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Sponsored: Der Wunsch der NHL-Spieler, an den Olympischen Spielen 2022 in Beijing teilzunehmen, ist Haupttreiber für die Übereinkunft von Profis und Liga

Schon immer gibt es zwischen Olympia und den großen Profiligen große Differenzen. Während das Olympische Komitee (IOC) die Spiele als höchstes Gut sehen und die Termine für Sommer- und Winterspiele frei wählen, sehen die Ligen, die teils Milliarden US-Dollar umsetzen Olympia sehr kritisch. Die Spiele fallen häufig in die Vorbereitung oder auch in die Saison und stören somit alle vier Jahre den Ablauf bei den hochprofessionellen Teams.

Auch die NHL sieht Olympia sehr kritisch. Die Winterspiele fallen alle vier Jahre mitten in die NHL-Saison und werfen den Kalender durcheinander. Während die NHL es ihren Spielern zwischen 1998 und 2014 ermöglichte, an den Spielen teilzunehmen, fehlten bei den letzten Winterspielen im südkoreanischen Pyeongchang sehr viele NHL-Profis. Bei den kommenden Spielen, die in weniger als fünf Monaten in und um die Hauptstadt Chinas stattfinden soll, sind die NHL-Profis aber wieder dabei.

Da die Eishockeyprofis Olympia als sehr wichtig sehen und auch in Zukunft die Chance haben möchten, um Gold für ihr Land zu kämpfen, wurde beim letzten Rahmenvertrag zwischen Spielergewerkschaft und Liga festgehalten, dass es den NHL-Profis möglich sein soll, an Olympia teilzunehmen, ohne große Teile der NHL-Saison zu verpassen. So wurde im Collective Bargaining Agreement zwischen NHL und NHPL festgehalten, dass im Falle einer Einigung mit der Internationalen Eishockey-Föderation IIHF die Saison für die Spieler angehalten wird.

Für Fans und Spieler ist dies natürlich eine sehr gute Nachricht. So werden im Winter die Topstars von den NHL-Favoriten wie Tampa Bay Lightning auf dem Eis stehen. Der Debuty Commissioner der NHL hat zwar noch bedenken, sieht die Einigung aber als gute Lösung. Natürlich haben alle Beteiligten leichte bedenken, da noch immer große Einschränkungen aufgrund Corona bestehen und der Umgang der chinesischen Regierung mit dem Virus manchmal sehr rigoros ist, doch habe das große Interesse der Spieler an einer Teilnahme bei Olympia nun zu der Einigung geführt, die NHL Saison für die Zeit der Spiele auszusetzen.

Ganz in trockenen Tüchern scheint die Saisonpause für Olympia noch nicht zu sein. Commissioner Daly sagte kürzlich, dass eine Einigung zwischen IIHF und NHL noch nicht erzielt wurde. Man habe gute Fortschritte in den Verhandlungen gemacht, aber noch keine endgültige Lösung gefunden. Bei den Verhandlungen geht es in erster Linie um TV-Rechte. Die NHL und die mit ihr verbundenen TV-Kanäle wollen gerne aufgrund der NHL-Pause zu dieser Zeit Bilder vom olympischen Eishockeyturnier zeigen, doch ist dafür eine Abmachung mit IIHF und den Rechteinhabern der Bilder notwendig.

Es war also in erster Linie der Druck der Spieler, der zu der Einigung zwischen Gewerkschaft und Liga geführt hat. Nun gilt es nur noch, die Frage der Nutzung von Fernsehbildern von Olympia für die NHL-Plattformen zu klären. Gelingt dies, steht der Teilnahme der besten NHL-Cracks bei Olympia 2022 in Beijing nichts mehr im Wege.

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