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ICEHL: VSV-Finanzboss Schwab: „Die Legionärsthematik ist eine aufgebauschte Sache!“

Die heimische Liga befindet sich in der Sommerpause, die Vereine analysieren allerdings die Vorsaison und sind mit der Planung für die kommende Spielzeit beschäftigt. So auch der EC VSV, bei dem Finanzvorstand Andreas Schwab über neue Abo-Preise, das 100-Jahr-Jubiläum und den „Legionärs-Rassismus“ spricht.

Im ausführlichen Interview mit dem lokalen Portal „meinbezirk.at“ gewährt Andreas Schwab tiefe Einblicke. Angesprochen auf die letzte Saison, zeigt er sich natürlich enttäuscht über das Ausscheiden gegen den EC KAC im Viertelfinale, gibt aber auch an, dass das sportliche Ziel Play-Offs erreicht wurde. Außerdem seien die Adler näher an die Spitzenclubs aus Salzburg und Klagenfurt rankgekommen ist und das trotz des viel geringeren Budgets.

Bezugnehmend auf die finanzielle Situation erwarten die Adler eine schwierige Zukunft. Dies hat vor allem den Grund, dass einige Sponsoren auf Grund der massiven Teuerungen Einsparungen vornehmen müssen. Trotzdem hofft man in Villach, dass die erfolgreichen letzten Jahre dazu beitragen, dass wieder mehr Fans in die Halle kommen werden.

Genau aus diesem Grund hat man sich auch dazu entschieden, für die Jugendlichen ein besonderes Angebot zu machen. Unter 18-jährige, Grundwehrdiener, Zivildiener, Lehrlinge und Studenten erhalten ein Abo für 100€, wenn sie ein Sitzplatz-Abo nehmen, bekommen sie dieses um 100€ vergünstigt. Jedoch gibt Schwab auch an, dass die restlichen Abo-Preise der Inflation angepasst werden müssen. Aktuell geht man von einer Erhöhung um die 5% aus.

Beim Thema Legionäre vertritt Schwab eine ganz klare Meinung: „Das Thema der Import-Spieler ist für mich eine seit Jahren medial aufgebauschte Sache. Es gibt eine maximale Anzahl an Import-Spielern, die in der Ice Hockey League spielen dürfen und daran muss sich jeder Verein halten.“ Dabei zieht Schwab auch einen Vergleich mit dem Fußball und findet harsche Worte: „Ich kann diesen Eishockey-Rassismus in Österreich wirklich in keiner Weise nachvollziehen. Vielleicht hat das damit zu tun, dass ich selbst jahrelang als Ausländer in anderen Ländern gelebt habe. Bei Real Madrid haben im letzten Champions-League-Spiel in der Startelf zehn Ausländer und ein Spanier gespielt, bei Bayern München waren es sieben Ausländer und vier Deutsche. „

www.hockey-news.info, Pic: VSV/Krammer

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