Viertelfinale 1 – Rückspiel: EHC Lustenau vs. HDK
Maribor
Sa., 15. Februar 2025, 17:30 Uhr, Rheinhalle
Der EHC Lustenau verschaffte sich
für das Rückspiel am Samstag gegen den HDK
Maribor einen beruhigenden 8:2-Vorsprung. Die
Vorarlberger spürten auswärts in der Ledena dvorana Maribor nach
3:0-Führung die Kampfkraft und Verbissenheit der Füchse, die mit
einem Doppelschlag auf 2:3 herankamen.
Mit Fortdauer der Partie ließ der Westsieger und Favorit fünf
Tore folgen und setzte sich doch noch souverän durch. Damit haben
sich die heim- und extrem offensivstarken Lustenauer eine
komfortable Ausgangslage im Duell der Liganeulinge
geschaffen.
Lustenau-Coach Dániel Fekete will seine
Mannschaft optimal auf die Gäste vorbereiten: „Beim Hinspiel in
Maribor konnten wir den Gegner mit frühen Toren überraschen, sodass
wir schnell für klare Verhältnisse sorgten. Auch beim Rückspiel ist
es unser Ziel, von Beginn an Druck auf das gegnerische Tor
auszuüben und sie mit schnell vorgetragenen Angriffen im eigenen
Abwehrdrittel zu beschäftigen. Vom Hinspiel-Ergebnis lassen wir uns
nicht blenden. Jeder Spieler weiß, um was es geht und wird von der
ersten Minute an versuchen, unser zurecht gelegtes Konzept auf dem
Eis umzusetzen.“
Maribor-Head-Coach Jure Verlič schaut
beim Rückspiel zunächst nicht auf das Gesamtergebnis und will, dass
sein Team besser auftritt: „Wir wissen, dass es schwierig sein
wird, den Rückstand aus dem ersten Spiel zu überwinden, aber wir
wollen es als ein einziges Spiel betrachten und einen besseren Job
machen als im ersten Spiel. Ich denke, dass wir in der Lage sind,
defensiv viel besser und disziplinierter im Aufbau zu spielen. Wir
müssen besser reagieren und wir müssen unseren Torhütern helfen und
zweite oder dritte Chancen nutzen. Wir müssen im Spiel ohne Puck
besser sein!“
Hinspiel: 8:2 für EHC
Lustenau
Viertelfinale 2 – Rückspiel: Wiener Eislauf-Verein vs.
EHC Crocodiles Kundl
Sa., 15. Februar 2025, 18:30 Uhr, WEV Arena, Lothringerstraße
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Der Wiener Eislauf-Verein trifft am
Samstag im Viertelfinal-Rückspiel in der WEV Arena auf
den EHC Crocodiles Kundl. Die Tiroler fahren
nach dem 3:2-Heimsieg mit einem knappen Eintore-Vorsprung auf das
Eis in der Bundeshauptstadt.
Das Hinspiel verlief hochspannend: Der WEV ging nach einem
lange auch vom Ergebnis ausgeglichenen Spiel im Schlussdrittel mit
2:1 in Führung, am Ende drehten die Unterinntaler das Match noch
mit einem Doppelschlag innerhalb von 61 Sekunden: Daniel Frischmann
sorgte mit einem Doppelpack in den letzten Minuten noch für den
hauchdünnen Crocodiles-Erfolg.
WEV-Head-Coach Philipp Ullrich weiß,
dass auch am Samstag ein spannendes Duell zu erwarten ist und hofft
auf eine gute Kulisse vor dem Wiener Konzerthaus: „Wir haben in
Kundl insgesamt über 60 Minuten einen super Fight abgeliefert.
Details entscheiden. Ein paar Kleinigkeiten werden wir besprechen
und anpassen. Ich vertraue meiner Mannschaft zu 100 Prozent und bin
mir sicher, dass wir diese Serie drehen können. So wie die Jungs
sich präsentieren, haben sie sich einen toll besuchten Heumarkt
verdient! Wir werden bereit sein!“
Kundl-Obmann Gerhard Maier will, dass
sein Team nach dem knappen Heimsieg auch in Wien voll dagegenhält:
„Wir haben uns mit einer sehr guten Teamleistung in eine gute
Ausgangssituation gebracht. Das Match am kommenden Samstag beginnt
jedoch wieder bei null und ist noch lange nicht entschieden. Der
Druck liegt nun beim WEV und wir werden voll dagegenhalten – wir
freuen uns auf das Auswärtsspiel in der Bundeshauptstadt!“
Hinspiel: 3:2 für EHC Crocodiles
Kundl
Viertelfinale 3 – Rückspiel: Kapfenberger SV Kängurus
vs. SC Samina Hohenems
Sa., 15. Februar 2025, 19:30 Uhr, Stadthalle Kapfenberg
Titelverteidiger Kapfenberger SV
Kängurus zeigte beim 3:1-Sieg im
Viertelfinal-Hinspiel gegen den SC Samina
Hohenems seine erneute Open Air Stärke im Herrenried.
Im Vorjahr legten die Steirer mit einem 4:1-Auswärtssieg den
Grundstein für den Gewinn der ersten Meisterschaft. In insgesamt
drei Duellen in der Grafenstadt gingen die Kängurus noch nie als
Verlierer vom Eis.
Die Vorarlberger haben mit den Mürztalern nach der Niederlage
im Vorjahres-Finale noch eine Rechnung offen, dafür müssten die
Steinböcke jedoch nun einen Auswärtssieg mit drei Toren Unterschied
einfahren. Dass das nicht unmöglich ist, zeigte der
Schlittschuhclub im Halbfinale der Saison 2022/2023, damals
feierten die Emser einen 5:1-Sieg in Kapfenberg und zogen ins
Finale ein.
Kapfenberg-Spielertrainer Kris
Reinthaler will sich mit seiner Mannschaft auf
Verwaltung des Hinspiel-Ergebnisses gar nicht einlassen: „Wir
wollen auch im Rückspiel auf Sieg spielen, denn wenn man sich auf
das Polster verlässt, geht das ganz sicher nach hinten los. Wir
werden jetzt gut regenerieren, dann gut trainieren und dann wieder
voll angreifen.“
Hohenems-Head-Coach Thomas Sticha weiß,
dass sein Team im Rückspiel gegen die Steirer über 60 Minuten voll
da sein muss: „Wir müssen im Rückspiel die großen Schnitzer im
eigenen Spiel vermeiden, denn Kapfenberg hat die Qualität, dies
eiskalt auszunutzen. Dass wir mit den Kängurus mitspielen können,
haben wir im ersten Spiel in den ersten zehn Minuten sowie im
letzten Drittel schon gesehen. Um aber ins Halbfinale zu kommen,
werden in Kapfenberg 60 sehr gute Minuten nötig sein. Das weiß auch
das Team und wird daher voll motiviert an den Start gehen.“
Hinspiel: 3:1 für Kapfenberger SV
Kängurus
Viertelfinale 4 – Rückspiel: HC Kufstein vs. UEHV
CAM4DENT Sharks Gmunden
Sa., 15. Februar 2025, 17:00 Uhr, Eisarena Kufstein
Der HC Kufstein bestätigte im
Viertelfinal-Hinspiel gegen den UEHV CAM4DENT Sharks
Gmunden am Traunsee seine seit Wochen bestechende
Hochform, feierte den neunten Sieg in Folge und geht in der
Eisarena Kufstein mit einem 4:0 ins entscheidende Rückspiel um den
Einzug ins Halbfinale.
Ein lange Zeit offenes Match kippte kurz nach der Halbzeit,
als die Tiroler in zweieinhalb Minuten drei Tore in Folge
erzielten, die Oberösterreicher danach keine Antwort mehr fanden
und Dragons-Keeper Jakob Sprachmann keinen Gegentreffer
zuließ.
Kufsteins Head Coach Andreas
Luchner will das Verwalten des Viertore-Vorsprungs
vermeiden und lässt auf Sieg spielen: „Wir haben uns im Hinspiel
eine sehr gute Ausgangslage für das Rückspiel und das Weiterkommen
ins Halbfinale geschaffen. Dennoch gehen wir mit dem Mindset rein,
dieses Spiel gewinnen zu wollen und nicht ein 4:0 verwalten zu
wollen. Ich gehe von einem vollen Stadion aus und mit unseren Fans
im Rücken bin ich davon überzeugt, dass die Mannschaft wieder
abliefern wird.“
Gregor Baumgartner, Head Coach der Sharks
Gmunden, glaubt, dass sein Team das Duell beim Rückspiel
in der Festungsstadt noch einmal spannend machen kann: „Im
Grundsatz haben wir keine schlechte Partie gespielt. Wir haben es
nicht geschafft, unsere Chancen zu nutzen und im zweiten Drittel
waren wir zwei, drei Minuten etwas von der Rolle. Nachdem wir nun
ein Vier-Tore-Defizit aufzuholen haben, werden wir All in gehen und
sehen, was wir noch schaffen können. Wir sind zuversichtlich, dass
wir es noch spannend machen können. Ich glaube an mein Team!“
Hinspiel: 4:0 für HC Kufstein