Max Wilfan lieferte am Samstagabend in der Alps Hockey League ein eindrucksvolles Beispiel für die viel zitierte Härte von Eishockeyspielern.
Der Kapitän der Zeller Eisbären wurde beim 3:1-Auswärtssieg in Asiago im Gesicht von einem Puck getroffen und musste nach dem zweiten Drittel blutüberströmt in ein örtliches Krankenhaus eingeliefert werden. Dort wurde der 35-jährige Stürmer genäht, größere Verletzungen blieben ihm jedoch erspart.
Trotz des schmerzhaften Zwischenfalls biss Wilfan auf die Zähne und kehrte noch im dritten Drittel aufs Eis zurück. „Zum Glück habe ich nur ein Drittel verpasst“, scherzte der Angreifer später gegenüber der „Kronen Zeitung„. Bereits am Tag danach dachte der Familienvater nicht an eine Pause und kündigte an, mit Vollvisier rasch wieder einsatzbereit zu sein.
Großen Respekt zollte auch die Klubführung dem Einsatz ihres Kapitäns. Eisbären-Boss Patrick Schwarz zeigte sich beeindruckt vom Kampfgeist und Charakter Wilfans, der einmal mehr seine Führungsqualitäten unter Beweis stellte und den Teamspirit der Zeller Eisbären eindrucksvoll verkörperte.
Bild: EK Zeller Eisbären









