Österreich

Nach Sperre wegen Verhöhnung: Gerald Ressmann darf Althofen vorerst doch coachen!

Wegen „Verhöhnung des Gegners“ wurde Althofen-Coach Gerald Ressmann nach dem Duell mit den LE Kings gesperrt. Doch aktuell darf er noch coachen, da sein Verein Berufung eingelegt hat.

Im Viertelfinale deklassierte der EHC Althofen die LE Kings im zweiten Duell mit 23:2. Beim Stand von 12:0 nahm Althofen-Headcoach Gerald Ressmann Goalie Fabian Horn vom Eis und ersetzte ihn durch einen sechsten Feldspieler. Ohne angezeigter Strafe, ohne Notwendigkeit.

Die sportlich überforderten Leobener, die nur mit elf Feldspielern antraten, brachten Anzeige ein und der Verband sprach eine dreiwöchige Sperre gegen Gerald Ressmann aus und sprach von „mangelndem Fairplay“ und „Schädigung des Sports“ (wir berichteten).

Althofen hat Protest eingelegt

Die Althofener treffen nun im Halbfinale auf Spittal und beim heutigen ersten Duell wird Gerald Ressmann nun doch hinter der Bande stehen. Der Grund ist einfach: Althofen legte Protest ein und da dieser erst am Montag behandelt wird, darf Ressmann nun coachen.

In Althofen hofft man auf eine Reduktion der Sperre, mit der Begründung, dass „Der Strafsenat mal ein bisschen nachdenkt. Denn es ist regelkonform, dass du selbst bei einem 12:0-Zwischenstand mit sechs Feldspielern agierst“, so Althofen-Boss Karl Weitensfelder gegenüber der „Kronen Zeitung“. „Die Leobener haben unseren 23:2-Kantersieg halt nicht gut verkraftet, Ressmann aus Frust angezeigt“, so Weitensfelder weiters. Doch darüber wird morgen der Strafsenat entscheiden…

Pic: EHC Lustenau

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