auf Daniel Tschurnig, der den Puck aus kurzer Distanz verwerten konnte. Und das Team von Head Coach Florian Orzetek hatte im Mittelabschnitt noch nicht genug. Luca Komar erzielte in Minute 33 in Überzahl das 3:0 für die Gäste. Die Piraten kämpften sich in Überzahl ins Match zurück: Valentin Leiler traf zwei Minuten vor der zweiten Sirene vom linken Bullykreis zum 1:3 für Velden.

Im letzten Abschnitt sorgte Luca Komar in Minute 47 mit einem Doppelschlag zum 4:1 und 5:1 binnen 34 Sekunden und seinem insgesamt dritten Volltreffer für zunächst klare Verhältnisse. Velden schlug kurze Zeit später mit dem 2:5 durch Christian Ban zurück. Und setzte nach: Benjamin Rassl erzielte nach einem schnellen Antritt im Alleingang das 3:5 in Minute 52. Das Match war plötzlich wieder offen. Und wurde durch den Anschluss-Treffer hochspannend: Sebastian Höffernig erzielte aus kurzer Distanz das 4:5 in Minute 55. Am Ende zog Velden-Coach Herwig Gressel Goalie Thomas Stroj, Daniel Nageler setzte den Schlusspunkt ins leere Tor zum 6:4 für Spittal, das mit dem Sieg in der Tabelle Platz drei übernahm.

ZELTWEG MURTAL LIONS NACH SIEG GEGEN WEV IM PLAYOFF

Hochspannung vor dem Duell EV Zeltweg Murtal Lions gegen den Wiener Eislauf-Verein in der Gruppe Nord-Ost: Beiden Teams merkte man die Bedeutung dieses Spieles an, das Match war vom ersten Shift an ein intensiver Kampf auf Biegen und Brechen. Playoff-Feeling im Grunddurchgang machte sich breit in der Aichfeldhalle.

Zuerst vergaben die Lions einen Penalty, aber drei Minuten vor Drittelende fiel das 1:0 für die Gastgeber. Marco Quinz pfefferte die Scheibe hinter das Tor an die Bande, Marco Herzl verwertete den Abpraller.

Die Hausherren setzten zu Beginn des zweiten Drittel dort fort, wo sie im ersten Abschnitt aufgehört hatten. Marco Kuntze überraschte Goalie Mathias Lichtenecker mit einem haltbaren Schuss ins kurze Eck und stellte in Minute 23 auf 2:0 für den EV Zeltweg Murtal Lions. Nun war der WEV gefordert, in die Partie zurückzukommen. Die Steirer hielten den Zweitore-Vorsprung und hatten ihrerseits Möglichkeiten, das Ergebnis auszubauen.

Im letzten Abschnitt verabsäumten es die Murtal Lions, das Match mit einem dritten Treffer zu entscheiden. Im Gegenteil: Die Wiener kamen nach einem schnellen Angriff und einem Schuss von Cedric Ehrenreich in Minute 47 auf 1:2 heran, die Crunchtime begann in der Aichfeldhalle. In Minute 56 fiel in Überzahl das erlösende 3:1 aus Sicht der Gastgeber, Stefan Scholz verwertete einen Querpass aus kurzer Distanz.

Kurz vor Ende nahm der WEV Goalie Mathias Lichtenecker vom Eis, Marco Quinz sorgte mit seinem Emptynet-Treffer zum 4:1 eineinhalb Minuten vor dem Ende für die endgültige Entscheidung. Der EV Zeltweg Murtal Lions fixierte mit diesem Sieg die Playoff-Teilnahme endgültig. Der WEV kämpft mit dem ATSE Graz und den Dukes Graz um den letzten Playoff-Platz in der Gruppe.

KAPFENBERGER SV BESIEGT DEN ATSE GRAZ

Wie schon beim letzten Aufeinandertreffen Anfang Jänner in der Halle B des Grazer Merkureisstadions zeigten der ATSE Graz und Tabellenführer Kapfenberger SV ein schnelles, attraktives Eishockey auf Augenhöhe. Spät im ersten Abschnitt ging der Favorit aus dem Mürztal durch Christoph Draschkowitz in Minute 15 mit 1:0 in Führung.

Im zweiten Drittel waren 40 Sekunden absolviert als Dominik Wassermann nach einem schnellen Angriff der Kapfenberger Kängurus auf 2:0 stellte. Der ATSE fightete zurück und kam nach einem krassen Verteidigungsfehler sieben Sekunden nach Halbzeit durch Spielertrainer Rupert Strohmeier zum 1:2-Anschlusstreffer.

Dreieinhalb Minuten später war der Zweitore-Vorsprung für die Gäste wieder hergestellt: Pierre Graf sendete aus dem Slot einen platzierten Schuss zum 3:1 ins Netz. Nun agierte das Team von Spielertrainer Kris Reinthaler noch überlegener und schnürte die Eggenberger öfter in deren eigenen Verteidigungsdrittel ein, es blieb aber beim 3:1 nach 40 Minuten.

Im letzten Abschnitt kämpfte der ATSE verbissen, ins Match zurückzukommen und das gelang auch. Nach einer Unkonzentriertheit in der Kapfenberger Hintermannschaft erzielte Diethard Winzig in Minute 43 den 2:3-Anschlusstreffer. Dann hatten die Grazer mit einem Überzahl-Spiel die große Chance, den Ausgleichstreffer zu machen.

Es kam anders: Rupert Fichtinger ergatterte den Puck, fuhr alleine auf Graz-Goalie Florian Zeugswetter und erzielte das 4:2 für Kapfenberg. Der ATSE riskierte, nahm den Keeper vom Eis, aber Rupert Fichtinger setzte den Schlusspunkt zum 5:2 ins leere Tor. Der ATSE muss nun im Duell mit dem WEV und den Dukes Graz um den letzten Playoff-Platz in der Gruppe Nord-Ost kämpfen.

UHT DUKES GRAZ BIEGT SHARKS GMUNDEN

Das Duell des UEHV RAUCH Technology Sharks Gmunden gegen das UHT Dukes Graz war von Beginn an eine flotte Partie, es ging und her.

Die Gäste erwischten den besseren Start, Tristan Schröttner brachte die Grazer nach knapp fünf Minuten mit 1:0 in Führung. Mit Fortdauer des ersten Abschnitts drängten die Sharks auf den Ausgleich, Dukes-Goalie Gernot Fally hielt seinen Kasten aber sauber.

Im zweiten Abschnitt erhöhte Sascha Sudnikiewicz in Minute 28 mit einem schönen Schuss auf 2:0 für die Herzöge aus Graz. Im Schlussabschnitt stocherte Simon Helm die Scheibe in Minute 47 zum 3:0 für die Steirer über die Linie, die vermeintliche Vorentscheidung war im Haifischbecken am Traunsee gefallen.

Doch die Sharks zeigten sich bissig und gaben nicht auf: Alessandro Mühllechner nahm sich ein Herz und erzielte in Minute 53 mit einem Schlagschuss das 1:3 aus Gmundner Sicht. Zweieinhalb Minuten vor dem Ende drückte Alwin Schuster den Puck zum 2:3 über die Linie. Es folgte eine spannende Schlussphase, der Ausgleich gelang den Sharks Gmunden nicht mehr.

Die Dukes haben mit dem Sieg rechnerisch noch Chancen auf’s Playoff, aber nur mehr ein Spiel gegen die Murtal Lions zu absolvieren.

SPIELTAG GRUPPE NORD-OST

EV Zeltweg Murtal Lions vs. Wiener Eislauf-Verein 4:1 (1:0,1:0,2:1)
Sa., 21. Jänner 2023, 19:00 Uhr, Aichfeldhalle Zeltweg
Torschützen EV Zeltweg Murtal Lions: Marco Herzl (17:01 Min.), Marco Kuntze (22:52 Min.), Stefan Scholz (55:36 Min./PP1), Marco Quinz (58:37 Min./EN)
Torschütze Wiener Eislauf-Verein: Cedric Ehrenreich (46:52 Min.)

ATSE Graz vs. Kapfenberger SV 2:5 (0:1,1:2,1:2)
Sa., 21. Jänner 2023, 19:30 Uhr, Merkur Eisstadion
Torschützen ATSE Graz: Rupert Strohmeier (30:07 Min.), Diethard Winzig (42:38 Min.)
Torschützen Kapfenberger SV: Christoph Draschkowitz (14:33 Min.), Dominik Wassermann (20:40 Min.), Pierre Graf (33:31 Min.), Rupert Fichtinger (54:01 Min./SH1, 58:43 Min./SH1/EN)

UEHV RAUCH Technology Sharks Gmunden vs. UHT Dukes Graz 2:3 (0:1,0:1,2:1)
Sa., 21. Jänner 2023, 18:20 Uhr, Eishalle Gmunden
Torschützen UEHV RAUCH Technology Sharks Gmunden: Alessandro Mühllechner (52:46 Min.), Alwin Schuster (57:37 Min.)
Torschützen UHT Dukes Graz: Tristan Schröttner (04:50 Min.), Sascha Sudnikiewicz (28:14 Min.) , Simon Helm (46:11 Min.)

SPIELTAG GRUPPE SÜD

1. EHC Althofen vs. ESC SoccerZone Steindorf 2:3 n.V. (0:1,2:1,0:0,0:1)
Sa., 21. Jänner 2023, 17:00 Uhr, Stadthalle Althofen
Torschützen 1. EHC Althofen: Lukas Telsnig (27:40 Min.), Sandro Seifried (38:29 Min./PP2)
Torschützen ESC SoccerZone Steindorf: Christof Martinz (01:34 Min.), Fabian Groyer (30:39 Min.), Markus Pöck (61:23 Min.)

USC Pirates Velden vs. EC LiWoDruck Spittal 4:6 (0:0,1:3,3:3)
Sa., 21. Jänner 2023, 18:30 Uhr, Eishalle Velden
Torschützen USC Pirates Velden: Valentin Leiler (38:03 Min./PP1), Christian Ban (47:21 Min.), Benjamin Rassl (51:59 Min.), Sebastian Höffernig (54:33 Min.)
Torschützen EC LiWoDruck Spittal: Tim Thaler (21:11 Min.), Daniel Tschurnig (29:54 Min.), Luca Komar (32:47 Min./PP1, 46:17 Min., 46:51 Min.), Daniel Nageler (59:06 Min./EN)

Die Spiele der ÖEL werden auf der neuen Livestreaming-Plattform des Österreichischen Eishockeyverbandes unter LIVE.eishockey.at gezeigt.

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eishockey.at , Bild: EV Zeltweg Murtal Lions / Christian Mayerl

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