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ICEHL

ICEHL: Absage an die VEU Feldkirch sorgt weiter für Wirbel – gibt es künftig überhaupt eine Chance?

Die Aufnahme drei neuer Teams in die Liga und die gleichzeitige Absage an die VEU Feldkirch sorgt nach wie vor für viel Unverständnis. Dabei soll die Abstimmung relativ klar gegen die Montfortstäfter ausgefallen sein.

Lediglich vier Teams sollen für die VEU Feldkirch als neues ICEHL-Team gestimmt haben. Offizielle Stellungnahme gibt es keine aber man munkelt davon dass es sich dabei um die Vienna Capitals, Red Bull Salzburg, den HC Innsbruck und den VSV handeln soll, der dies auch als einziger offiziell bestätigte.

VSV-Vorstand Andreas Schwab zeigte sich über die Absage sehr erschüttert und hat dafür kein Verständnis. Aus seiner Sicht wäre Feldkirch das erste Team dass es aufzunehmen gegolten hätte. Villach hätte auch eine 15er-Liga begrüßt und stimmte für alle Neuanwärter.

Seien Theorie warum man sich in Summe gegen die VEU aussprach dürfte die dünne österreichische Spielerdecke sein. Zu wenig heimische Spieler auf ICEHL-Niveau gibt es derzeit, weshalb viele Teams einen Preiskampf um die wenig verfügbaren befürchteten, auch wenn Schwab selbst dies nicht so sieht.

Diese Theorie wird durchaus den Gedanken einiger Teammanager entsprechen. Beim EC Dornbirn beispielsweise wollte man nicht angeben ob man gegen der für die VEU stimmte und verwies auf eine Stillschweigen-Vereinbarung innerhalb der Liga die es dazu aber gar nicht gibt, wie Präsident Pildner-Steinburg danach wiederlegte.

Man sieht dabei aber auch wie schwierig die Situation ist. In Dornbirn spielt bestimmt auch noch ein anderer Aspekt eine wesentliche Rolle. Ein direkter Konkurrent im selben Becken, angelt automatisch nach denselben Sponsoren und Fans. Da ist der positive Aspekt eines waschechten Derbys nur ein kleiner Trost.

Auch die ausländischen Teams werden nicht das ganz große Interesse daran haben die VEU Feldkirch in der ICEHL zu begrüßen. Da könnte man eine „Übermacht“ der österreichischen Teams in der internationalen Liga befürchten. Zudem ist der Anfahrtsweg für bspw. Fehervar nach Feldkirch eine halbe Weltreise.

Selbiges gilt für Bratislava, das aber noch nicht stimmberechtigt war. Und auch für Wiedereinsteiger Znaim ist die Anreise wie für die beinahe alle Ligateams eine sehr weite. Die weite Anfahrt ist bestimmt kein Hauptgrund spricht aber auch nicht für den Standort Feldkirch.

In Feldkirch ist man nach wie vor ziemlich sauer und fordert eine Begründung für die Ablehnung. Gleichzeitig möchte man aber keinesfalls aufgeben. Aber hat man zukünftig überhaupt eine Chance auf die Aufnahme? Sofern die hier genannten Aspekte in die Entscheidung der „Ablehner“ einflossen und solange alle österreichischen Teams der Liga erhalten bleiben könnte es tatsächlich sehr schwer werden…

Pic: VEU Feldkirch

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