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HC Bozen

CHL: Nach Skandalurteil: Der HC Bozen lässt das CHL-Aus nicht auf sich sitzen!

Heute wurde bekannt gegeben dass der HC Bozen im Achtelfinale der CHL ausschied. Und das ohne das Rückspiel bestritten zu haben, wofür die Südtiroler aber keine Schuld traf.

Das CHL-Achtelfinal-Heimspiel verlor der HC Bozen gegen Lukko Rauma mit 1:3. Das Rückspiel, das heute hätte stattfinden sollen, musste auf Grund von positiven COVID-Fällen im Team der Finnen gestern kurzfristig abgesagt werden.

Der HC Bozen war aber zum Zeitpunkt der Absage bereits in Finnland, reiste also ohne gespielt zu haben wieder in die Heimat zurück und erfuhr heute dass nur das Ergebnis aus dem Hinspiel gewertet wird und man somit ausgeschieden ist.

Ein Urteil der Schiedskommission das niemand nachvollziehen kann, da den HCB keine Schuld an der Nichtaustragung traf und man nun ohne eine sportlich faire Chance vom Wettbewerb ausgeschlossen wurde.

Der HCB gab dazu folgendes Statement ab: 

Mit großer Frustration und Enttäuschung haben wir die Entscheidung des Champions Hockey League Covid-19 Komitees zur Kenntnis genommen, welches für einen Aufstieg von Lukko Rauma ins Viertelfinale entschieden hat.

Unsere Mannschaft ist regulär nach Rauma angereist, konnte jedoch aus Gründen die nicht in unserer Macht standen, das Rückspiel nicht bestreiten. Nicht nur aufgrund des äußerst knappen Hinspiels (1:3) hätte sich die Mannschaft verdient auf dem Eis um eine Qualifikation zu kämpfen.

Wir empfinden diese unverständliche Entscheidung als eine moralische Ohrfeige für unseren Club, der bis dato den CHL Bewerb stets in Ehren gehalten hat, sowie auch gegenüber unseren Fans, insbesondere jenen welche die Fahrt nach Rauma auf sich genommen hatten um die Mannschaft zu unterstützen.

Der Aufruhr der Fans war groß, weshalb der HCB nun reagierte und klarstellte dass man sofort nach Einlangen der Entscheidung aktiv wurde und momentan sämtliche Optionen prüft. „Wir werden diese unverständliche Entscheidung sicher nicht tatenlos hinnehmen“, so der HCB per Facebook-Aussendung.

Die CHL selbst begründete ihr Urteil wie folgt:
Aufgrund des engen internationalen Kalenders stehen der CHL keine zusätzlichen Spieltage zur Verfügung, um verschobene Spiele nachzuholen wie es üblicherweise in den nationalen Ligen geschieht.

Dass das Urteil revidiert wird, scheint ausgeschlossen zu sein. Welche Optionen der HCB ansonsten erwägt bleibt derzeit offen und abzuwarten.

Pic: HCB/Vanna Antonello

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