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VSV-Trainer Allard: „Ich will noch aggressiver spielen“

Pierre Allard zieht nach seiner ersten Saison beim VSV gegenüber der „Kronen Zeitung“ eine gemischte, aber insgesamt positive Bilanz. Nach einem schwierigen Start mit acht Niederlagen in den ersten acht Spielen steigerte sich die Mannschaft im Saisonverlauf deutlich.

„Ab Jänner haben wir ganz gut gespielt. Das Team ist zusammengerückt, wir konnten uns dann auch für die Play-offs qualifizieren“, so der VSV-Coach gegenüber der „Kronen Zeitung“.

Das Viertelfinal-Aus gegen den EC Graz (0:4 in der Serie) sei zwar enttäuschend gewesen, aus seiner Sicht aber enger verlaufen, als es das Ergebnis vermuten lasse. „Unser Problem war, dass wir Graz in der neutralen Zone zu viel Platz gegeben haben. Dadurch sind sie mit enorm viel Speed auf unser Tor zugerast.“

Fokus auf kommende Saison

Bereits jetzt arbeitet Allard intensiv an der nächsten Spielzeit. Der Fokus liegt auf mehr Aggressivität und taktischer Flexibilität. „Mein Ziel ist es, noch aggressiver zu spielen, wir wollen auch zwei, drei Systeme einüben, damit wir einfach schwerer auszurechnen sind.“ Der Trainer will damit die Mannschaft variabler machen und konstanter auftreten als in der abgelaufenen Saison.

Rückzug in die Natur

Nach der intensiven Saison zieht es Allard Ende April zurück nach Kanada. Dort besitzt er ein Haus am Lake Quareau, wo er die Sommermonate fernab des Eishockey-Trubels verbringt.

„Wir sind da voll in der Einöde. Ich habe nur einen Nachbarn und der ist 300 Meter entfernt“, erzählt er. Seine Freizeit verbringt er mit Fischen, Wandern und Mountainbiken.

 

Bild: VSV/STEFAN

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