Die Red Bulls haben 25 ihrer 50 Saisonspiele bestritten und liegen gemessen an den Punkten pro Spiel auf dem zweiten Tabellenrang. Mit Verteidiger TJ Brennan findet sich dabei auf dem zweiten Tabellenplatz der Scorerliste ein Red Bulls Spieler mit 29 Punkten (13 Tore, 16 Assists) in den vorderen Reihen der Punktehamster wieder. Mit Luca Auer aus dem eigenen Nachwuchs hat diese Saison bereits ein 17-Jähriger in sieben Ligaeinsätzen sein Talent bewiesen.
Grund genug, um zur Grunddurchgangs-Halbzeit ein erstes Resümee mit Head Coach Matt McIlvane zu ziehen:
Matt, ein erster
Saisonabschnitt ist vorbei. 25 Spiele sind in der Regular Season
gespielt, wie würdest du bilanzieren?
Es war bislang eine aufregende, spannende Saison. Es begann im
Training Camp, als wir hier durch die Qualifikation für die
olympischen Spiele getrennt wurden und bereits jonglieren mussten.
Dann bekamen wir auch viele neue Gesichter in der Mannschaft, die
sich aber schnell zusammengefunden haben. Schließlich musste es
schnell gehen und wir kamen alle zusammen, um mit der Champions
Hockey League in die Saison zu starten.
Wie ging es dann
weiter?
Als wir dann die CHL und Liga starteten begann gleich die Serie mit
Verletzungen und auch Corona hat uns erneut getroffen. Aber es hat
uns gezeigt, welch Charakter in der Mannschaft steckt. Ebenso,
welche Kadertiefe wir mit unseren jungen Spielern besitzen. Zwei
Punkte, die wir uns zu Saisonbeginn so auch vorgestellt hatten.
Wie blickst du auf die
ersten Ligaspiele bzw. den Ligaalltag zurück?
Die Gruppe an Jungs weiß genau wie man arbeiten muss und ich finde
wir haben als Team eine gute Leistung gezeigt. Das zeigt sich auch
an der Defensive, wo ich glaube, dass wir zu den besten Teams
gehören, was die Gegentore anbelangt. Daran haben klarerweise
starke Torhüter ihren Anteil, aber auch die Art und Weise, wie wir
spielen. Durch die Verletzungen und Krankheiten, die uns erwischt
haben, fehlte uns klarerweise das beste Line-Up. Ich denke aber, je
mehr Spieler zurückkommen, umso mehr finden sie die Chemie und wir
können einen ‚run‘ starten.
Und in Punkto
Verbesserung?
Was wir verbessern müssen ist die tägliche Arbeit, nämlich jeden
Tag versuchen besser zu sein. Und das in jedem Bereich. Sei es
Powerplay, Unterzahl oder das Spiel 5-gegen-5, in jedem Bereich
gibt es Punkte zu verbessern und das ist der aufregende Teil an
unserer Arbeit.
Du hast vorhin die
Kadertiefe bereits angesprochen, also die jungen Spieler von den
Red Bull Hockey Juniors bzw. der Akademie – warum funktioniert das
so gut?
Für mich ist das eine einfache Formel. Wenn die jungen Spieler nach
oben kommen, wissen sie welche Taktik man bei uns spielt und das
hilft viel. Es zeigt uns auch, dass wir unsere Kadertiefe
vergrößern, wenn die jungen Spieler ‚big minutes‘ bekommen. Das
heißt, wenn sie zum Beispiel in den letzten Spielminuten am Eis
stehen oder in der Overtime. Das wird uns im Saisonverlauf helfen
und kann eine sehr hilfreiche, wichtige Erfahrung sein.
www.vienna-capitals.at, Photo: GEPA pictures/ Thomas Bachun









