Der EC Panaceo VSV verliert gegen EC Red Bull Salzburg mit 2:3. Alle Stimmen zur Partie powered by Sky Sport Austria HD.
Jyrki Aho (Head Coach EC
Panaceo VSV):
…über das Spiel: „Der Start war schlecht. Wir haben es dann gut
hinbekommen. Mit dem zweiten Drittel war ich sehr zufrieden, wir
hatten viele Chancen. Aber Salzburg war im zweiten Drittel einfach
effizienter. Wir sind momentan nicht so effizient und das ist eben
der Unterschied zwischen Sieg und Niederlage. Und Ich denke, wir
hätten auch mehr Überzahlspiele bekommen sollen, aber anscheinend
darf man in dieser Liga den Schläger verwenden, wie man möchte. Ich
habe heute viele positive Dinge gesehen, dazu zählt das Ergebnis
leider nicht.“
…vor dem Spiel über die bisherige Saison: „Wie letztens schon gesagt – die Saison ist ein Marathon und kein 100-Meter-Sprint. Unser Beginn war sehr stark, aber dann kommen auch die Momente, in denen man etwas müde wird. Aber es sind noch viele Kilometer abzuspulen. Wir müssen einfach beweisen, dass wir besser sind. Aber grundsätzlich müssen wir einfach die Chancen besser nutzen und einfach im richtigen Moment da sein.“
…vor dem Spiel auf die Frage, ob es das große Ziel sei, in die Top 5 zurückzukehren: „Die entscheidenden Spiele sind die direkten Duelle, wie zb gegen Znojmo. Diese Punkte musst du einfach machen. Das sind die wirklich entscheidenden Spiele. Da geht es de facto um 6 Punkte. Aber klar, auch heute ist ein wichtiges Spiel.“
Jamie Fraser (EC Panaceo
VSV):
…nach dem Spiel: „Das erste Drittel war gar nicht gut. Danach sind
wir besser und besser geworden, aber das erste Drittel war nicht
gut genug.“
…über die Niederlagenserie: „Wir versuchen alles, arbeiten jeden Tag hart. Wir sind am richtigen Weg, aber es braucht 60 Minuten smartes Hockey. Wir spielen zu schön.“
Nico Brunner (EC Panaceo
VSV) in der ersten Drittelpause:
…auf die Frage, wann er wieder aufs Eis zurückkommt: „Morgen werde
ich wieder das erste Mal auf das Eis gehen, ein bisschen belasten
und schauen, wie es sich anfühlt. Ich hoffe, dass ich nächste oder
übernächste Woche wieder spielen kann.“
…über die jetzige Situation des VSV: „Es ist ganz normal im Laufe einer Saison, dass jede Mannschaft irgendwann einen Einbruch hat. Bei uns ist es jetzt der Fall. Jetzt heißt es Lösungen finden. Aber ich habe vollstes Vertrauen in unsere Mannschaft. Auch heute – ich habe Vertrauen, dass unsere Mannschaft in den letzten 20 Minuten das Schiff noch umdrehen kann.“
…über das bisherige Spiel: „Einen Vorwurf kann man der Mannschaft heute nicht machen. Sie geben alles, haben super Chancen kreiert und könnten jetzt, trotz 3:1 Rückstand, auch schon in Führung sein. Defensiv könnten wir etwas besser stehen. Aber auf jeden Fall ein spannendes Spiel für alle.“
Matt Mcllvane (Head Coach
EC Red Bull Salzburg):
…über das Spiel: „Es war eng heute. Wir hatten eine starke
Villacher Mannschaft, ein enges Spiel erwartet. Es war ein
wichtiger Sieg. Aber man kann aus jedem Spiel etwas mitnehmen. Wir
sind toll gestartet, haben Villach dann aber zurück ins Spiel
geholt und ihnen das Momentum gegeben. Es war dann wichtig, wieder
zurückzuschlagen und am Ende haben wir es gut über die Zeit
gebracht. Das war stark.“
Thomas Raffl (EC Red Bull
Salzburg):
…nach dem Spiel: „Über das Spiel kann man nicht viel sagen. Wir
haben auswärts wichtige 3 Punkte geholt, somit das Ziel erreicht,
aber zufrieden können wir mit unserem Spiel nicht sein. Es sind
einfach zu viele Ups and Downs. Wir geben Mannschaften wieder
Leben, lassen sie zurück ins Spiel. So ein Spiel muss man kritisch
betrachten und einfach daraus lernen.“
…auf die Frage, was er sich gedacht hat, als kurz vor Ende noch die Strafe dazugekommen ist: „Man vertraut sich als Mannschaft. Man weiß, dass die Spieler, die Unterzahl spielen, das können. Ich hatte vollstes Vertrauen, aber zu dieser Unterzahl darf es nicht kommen. Daran müssen wir arbeiten.“
…auf die Frage, ob es für JP Lamoureux heute wieder Sonderlob gibt: „Auf alle Fälle. Er hält uns jetzt wahrscheinlich schon die letzten 20 Spiele immer im Rennen.“
Peter Hochkofler (EC Red
Bull Salzburg) in der zweiten Drittelpause:
…über das zweite Drittel: „Dieses Drittel war nicht gut von uns.
Wir haben hinten viel zu viel zugelassen. Wir müssen einfach
solider spielen und näher am Mann sein. Wir sind immer einen
Schritt hinten nach. Wir müssen uns auf jeden Fall steigern. Aber
das Gute ist – wir können nur besser spielen. Aber wir sind immer
noch vorne, auch wenn noch alles offen ist.“
JP Lamoureux (EC Red Bull
Salzburg):
…vor dem Spiel: „Der VSV ist sicher eines der besten Heim-Teams in
dieser bisherigen Saison. Wir werden alle Hände voll zu tun haben.
Wichtig ist, dass wir unser Spiel spielen und nicht zu sehr auf den
Gegner schauen. Wir müssen auf die neutrale Zone aufpassen, damit
wir nicht in die Falle laufen. Villach hat wirklich viel Qualität
im Konterspiel.“
Florian Iberer (Sky
Experte):
…nach dem Spiel: „In den ersten 10 Minuten muss man zu Hause gegen
Salzburg besser spielen. Danach ist der VSV ins Spiel gekommen,
aber dann war es auch schon zu spät. Der VSV konnte den frühen
Rückstand dann nicht mehr wettmachen. Deshalb haben sie am Ende
auch verloren. Aber es war ein cooles Spiel, mit tollen Chancen auf
beiden Seiten.“
…über RB Salzburg: „Sie haben gezeigt, dass sie ganz vorne stehen wollen, aber sie haben auch noch Baustellen, vor allem defensiv. Im Moment reicht es für den ersten Platz, aber die anderen Teams haben schon aufgeholt. Solche Spiele können sie sich nicht gegen jeden leisten.“
…über das erste Drittel: „Chancen hüben wie drüben. Der VSV ist auch zu einigen Chancen gekommen, aber die Hochkaräter hatte für mich Salzburg. Die Führung geht somit in Ordnung.“
…in der zweiten Drittelpause auf die Frage, ob der VSV noch lebt: „Sie sind noch am Leben. Sie hatten riesige Chancen und hätten sich einen ausgeglichenen Spielstand auch verdient. Aber die Tore haben die Salzburger gemacht. Aber sie haben Chancen und damit auch die Chance, in das Spiel zurückzukommen.“
www.sky.at, Pic: EC VSV









