Am Freitag war Entscheidungstag in der Alps Hockey League. Die Top-4 Teams hatten die Möglichkeit ihren Viertelfinalgegner auszuwählen.
Der Pick brachte zwei nationale Duelle in Österreich und Italien. Die beiden slowenischen Teams treffen jeweils auf AHL-Champions der vergangenen Jahre.
Das erste Spiel der best-of-seven Viertelfinalserie wird am Montag den 18. März ausgetragen.
Weiter geht es am Mittwoch, Freitag und Sonntag in der kommenden Woche ausgetragen.
Alps Hockey League,
Quarterfinals:
HC Pustertal Wölfe (1) – S.G. Cortina Hafro
(10)
HK SZ Olimpija Ljubljana (2) – Rittner Buam
(5)
Red Bull Hockey Juniors (3) – EHC Alge Elastic Lustenau
(6)
Migross Supermercati Asiago Hockey (4) – HDD SIJ Acroni
Jesenice (8)
HC Pustertal Wölfe
(1) – S.G. Cortina Hafro (10)
Die HC Pustertal Wölfe dominierten den Grunddurchgang und eroberten
das erste Pickrecht bereits vor einiger Zeit. Pustertal entschied
sich für S.G. Cortina Hafro als Gegner im Viertelfinale. Cortina
war das Überraschungsteam in den Pre-Playoffs und eliminierte die
favorisierte VEU Feldkirch in zwei Spielen. Es ist das Duell Erster
gegen Zehnter nach dem Grunddurchgang. In der laufenden AHL-Saison
entschied Pustertal alle vier Duelle gegen Cortina für sich.
Cortina beendete die regular season mit drei Niederlagen in Serie,
vor ihrem Erfolgslauf in den Pre-Playoffs. Auch Pustertal verlor
das letzte Spiel des Grunddurchgangs, hatte allerdings davor eine
Serie von sechs Siegen. Die Wölfe verbuchten in dieser Saison
außerdem den besten Saisonstart in der AHL-Geschichte. Die
Südtiroler feierten 17 Siege in Serie. Pustertal und Cortina trafen
bereits in 2016/17 in einer Viertelfinalserie aufeinander. Cortina
setzte sich 3:0 in der best-of-five Serie durch.
HK SZ Olimpija Ljubljana
(2) – Rittner Buam (5)
HK SZ Olimpija Ljubljana hatte das zweite Pickrecht und entschied
sich für den Premieren-Champ in der AHL, die Rittner Buam.
Ljubljana qualifizierte sich bereits früh für das Viertelfinale und
beendete den Grunddurchgang auf dem zweiten Platz. Die Slowenen
gewannen elf der letzten zwölf Spiele. Die Rittner Buam standen
lange auf den Top-4 Plätzen. Verloren dann aber einige wichtige
Spiele und wurden in den letzten Runden von Asiago überholt. In den
Pre-Playoffs verbuchten die Buam zwei klare Siege über Kitzbühel.
Ljubljana und Ritten traf in dieser Saison zweimal aufeinander.
Beide male setzte sich Ljubljana klar mit 5:1 durch.
Red Bull Hockey Juniors (3)
– EHC Alge Elastic Lustenau (6)
Die Red Bull Hockey Juniors durften als drittes Team picken und
entschieden sich für EHC Alge Elastic Lustenau. Diese Paarung ist
die Neuauflage des österreichischen AHL Finale in dieser Saison,
bei dem sich die Juniors durchsetzten. Für die Salzburger ist es
bereits die zweite Viertelfinal-Qualifikation in Serie. Lustenau
war bereits im Premierenjahr in den Playoffs, verpassten aber den
Einzug in der vergangenen Saison. Keines der beiden Teams konnte
bisher in das Halbfinale aufsteigen – das wird sich in diesem Jahr
ändern. Lustenau gewann beide AHL-Saison-Duelle gegen Salzburg.
Migross Supermercati Asiago
Hockey (4) – HDD SIJ Acroni Jesenice (8)
Für Migross Supermercati Asiago Hockey blieb HDD SIJ Acroni
Jesenice übrig. Der amtierende Meiser konnte den Top-4-Platz erst
in der letzten Runde des Grunddurchgangs bestätigen. In den
vergangenen beiden Saisonen verlor Asiago kein einziges Spiel im
Viertelfinale. Auch Jesenice stand in beiden Saisonen im
Halbfinale. Im Premierenjahr der Alps Hockey League trafen die
beiden Teams im Halbfinale aufeinander. Damals setzte sich Asiago
in der best-of-five Serie durch. Die beiden Duelle in dieser Saison
waren hartumkämpft. Das erste Aufeinandertreffen entschieden die
Slowenen nach Overtime für sich. Asiago erkämpfte sich ihren Sieg
gegen Jesenice gar erst nach dem shootout.
www.erstebankliga.at, Photo: GEPA pictures/ Felix Roittner









