Paukenschlag in der NHL: Die New York Islanders haben mitten im Saisonfinish ihren Headcoach Patrick Roy entlassen und das, obwohl das Team aktuell noch auf einem Playoff-Platz liegt.
Entscheidung in heikler Phase
Nur noch vier Spiele sind im Grunddurchgang zu absolvieren, die Islanders kämpfen um die Postseason. Dennoch zog das Management die Reißleine. Eine Negativserie mit zuletzt vier Niederlagen in Folge und der zunehmende Druck durch die Konkurrenz gaben letztlich den Ausschlag.
Die Ausgangslage ist dabei trügerisch: Zwar liegt New York derzeit noch in den Top drei der Division, mehrere Verfolger sitzen ihnen jedoch mit gleicher Punkteanzahl im Nacken – teilweise mit weniger absolvierten Spielen.
DeBoer übernimmt sofort
Mit Peter DeBoer wurde umgehend ein erfahrener Nachfolger präsentiert. Der 57-Jährige gilt als Coach, der kurzfristig Wirkung erzielen kann und bereits mehrere Teams tief in die Playoffs geführt hat.
Für DeBoer bleibt allerdings kaum Zeit: Die entscheidende Phase der Saison läuft bereits, jeder Punkt kann über Playoff-Teilnahme oder frühes Aus entscheiden.
Angriff auf die Playoffs
Der Trainerwechsel ist ein klares Signal der Klubführung: Man will die Saison nicht herschenken. Vielmehr soll ein neuer Impuls die Mannschaft rechtzeitig wachrütteln.
Bild: https://www.facebook.com/NEWYORKISLANDERS








