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EBEL

EBEL-Playoffs: 7:3 – Grandioses Grazer Powerplay zu viel für die Black Wings

Dank eines furiosen Mittelabschnitts konnten die Moser Medical Graz99ers das erste Spiel der Viertelfinal-Serie mit den EHC LIWEST Black Wings Linz ganz klar mit 7:3 für sich entscheiden. In bestechender Form präsentierte sich das Powerplay der Murstädter – nicht weniger als fünf Treffer fielen in nummerischer Überzahl.

Das erste Viertelfinalspiel zwischen den 99ers und den Black Wings begann sofort mit viel Torgefahr. Bereits in der ersten Minute hämmerten die Linzer die Hartgummischeibe an das Gestänge von Robin Rahms Tor. Beide Teams suchten ihre Chancen in der Offensive, von Abwarten und viel Taktieren war nichts zu sehen. Die Grazer konnten nach ein paar Minuten den Linzer Schlussmann Michael Ouzas mit einigen Schüssen prüfen, doch der Linz Crack hielt seinen Kasten noch sauber. In der zehnten Minute musste er allerdings zum ersten Mal hinter sich greifen: als Corey Locke auf der Strafbank saß schlug das Grazer Powerplay zu. Zuerst hatten die Linzer etwas Glück, als ein Schuss von Colton Yellow Horn an die Latte ging. Dwight King stand aber goldrichtig und brachte den Puck aufs Tor. Ty Loney fälschte den Puck noch ab – 1:0 für die 99ers.. Linz versteckte sich in weiterer Folge nicht und drückte auf den Ausgleich. Auch die Oberösterreicher nutzten ihre erste Überzahlphase, als Mark Davies kurz vor der Pause den Spielstand egalisierte.

Nur 88 Sekunden waren im zweiten Abschnitt absolviert, da jubelten die Gäste aus Linz erneut. Moritz Matzka brachte den Puck aufs Tor, Rahm rutsche die Scheibe zwischen den Schonern hindurch ins Tor. Die Hausherren erhöhten danach das Tempo und drückten auf den Ausgleich. Nach einer halben Stunde schlugen die 99ers zwei Mal in nummerischer Überzahl zu: zuerst nutzte Travis Oleksuk ein 5on3 Powerplay, nur wenige Augenblicke später sorgte Matt Caito nach einem schönen Pass von Daniel Oberkofler für die 3:2 Führung der Murstädter. Nun war Graz auf Betriebstemperatur, Linz konnte sich nur mit Strafen helfen. Nur kurz nach dem 3:2 fasste Andreas Kristler eine Strafe aus, auch dieses Powerplay sollten die 99ers, die das beste Powerplay des Grunddurchganges vorweisen konnte, ausnutzen. Oberkofler sorgt für den dritten Powerplay-Treffer innerhalb von nur 170 Sekunden. In Minute 37 sorgte Verteidiger Robin Weihager für eine Vorentscheidung, als er auf 5:2 erhöhte. Linz haderte mit seiner Disziplin, allein im zweiten Abschnitt fassten die Stahlstädter fünft Strafen aus.

Die dritten 20 Minuten verliefen mit etwas weniger Tempo, Graz verlegte sich eher auf geschicktes Verwalten des Vorsprungs, Linz fand kein Rezept, um die Grazer längerfristig unter Druck zu setzen. Der sechste Treffer für die 99ers fiel zehn Minuten vor dem Ende, als der ehemalige Linzer Kevin Moderer auf 6:2 erhöhte. Die Antwort der Black Wings ließ aber nur 31 Sekunden auf sich warten: Mathieu Carle verwertete ein Zuspiel von Kristler ideal und verkürzte auf 3:6. Knapp sechs Minuten vor dem Ende entschied sich Linz Coach Tom Row dafür, Goalie Ouzas vom Eis zu nehmen um vielleicht doch noch mal heran zu kommen. Die Grazer spielten die Uhr aber clever herunter, Curtis Hamilton sorgte mit dem fünften Grazer Powerplay-Treffer der Party für den 7:3 Endstand. Der Sieg ging auch in dieser Höhe völlig in Ordnung.

Erste Bank Eishockey Liga – Viertelfinale
Moser Medical Graz 99ers : EHC Liwest Black Wings Linz – 7:3 (1:1|4:1|2:1)
Tore:
1:0 Loney (11./PP)
1:1 Davies (18./PP)
1:2 Matzka (22.)
2:2 Oleksuk (29./PP2)
3:2 Caito (30./PP)
4:2 Oberkofler (32./PP)
5:2 Weihager (37.)
6:2 Moderer (50.)
6:3 Carle (50.)
7:3 Hamilton (60./PP)

Stand in der Serie: 1:0

www.hockey-news.info , www.erstebankliga.at , Bild: Werner Krainbucher, Puckfans.at

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