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EHC Steinbach Black Wings 1992

ICEHL: Schwarzgeldzahlungen – Noch zwei Ermittlungsverfahren laufen gegen Black Wings-Boss Freunschlag!

Entgegen den Beteuerungen von Linz-Boss Peter Freunschlag laufen aktuell noch zwei Ermittlungsverfahren gegen ihn. Das berichtet die heutige „Kronen Zeitung“ und beruft sich auf Infos direkt von der Staatsanwaltschaft. Es geht um Betrugsverdacht und Finanzvergehen. Ergebnisse sind nicht so schnell zu erwarten.

Der „Kronen Zeitung“ sollen etliche Dokumente vorliegen, die bemerkenswertes zeigen und Freunschlag belasten. Vor allem doppelte Spielerverträge stehen im Fokus der Finanz. Bei einem Spieler tauchten am Arbeitsgericht Linz bspw. ein Vertrag über 77.500€ Netto den der Spieler vorlegte und einer über 50.000€ Brutto den Freunschlag vorlegte auf.

Freunschlag würde zudem behaupten dass Spieler nachträglich auf Gehalt verzichteten, was diese bestreiten. Sie gaben an, dass stets die Netto-Verträge gültig seien. Diverse Whatsapp-Nachrichten von Freunschlag an ein Vorstandsmitglied sollen unter Anderem belegen, dass das Budget des Präsidenten tatsächlich die hohen Netto-Verträge enthielt.

Nun wurde das Lohnverrechnungssystem durchleuchtet und der Verdacht liegt nahe, dass durch Schwarzgelderlöse aus Ticket-, Gastro- und Fanartikelverkauf die Differenzen Bar an die Spieler ausbezahlt wurden. Das würde ein massives und jahrelanges Abgabenhinterziehungssystem bedeuten, das nun im Visier der Ermittler steht.

Ein Verfahren ist laut der Staatsanwaltschaft mittlerweile eingestellt worden, bis es bei den beiden laufenden zu Ergebnissen kommt, wird es laut Staatsanwaltschaft noch etwas dauern. Es gilt selbstverständlich die Unschuldsvermutung.

Boss Freunschlag ist sich jedenfalls sicher dass die laufenden Ermittlungen genauso wie die wegen Betrug eingestellt werden. Er spricht bei den doppelten Verträgen einerseits von Vorverträgen, bzw. andererseits von den tatsächlichen Arbeitsverträgen die letztlich gültig seien und dass dies eine durchaus gängige Praxis im Spitzensport vor einer fixen Verpflichtung sei.

Auch bzgl. Schwarzgeldeinnahmen aus Ticketing, Gastro und Fanartikelverkauf will er nichts wissen und gibt an dass stets alles in die Vereinskassa gebucht wurde.

Freunschlag ist sicher dass die Vorwürfe durch den EHV Linz, der mittlerweile nicht mehr aktiv ist, in Form von Anzeigen eingebracht wurden um ihm zu schaden. Er sieht sich zu Unrecht beschuldigt und gibt sich weiter kämpferisch. An Rücktritt denkt er keinesfalls, er werde „dem Verein auch in schwierigen Zeiten weiter zur Seite stehen“, so der Funktionär gegenüber der „Kronen Zeitung“.

Pic: foto-dostal.at

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