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ICEHL

ICEHL: Mindestgehalt, bester Manager und schönste Dressen – so stimmten die ICEHL-Cracks ab:

Nach der Damen-Umfrage wurden auch die Herren der österreichischen Eishockey-Vereine in der ICEHL von der EishockeyspielerInnen UNION, einer Fachgruppe der younion _ Die Daseinsgewerkschaft, zu den mehr und auch zu den weniger wichtigen Dingen der abgelaufenen Saison befragt.

Oliver Pilloni bester General Manager
Dabei konnte der amtierende Meister KAC jedoch „nur“ eine Kategorie gewinnen. Nämlich jene des besten Managers. Oliver Pilloni wurde mit überragenden 53% zum besten GM gewählt.

Knapp geschlagen geben mussten sich die Klagenfurter bei der Wahl zur schönsten Auswärtskabine. Hier hatten die Graz 99ers (31%) die Nase vor den Kärntnern (29%).

„Dies zeigt, dass die Spieler Investitionen in die Infrastruktur sehr wohl zu schätzen wissen“, betont der stellvertretende Vorsitzende, Patrick Harand. Auf dem dritten Platz liegen hier übrigens die Neueinsteiger aus Bratislava (23%).

Auch die Herren lieben das Salzburger Eis
Wenn es von der Kabine auf das Eis geht, dann sind sich die Damen und Herren in der österreichischen Eishockeylandschaft einig. Das beste Eis hat die Arena in Salzburg (28%), gefolgt von Dornbirn (17%) und Graz (16%).

Ebenfalls auf Platz 1 – und das überlegen – liegen die Salzburger bei der Wahl zu den schönsten Trikots. 44% der Spieler bewerteten die Bullen-Jerseys als die schönsten. Gefolgt von KAC (16%) und Dornbirn (11%).

Spieler würden Loney wählen
Die sportlich wohl wichtigste Frage endete jedoch mit einem Wiener Sieg. Gefragt, welchen Spieler man für sein Team wählen würde, wenn man ein einzelnes Spiel unbedingt gewinnen müsste, klickte jeder vierte Spieler auf Ty Loney, Stürmer der Vienna Capitals. Mit 23% gewann er diese Wahl überlegen vor den KAC-Cracks, Thomas Koch (8%) und dem regular season MVP, Sebastian Dahm (5%).

Ty Loney selbst war hocherfreut: „Das ist großartig zu hören. Es ist ein cooler Moment, wenn Du so eine Auszeichnung erhältst. Ich weiß diese respektvolle Geste der anderen Spieler in der Liga wirklich zu schätzen und bin sehr froh ein Teil davon zu sein!“

Raffi Rotter 2x von einem Roten Bullen besiegt
Zweimal Platz 2 konnte Raffael Rotter (Vienna Capitals) erreichen: Bei der Wahl zum besten Trash-Talker in der ICEHL lag er mit 8% der Stimmen schlussendlich doch ein wenig abgeschlagen hinter dem Plapper-Maul der Liga, John Hughes, der mit 13% die Top-Platzierung erreichte. Ebenfalls 8% erreichten die beiden Kevins aus Dornbirn und Graz. Kevin Macierzynski und Kevin Moderer.

Wem muss man in den sozialen Netzwerken folgen?
Und auch beim Kampf um den besten Social Media Auftritt gab es einen Salzburger Sieg. Red Bulls Captain, Thomas Raffl (15%) ist der Mann, dem man laut Ansicht der Spieler unbedingt folgen sollte. Aber eben auch Raffael Rotter (14%) und der Dornbirner Ramon Schnetzer (12%) sind einen Klick wert.

Mindestlohn € 13.000 netto
Schlussendlich wurde auch ein Blick in die Zukunft geworfen: Gefragt, ob die Spieler einen Mindestlohn in der ICEHL befürworten würden, gab eine überwältigende Mehrheit von 97% ihr Ja-Wort. Wie hoch soll dieser Lohn sein? Da gab es unterschiedliche Ideen, das Mittel lag aber bei wohl kaum übertriebenen 13.000 netto pro Saison.

„Wir denken, dass die Spieler hier einerseits sehr realistisch gerechnet haben und andererseits auch eine große Solidarität gegenüber den jüngeren Cracks demonstrieren“, freut sich Vorsitzender Sascha Tomanek über diese erstmalige Befragung im österreichischen Eishockey. „Denn wer es bis in die höchste Liga schafft und wie ein Profi trainieren, reisen, arbeiten und leben muss – der sollte nicht mit ein paar hundert Euro im Monat abgespeist werden!“

www.younion.at, Pic: Leo Vymlatil

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