Olimpija Ljubljana sichert sich in einem dramatischen Spiel 4 den Sieg und gewinnt mit 5:4 nach Verlängerung. Den entscheidenden Treffer erzielte Nik Simsic. In der Serie steht es nun 3:1 für den HC Pustertal.
Im zweiten Halbfinale gibt es
hingegen ein fünftes Spiel. Olimpija Ljubljana rang vor 4.300 Fans
den HC Falkensteiner Pustertal mit 5:4 nach Verlängerung nieder,
womit es am Dienstag zu Spiel fünf in Bruneck kommt. Dabei
kassierten sie erst 104 Sekunden vor Ende der regulären Spielzeit
durch Luca Zanatta das 3:4, doch 40 Sekunden später gelang den
Slowenen durch Zach Boychuk noch der erneute Ausgleich, womit sie
die Overtime erzwangen. Zuvor ging Pustertal nach jeweils Fehlern
in der Defensive von Ljubljana mit 1:0 und 2:1 in Führung.
Der 1:1-Ausgleichstreffer durch Rok Kapel in der zwölften Minute
war der erste Treffer von Ljubljana in der laufenden Serie und
beendete zugleich die beeindruckende Rekordzeit ohne Gegentor von
Eddie Pasquale. Nach mehr als 279 Minuten ohne Gegentor musste der
Schlussmann von Pustertal erstmals wieder hinter sich greifen –
dies ist nicht nur ein Playoff-Rekord, sondern auch die längste
Zeit in der Ligageschichte, in der ein Torhüter ohne Gegentor
blieb. Bislang hielt Mikko Strömberg, der 2007 für Innsbruck 250
Minuten ohne Gegentor blieb, den Rekord.
In der 29. Minute gelang Olimpija durch Robert Sabolic der
2:2-Ausgleich, ehe sie in der 39. Minute im Powerplay durch T.J.
Brennan erstmals in Führung gingen. Doch dieses Mal hatte Pustertal
durch Ivan Deluca in der 46. Minute die passende Antwort parat. AIn
der Folge ging eine ausgeglichene Partie verdientermaßen in die
Overtime, in der Nik Simšič exakt 60 Sekunden vor Ende der ersten
Overtime zur Entscheidung traf. Für Pustertal war es im achten
Playoff-Spiel die erste Niederlage. Weiter geht es am Dienstag mit
Spiel fünf in Bruneck.
Bild: Domen Jancic









