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Europa

Spengler Cup: Team Canada und Trinec stehen im Finale!

Das Team Canada wird seiner Favoritenrolle gerecht, gewinnt gegen TPS Turku 6:0 und zieht einmal mehr ins Finale ein, wo sie entweder auf  Ocelari Trinec treffen werden. Damit greifen die Kanadier zum 16. Turniersieg. Goalie Zach Fucale glänzte mit 19 Paraden für den Shutout. Rapperswil-Stürmer und Turnier-Topscorer Kevin Clark schoss seine Tore Nummer 5 und 6. Brachte sein Team in der 5. Minute im Powerplay in Führung und sorgte in der 58. Minute für das 6:0 Schlussresultat in der ausverkauften Halle.

Team Canada ausgeruht und ein von Stress geprägtes Turku, das war für die Finnen keine gute Mischung, für die Kanadier hingegen ideal. Weil zwei Spieler des Teams Canada heute nicht im Kader waren, wurde Zach Boychuk für dieses Spiel aufgeboten.

Wie Favoriten traten die Kanadier auch auf, obwohl die Finnen ein gutes Spiel lieferten, reichte ein gutes Spiel allein gegen ein ausgeruhtes und hoch motiviertes Team Canada nicht. Turku konnte einen Tag nach dem Halbfinal-Einzug ihre mentale und körperliche Müdigkeit nicht verbergen. Auch mussten sie weil es für sie eine schwierige Partie war, des öfteren auch zu unfairen Mittel greifen. Sechs Strafen wurde gegen die Finnen in den ersten beiden Dritteln ausgesprochen. Auch kam es mehrmals zu Rangeleien, welche jedoch eher zum Unterhaltungsfaktor beigetragen haben.

Nun steht das Team Canada in seiner 36. Teilnahme beim Spengler Cup zum 24.Mal im Final, davon zum fünften Mal in Serie. 

Das Siegtor für Ocelari Trinec fiel in der Overtime, erzielt von Matej Stransky in der 62. Minute bei drei gegen drei Feldspielern. Ambri-Piotta, das in der 5.Minute durch Dal Pian in Führung gegangen war, hätte im 1.Drittel mehr vorlegen müssen, zumal sie das Drittel klar dominierten, aber viele Möglichkeiten vergaben um ihren Vorsprung ausweiten zu können, wogegen die Tschechen fast nur mit der Abwehrarbeit beschäftigt waren.

Dennoch vermochte Trinec die Partie trotz der 0:1 Rücklage doch noch zu seinen Gunsten zu wenden. Nach einer wunderbaren Kombination und einem Backhand-Schuss ins Lattenkreuz erzielte Dravecky die 2:1 Führung der Tschechen, nachdem Trinec’s Topskorer Kovarcik zuvor in der 46. Minute wegen einer Unaufmerksamkeit in der Ambri-Defensive schon den 1:1 Ausgleich erzielt hatte. Beim Führungstreffer der Tschechen hatte Ambri’s Goalie Daniel Manzato, der bisher tadellos gehalten hatte, keinerlei Abwehrchancen.

Der Ausgleichtreffer von Ambri in der 52. Minute zum 2:2 brachte das Eisstadion zum Erzittern und die Ambri Fans in Ekstase. Doch in der Verlängerung und in der 2. Minute der Overtime entschied Stransky die Partie mit seinem Treffer für Trinec. Ein bitteres Ende für den Nordtessiner Club und das Ende eines Traumes der Leventiner, in das Final einzuziehen. Aber die erste Verlängerung an diesem Spengler-Cup passte im Prinzip zu einem Team wie Ambri, welche für bescheidene Erfolge immer etwas mehr tun müssen.
Somit bestreitet Ocelari Trinec am Silvestermittag den Final gegen das Team Canada.

Trinec, das sich gegenüber dem Vorjahr deutlich gesteigert hat, ist die erste tschechische Mannschaft, die seit Sparta Prag (2004 Finalverlierer gegen Davos) in das Spengler Cup Finale einzieht. Diesmal verloren die Tschechen lediglich ihr Startspiel gegen den Finalgegner Team Canada.

Ambri dagegen verpasste sein erstes grosses Endspiel seit zwei Jahrzehnten. Die Biancoblu waren 1999 Playoff-Finalist in der Serie gegen Lugano 1999 (1:4 ), erreichten seither, abgesehen von den zwei Spielen 1999 um den Super-Cup gegen Metallurg, kein Finale mehr. Dennoch sorgten die Nordtessiner mit ihrem Kampfgeist und seinen frenetischen Fans für viel Freude im Eisstadion und können die Spengler-Cup-Bühne bei ihrer Premiere hoch erhobenen Hauptes verlassen.

Ambri-Piotta – Ocelari Trinec 2:3 (1:0, 0:1, 1:1, 0:1) n.V.
Tore: 5. Dal Pian (Incir, Douay) 1:0. 40. Ondrej Kovarcik (Martynek, Michal Kovarcik) 1:1. 46. Dravecky (Grenat, Stransky) 1:2. 52. Flynn (Jelovac) 2:2. 62. Stransky (Martynek, Musil) 2:3.
Bemerkungen: Ambri ohne Bianchi, Conz, Hofer, Kneubühler, Kostner, Novotny und Rohrbach (alle verletzt) sowie Moor, Mazzolini, Hinterkircher und Fischer (alle überzählig).

Team Canada – TPS Turku 6:0 (2:0, 1:0, 3:0)
Tore: 5. Clark (Jeffrey, Noreau/Ausschluss Pajuniemi) 1:0. 16. Postma (Danforth, Faille) 2:0. 34. DiDomenico (Postma, Fehr/Ausschluss Anttalainen) 3:0. 43. Faille (DiDomenico, MacDonald) 4:0. 45. Versteeg (Clark, Jeffrey) 5:0. 58. Clark (Jeffrey, Upshall) 6:0.
Bemerkungen: Torhüterwechsel bei 47.31

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