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EC Red Bull Salzburg

ICEHL-Interview: Red Bull Salzburg-Zugang Alex Urbom: „Es macht Spaß, in ‚Winning Teams‘ zu spielen“

Er hat zwar länger nicht mehr gespielt, freut sich deswegen aber umso mehr auf seine Premiere mit den Red Bulls. Heute wird es wohl soweit sein.

Alexander Urbom kam vor einer Woche nach Salzburg und wird in der finalen Phase der bet-at-home ICE Hockey League die Abwehr der Red Bulls verstärken.

Der 1,95 Meter große Schwede bringt Erfahrung aus über 600 Profi-Spielen in Amerika, Russland, Schweden und Deutschland mit und hat darunter auch 34 Spiele in der NHL bestritten. Zuletzt hat Urbom in der Saison 2019/20 in der DEL für die Düsseldorfer EG gespielt.

Am letzten Donnerstag hat der Verteidiger das Mannschaftstraining mit den Red Bulls aufgenommen und ist bereit für sein erstes Spiel – möglicherweise schon heute in Wien. Davor veröffentlichte Red Bull Salzburg ein Interview mit dem 30-jährigen Routinier.

Alex, wie geht es dir nach den ersten Tagen in Salzburg? 
Danke, gut soweit. Ich war eigentlich nur in der Eisarena, in meiner Wohnung oder habe ein paar Sachen zum Essen gekauft. Aber ich werde bestimmt noch Zeit finden, mir Salzburg näher anzusehen. Was ich bis jetzt mitbekommen habe, ist dass Salzburg eine wunderschöne Stadt ist.

Wo hast du dich in den letzten Monaten fitgehalten? 
Ich habe mich in Stockholm im Team und mit viel individuellem Training mehrmals pro Woche auf dem Eis in Form gehalten. Als ich hier mit den Red Bulls wieder aufs Eis gegangen bin, war es aber schon noch eine große Umstellung. Ich habe ja etwa 11 Monate nicht mehr gespielt.

Wie kam der Wechsel zu den Red Bulls zustande?
Mein Agent bekam einen Anruf aus Salzburg und ich war natürlich überglücklich, endlich wieder die Möglichkeit zum Eishockey spielen zu bekommen. Das war eine leichte Entscheidung für mich.

Was sind deine ersten Eindrücke von deinem neuen Team?
Es macht wieder riesigen Spaß, in einem guten Team mit großartigen Spielern zu trainieren. Jeder kümmert sich um den anderen, man fühlt sich hier gleich richtig wohl. Und David McIntyre kannte ich sogar noch aus lange vergangenen Zeiten. Vor ungefähr zehn Jahren haben wir mal in der AHL bei den Albany Devils zusamengespielt.

Wie würdest du deinen Spielstil beschreiben? 
Meine größten Stärken habe ich in der Verteidigungszone. Ich bin groß, kann aber gut eislaufen und bin sehr beweglich. Das versuche ich zu meinem Vorteil einzusetzen; smart spielen, Pässe aus der Endzone spielen und keine Tore bekommen.

Die bet-at-home ICE Hockey League ist dir noch kein Begriff. Was erwartest du in Salzburg? 
Die Red Bulls haben über die Jahre immer sehr gut in der heimischen Meisterschaft und in der Champions Hockey League gespielt. Der Club hat eine Gewinnerkultur und will immer um den Titel mitspielen. Ich liebe solche Herausforderungen und will der Mannschaft helfen, die Meisterschaft zu gewinnen.

Du hast in der Vergangenheit bei Top-Teams in den besten Ligen der Welt gespielt. Was würdest du jungen Spielern auf ihrem Weg zum Profi mitgeben? 
Man sollte seine aktive Zeit immer genießen. Es ist schon etwas Besonderes, ein Profi-Eishockeyspieler zu sein. Man sollte sich auf die Spiele immer bestmöglich vorbereiten und so viel wie möglich dazulernen. Schaut auf die guten Spieler und was sie auf dem Eis machen, die kleinen Details machen sie am Ende zu etwas Besonderem.

Was war dein größter Erfolg in deiner Eishockeykarriere bzw. was waren die schönsten Momente für dich? 
Die Jahre in der NHL gehören natürlich zu meinen persönlichen Highlights. Ich kann mich noch sehr gut an mein erstes Tor mit den New Jersey Devils erinnern. Darüber hinaus habe ich drei Finalserien gespielt, wenn man den Memorial Cup der kanadischen Juniorenliga CHL [2010 Finale mit den Brandon Wheat Kings vs. Windsor Spitfires] mitzählen möchte. Es macht einfach Spaß, in ‚Winning Teams‘ und mit herausragenden Spielern zu spielen. Aber die NHL wird wohl immer an erster Stelle stehen.

Hat deine Rückennummer eine spezielle Bedeutung für dich?
Nein. Die Rückennummer ist mir nicht so wichtig. Ich habe einfach die Nummer genommen, weil ich sie davor auch getragen habe. Ich hatte auch schon mal die 55, aber zuletzt war es immer die 34 und die war hier in Salzburg auch noch frei.

Gibt es neben Alex noch einen Spitznamen, den man kennen sollte? 
Die meisten sagen natürlich Alex. In Amerika haben sie mich auch Urbi gerufen, aber Alex ist okay.

www.redbulls.com, Pic: Red Bull Salzburg

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