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ICEHL: Ligaaufstockung, Neueinsteiger, Rückkehrer: Wie geht es in der kommenden Saison weiter?

Auch wenn es enorm viele Herausforderungen in der aktuellen Liga-Saison gibt, ist auch die Planung für die neue Spielzeit voll im Gange. Punkteregel, Liga-Rückkehr von Bratislava, Aufstockung auf 16 Vereine, über all diese Punkte wird derzeit intensiv diskutiert.

Über die Zukunft der Punkteregel, haben wir bereits berichtet. Auch über eine Rückkehr von Bratislava wird viel spekuliert. Auf Grund der beiden Todesfälle stellten die Capitals bekannterweise den Spielbetrieb ein. Theoretisch gesehen ist Bratislava also nach wie vor ein ordentliches Mitglied der Liga und sollte demnach auch fixer Bestandteil der kommenden Saison sein. Wie die „Neue“ berichtet, wäre den Slowaken aber auch im Falle einer Wahl eine Mehrheit sicher. Als Hauptstadt eines EU-Landes gilt man sowieso als attraktiv, zudem ist Bratislava auch in der Liga sehr gut vernetzt.

Dadurch vergrößert sich auch das Dilemma von Feldkirch. Falls sich Bratislava bei der Generalversammlung einer Wahl stellen muss, so besagt das Regulativ, dass über deren Bewerbung zuerst abgestimmt wird, da es sich um einen „Wiedereinstieg“ handelt, wie es vergangenen Sommer auch bei Znojmo der Fall war.

Auch wenn die VEU in der jüngsten Vergangenheit einige Schritte in die richtige Richtung gemacht, rückt eine Aufnahme in die ICE-Liga in weitere Ferne. Die Vereine haben sich vergangenes Jahr auf ein Ligamaximum von 14 Vereinen geeinigt, zudem sehen vor allem die österreichischen Clubs, Feldkirch als Gefahr für den Österreicher-Markt an. Da hilft auch die Zustimmung vom VSV nicht viel.

Immer wieder wirft man den Montfortstädtern vor, aggressiv am Nachwuchspielermarkt aufzutreten. Geschäftsführer Christian Groß meint dazu im „Neue“-Interview: „Wir wollen eine Plattform für die Spieler sein, was doch kein Abwerben ist. Sondern der ganz normale offene Arbeitsmarkt.“

Ein weiteres Problem für Feldkirch: Sie sind nicht die einzigen Bewerber um einen Platz in der Liga. Wie schon im vergangenen Jahr berichtet, ist auch das „Südkorea-Thema“ noch nicht vom Tisch. Hintergrund ist folgender: Der Automobilhersteller KIA besitzt eine große Produktionsstätte in Tschechien und genau von dort will man einen Verein in der ICE-Liga haben. Dass hier das Geld im Vordergrund steht, musss wohl nicht weiter erwähnt werden.

Die Generalversammlung wird vermutlich im März stattfinden. Bis dahin wird sicherlich noch vieles besprochen werden, eine Aufstockung auf 16 Teams scheint aber aus heutiger Sicht kein Thema zu sein und somit dürfte wohl auch die kommende Saison mit dem gleichen Starterfeld ins Rennen gehen, wie die heurige Spielzeit.

www.neue.at, Pic: ICEHL

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