Graz99ers

Lagacé out – Graz99ers-Backup Wieser: „Ich bin da, wenn sie mich brauchen“

Bei den Graz 99ers herrscht vor dem entscheidenden Halbfinalspiel in der ICEHL noch bange Stimmung denn Stammgoalie Maxime Lagacé fällt vorerst aus. Nach seiner Verletzung im dritten Spiel der Serie gegen Fehérvár gibt es zwar eine vorsichtige Entwarnung, doch für das kommende Spiel ist klar: Backup Nico Wieser übernimmt.

Verletzung sorgt für Schreckmoment

Es waren bange Minuten für die Grazer, als Lagacé in der 50. Minute plötzlich mit Schmerzen vom Eis musste. Der Keeper verletzte sich im Bereich der Leiste und wurde umgehend medizinisch versorgt.

Immerhin brachte die MRT-Untersuchung eine leichte Entwarnung, auch wenn ein Einsatz kurzfristig kein Thema ist. Sportdirektor Philipp Pinter machte deutlich, dass man nun von Spiel zu Spiel entscheiden müsse.

Wieser rückt in den Fokus

Für Nico Wieser kam der Einsatz unerwartet, doch der Schlussmann zeigte sich bereit für die Herausforderung. Nach seiner Einwechslung brachte er das Spiel souverän zu Ende und sicherte den wichtigen Sieg.

„Es war natürlich ein unerwarteter Moment. Da sind mir schon viele Sachen durch den Kopf geschossen und der Puls ist ziemlich rauf gegangen“, erklärte Wieser nach der Partie gegenüber der „Kleinen Zeitung“. Gleichzeitig stellte er klar: „Ich fürchte mich vor nichts. Ich bin da. Wenn sie mich brauchen, bin ich da.“

Volles Vertrauen vom Trainerteam

Auch Trainer Dan Lacroix sieht keinen Grund zur Sorge. Zwar sei Lagacé die klare Nummer eins, dennoch habe man die gesamte Saison über großes Vertrauen in beide Torhüter gehabt.

Die Mannschaft werde vor Wieser genauso auftreten wie vor Lagacé, betonte der Coach, wodurch sich an der Herangehensweise nichts ändern soll.

Matchpuck für den Finaleinzug

Sportlich könnten die Vorzeichen kaum besser sein: Mit einem weiteren Sieg gegen Fehérvár hätten die Graz 99ers den „Sweep“ im Halbfinale perfekt und würden erstmals in der Klubgeschichte ins Finale einziehen.

 

Bild: HCI / PAPA Productions

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