Mit Radek Prokeš ist ein offensivstarker Angreifer wieder auf dem Markt, der vor allem in der ICEHL seine Scoring-Qualitäten eindrucksvoll unter Beweis gestellt hat. Der 31-jährige Tscheche bringt Erfahrung aus mehreren europäischen Ligen mit und könnte für viele Klubs eine spannende Option sein.
Entwicklung in Tschechien
Prokeš durchlief seine Ausbildung bei Motor České Budějovice und arbeitete sich dort Schritt für Schritt in den Profibereich vor. In der zweithöchsten tschechischen Liga sammelte er über Jahre konstant Punkte und empfahl sich mit starken Leistungen für höhere Aufgaben.
Auch wenn er zwischenzeitlich in der Extraliga zum Einsatz kam, zeigte sich vor allem in der zweiten Liga seine offensive Konstanz, die ihn schließlich ins Ausland führte.
Durchbruch in der ICEHL
Seinen großen Durchbruch feierte Prokeš in der ICEHL bei den Orli Znojmo in der Saison 2021/22. Dort avancierte er auf Anhieb zum internen Topscorer und wichtigsten Offensivspieler seines Teams.
Im Grunddurchgang erzielte er starke 51 Punkte und legte in den Playoffs weitere 7 Punkte nach, womit er insgesamt auf 58 Punkte kam. Diese Saison machte ihn ligaweit zu einem der gefährlichsten Angreifer.
Station Vienna Capitals
Nach dieser starken Spielzeit folgte der Wechsel zu den Vienna Capitals, wo er ebenfalls eine solide Rolle einnahm.
In der Saison 2022/23 kam Prokeš im Grunddurchgang auf 27 Punkte und steuerte in den Playoffs weitere 4 Punkte bei, wodurch er insgesamt 31 Punkte verbuchte und erneut seine offensive Qualität unter Beweis stellte.
Weitere Stationen und aktuelle Situation
Nach seiner Zeit in Wien zog es Prokeš weiter in die Slowakei zu Nové Zámky, wo er in einer Saison 32 Punkte sammelte und ebenfalls offensiv auffällig blieb.
Zuletzt stand er beim tschechischen Zweitligisten Vsetín unter Vertrag. Dort kam er in der Saison 2024/25 auf 28 Punkte im Grunddurchgang sowie 9 Punkte in den Playoffs und damit auf 37 Punkte gesamt. In der aktuellen Saison 2025/26 verbuchte er 26 Punkte im Grunddurchgang, blieb in den Playoffs jedoch ohne Zähler und kam insgesamt auf 26 Punkte.
Bild: HCB/Vanna Antonello









