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EBEL

EBEL: Das war die Saison des EC KAC:

Der EC-KAC ist als Titelverteidiger in die Saison 2019/20 der Erste Bank Eishockey Liga gestartet – und drohte am Ende im Viertelfinale „gesweept“ zu werden. Dazwischen passierte viel: die Verpflichtung zweier österreichischer Nationalteamspieler, das CHL-Comeback, ein neuer Allzeitrekord und ein Weltmeister als Back-Up.

Nach dem Gewinn des 31. Meistertitels am 24. April 2019 lautete das Motto vom EC-KAC „Repeat“. Hierfür wurde am Meisterkader während der Off-Season nur an zwei Positionen geschraubt: Für Mitch Wahl und Robin Gartner kamen mit Manuel Ganahl (Lukko) und Lukas Haudum (IK Pantern) zwei rot-weiß-rote Nationalspieler nach Klagenfurt.

Die Preseason verlief dann ohne Niederlage – und auch das Heimspieldoppel zum Auftakt der Champions Hockey League wurde gewonnen. Gegen Tappara Tampere (FIN) 3:2, Frisk Asker (NOR) besiegten die Rotjacken 3:0. In der europäischen Königsklasse lag der EC-KAC auch nach dem zweiten Wochenende – drei Punkte aus der „Skandinavien-Tournee“ – auf Aufstiegskurs, den dann aber Mitte Oktober Peter Schneider mit seinem EHC Biel-Bienne (CH) zerstörte.

Da war in der Erste Bank Eishockey Liga schon knapp ein Monat gespielt. Acht Partien hatte der Titelverteidiger schon am „Buckel“, vier davon wurden gewonnen und der Meister lag nach rund einem Viertel der ersten Phase des Grunddurchgangs nur an sechster Stelle – also außerhalb der Pick Round. Aber schon in den ersten Runden hat man gesehen, was Klagenfurt defensiv zu leisten im Stande ist: 79 Gegentore und 87% Penalty-Killing bedeuteten am Ende der Regular Season Phase eins jeweils Liga-Bestwert, elf Shutouts sind mehr als doppelt so viele wie jedes andere Team außer Bozen (7).

Apropos Gegentor – da haben die Rotjacken für einen neuen Allzeitrekord gesorgt: Zwischen 29. November und 13. Dezember mussten David Madlener und Lars Haugen nämlich für 250 Minuten und 19 Sekunden nicht hinter sich greifen und radierten den bisherigen Bestwert von Innsbruck aus dem Jahr 2007 aus. Dank dieser starken Performance lag der KAC im zweiten Grunddurchgangsdrittel kontinuierlich auf Rang zwei. Nachdem er in der 35. Runde noch einmal aus den Top-5 fiel, ging’s wieder auf Drei – und von dort aus in die Pick Round.

In der Zwischenrunde wollte es für den Titelverteidiger dann nicht so recht laufen, obwohl er sich rechtzeitig – und auch über die abgelaufene Spielzeit hinaus – mit „Wunschspieler“ Rok Tičar verstärkte und Mitte Februar mit Jhonas Enroth einen mehrfach dekorierten Weltklasse-Torhüter verpflichtete, weil Lars Haugen gesundheitsbedingt nicht mehr spielen konnte. Nur zwei Siege aus acht Spielen holten sich die „Rotjacken“ in der Pick Round. Zu wenig, um am Ende in Wien Rang drei zu fixieren, Vierte wurde.

Damit hatte Klagenfurt zwar Heim- aber kein Pick-Recht und bekam den EHC Liwest Black Wings Linz als ersten Playoff-Gegner, der bis zum Abbruch alle drei Viertelfinal-Duelle gewann. Dem EC-KAC drohte in der ersten Runde der Post-Season ein „Sweep“, das ist zuvor noch nie einem Titelverteidiger passiert.

Neben dem erwähnten Allzeitrekord erreichte Patrick Harand gleich im ersten Saisonspiel einen Meilenstein: Als erst fünfter Spieler der Erste Bank Eishockey Liga (2003/04) bestritt er sein 800. Ligaspiel. Aktuell hält er bei 847. Führender in dieser All-Time-Statistik ist sein Teamkollege Thomas Koch, der nun gar bei 909 Spielen hält.

In der All-Time-Scoringliste lieferte sich Koch (824) in dieser Saison ein enges Duell mit Salzburg’s John Hughes (818). Mit Daniel Obersteiner stellte der EC-KAC auch den ersten #glaubandich Young Star der Saison. Mit insgesamt 16 Scorerpunkten (6G | 10A) spielte der 22-Jährige seine bislang beste Spielzeit in der Erste Bank Eishockey Liga.

www.erstebankliga.at, Pic: foto-dostal.at

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