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EBEL

EBEL: Dwight King: „Ich war grauenhaft, darum haben wir verloren“

spusu Vienna Capitals gewinnen gegen Moser Medical Graz99ers mit 4:2. Alle Stimmen zur Partie powered by Sky Sport Austria HD.

Dave Cameron (Head Coach spusu Vienna Capitals):
…über das Spiel: „Es war ein solides Spiel von uns. Wie es gegen gute Teams so ist – es gibt Up and Downs. Aber wir haben heute konstant gescort, das war gut. Auch die Disziplin hat gut gepasst. Wir reden oft darüber. Die Liga ist zu gut, um das Spiel auf der Strafbank zu spielen. Wir wussten, dass wir uns von dieser fernhalten müssen, weil sie ein gutes Powerplay spielen. Da haben wir einen guten Job gemacht.“

…über die Performance von Bernhard Starkbaum und seine Situation als Backup-Goalie: „Diese Position ist vielleicht die schwierigste im ganzen Hockey. Starki ist ein guter Typ, er macht es gut. Es ist für jedes Team wichtig, dass man zwei gute Goalies hat. Es sind viele Spiele und man kann nicht immer nur mit einem Goalie durchspielen. Bernhard macht es wirklich gut.“

…über die Heimstärke der Capitals: „Jedes Spiel ist sehr eng. Der Schlüssel für diese engen Spiele ist, dass man immer besser wird. Dann kann man diese auch für sich entscheiden.“

Kyle Baun (spusu Vienna Capitals):
…auf die Frage, ob es nach seinen drei Scorerpunkten seine Nacht gewesen sei: „Es war auch ein bisschen Glück dabei. Aber der Coach sagt immer, dass ich einfach vor das Tor gehen soll und dann wird man schon auch einmal Glück haben.“

…über das Spiel: „Gegen Graz ist es immer schwierig. In der ersten Runde haben wir ja gegen sie verloren. Heute konnten wir es ihnen zurückzahlen. Sie sind eine gute Mannschaft, man muss gegen sie immer alles abrufen.“

Doug Mason (Head Coach Graz99ers):
…nach dem Spiel: „Wir haben ein gutes erster Drittel gespielt. Leider in den letzten Sekunden das 1:0 bekommen. Im zweiten Drittel haben wir sofort ein 3 gegen 5 Unterzahl. Aber wir haben heute nicht genug Torchancen kreiert und wir schießen nicht genug. Das hat etwas mit der Müdigkeit zu tun – dann denkt man auch nicht immer sauber. Und wir bringen die Scheibe nicht oft genug zum Tor. Wien hat verdient gewonnen. Sie waren etwas besser als wir, aber es war ein Spiel, welches auch wir hätten gewinnen können.“

…über das Thema Selbstvertrauen: „Man braucht Tore. Damit kommen Siege. Mit den Siegen kommt das Selbstvertrauen. Es fehlt momentan. Wir müssen einen Weg finden, um Tore zu schießen.“

…vor dem Spiel auf die Frage, ob die Verletzungsmisere die offensiv eher schlechtere Ausbeute als im letzten Jahr begründet: „Ich glaube, der große Unterschied ist das Powerplay. Letztes Jahr hatten wir nach 20 Spielen 25 Powerplay-Tore. Heuer haben wir 10 Tore. Hätten wir diese 15 Tore mehr geschossen, dann hätten wir 8 oder 9 Punkte mehr in der Tabelle. Das Powerplay ist nicht auf dem gleichen Niveau, wie im letzten Jahr.“

…vor dem Spiel: „Die Chancen stehen 50:50. Zwei gute Mannschaften, die beide schnell und mit Tempo spielen. Ich erwarte ein spannendes, schönes Spiel.“

Dwight King (Graz99ers):
…auf die Frage, was im Moment das Hauptproblem sei „Das Selbstvertrauen ist momentan nicht da. Von der Struktur her passt es eigentlich, aber wir machen die Dinger vorne einfach nicht rein. Normal hätte ich wenigstens die Hälfte der heutigen Chancen machen müssen. Ich war grauenhaft. Darum haben wir verloren.“

…auf die Frage, ob er auf die Tabelle schaut: „Ja, ich schaue schon ein wenig darauf. Alle Teams wollen in die Top 5. Die Topteams sind vorne ein wenig weg, aber dahinter sind viele Mannschaften, die um die restlichen Plätze kämpfen. Wir sind dort drinnen, wo man kämpfen muss.“

…auf die Frage, wie man sich das Selbstvertrauen zurückholt: „Zuerst muss man sich das Selbstvertrauen im Training erarbeiten. Dort mal ein paar Scheiben reinmachen und dann kommt es schon wieder.“

Bernd Freimüller (Eishockey Scout und Gastexperte) in der ersten Drittelpause:
…auf die Frage, wie ihm das erste Drittel gefallen hat: „Ich bin durch die vielen Reisen in den letzten Wochen schon ein bisschen müde. Das Spiel bisher hat mich nicht aufgeweckt.“

…über die Capitals und deren derzeitige Position in der EBEL: „Sie sind von Salzburg weit weg, aber sie gehören zum Verfolgerfeld. Jetzt um die Weihnachtszeit, mit den vielen Spielen, kommt für sie die entscheidende Zeit. Mit der geringen Offensive heuer, könnte es ein wenig nach unten gehen, aber ich sehe sie unter den ersten 5.“

…über die Graz99ers: „Graz bewegt sich jedes Jahr auf einem engen Grad. Sie gehen jedes Jahr mit 6 Verteidiger und 12 Stürmer in die Saison. Wenn es Verletzungen gibt oder einige Spieler wie heuer nicht entsprechen, dann geht es wieder runter.“

…über Colton Yellow Horn: „Er ist der letzte Spieler in der Liga, der sich verletzen sollte. Seine Kondition ist nie gut und wenn er sich verletzt, dann geht es schnell runter. Er hat ja zum Schluss aus dem Stand agiert. Es war dann nicht mehr machbar und auch in der Slowakei wird er so Probleme bekommen.“

…über die bisherige Saison in der EBEL: „Top ist für mich Salzburg in defensiver Hinsicht. Nicht weil sie defensiver spielen, sondern weil sie den Gegner gut unter Druck setzen und gleichzeitig wenig Breakaways oder 2 gegen 1 Situationen hergeben. Der Flop war natürlich Dornbirn. Das war ja schon Zagreb und Laibach mäßig und die haben finanzielle Entschuldigungen gehabt. Es hat nichts funktioniert, ein Trainer der gar nicht gewusst hat, worum es geht und die Einkaufspolitik hat auch dazu beigetragen. In Dornbirn kann keiner von sich sagen, dass er eine gute Arbeit abgeliefert hat.“

Gary Venner (Sky Experte):
…nach dem Spiel: „Die Capitals haben heute nicht ihr bestes Spiel gezeigt, aber sie haben das Notwendige gemacht und das Spiel gewonnen.“

…über die Situation in Graz: „Sie sind immer noch positiv, aber irgendwann geht der Saft aus. Bei Oberkofler konnte man es am Schluss sehen. Und zweimal waren auch zu viele Spieler am Eis. Da geht es oft auch um die Konzentration.“

…über die Tabellensituation: „Es ist brutal eng. Es wird ein brutaler Kampf um den fünften Platz.“

…über die Abmeldung von Colton Yellow Horn bei den Graz99ers: „Er war bei seinem Comeback einfach nicht richtig fit und seine Performance nicht stark genug. Laut Doug Mason haben sie sich aber positiv getrennt und er hat nun auch schon einen neuen Verein. Er hat aber schon auch eingesehen, dass er ausgetauscht worden ist.”

…über die vielen Verletzungen bei den Graz99ers: „Ein Trainer wie Doug Mason wird schon genug schlaflose Nächte haben. Man denkt als Trainer natürlich nach.“

…über den Einsatz von Bernhard Starkbaum: „Für mich wurde er in der letzten Zeit viel zu wenig eingesetzt. Ich finde es gut.“

www.sky.at, Pic: 99ers/Kainbucher

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