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Exportcheck-Nordamerika

NHL: Michael Raffl absolvierte sein 500.NHL-Spiel!

Als erst dritter Österreicher nach Thomas Vanek (1.029 Einsätze) und Michael Grabner (640) überhaupt erreichte Michael Raffl vor zwei Tagen die Marke von 500 NHL-Einsätzen. Dabei befürchtete er schon nach seinem ersten NHL-Shift dass es der letzte sein würde…

Nach sechs Saisonen im Dress des VSV ging es für Michael Raffl im Jahr 2011 und im Alter von 23 Jahren nach Schweden. Bei Leksands in Schwedens zweihöchster Liga absolvierte er zwei Spielzeiten, erzielte in 104 Einsätzen 37 Tore und bereitete weitere 39 vor.

Es war der Schlüssel zum Engagement in Nordamerika, denn der ungedraftete Villacher brauchte in der Spielzeit 2013/14 nur zwei Partien im Farmteam in Adirondack um dann gleich zu seinem NHL-Debüt zu kommen.

Kurzfristig erfuhr er davon, wie er gegenüber der „Kronen Zeitung“ nun angab. Während alle anderen im Anzug anreisten, tauchte er im Trainingsanzug in Detroit auf. Sein Debüt verlief dann alles anderes als nach Wunsch. Noch bevor Raffl erstmals an die Scheibe kam, beging er in seinen allerersten NHL-Shift ein Foul, musste in die Strafbox und die Flyers kassierten gleich ein Gegentor. „Ich dachte das war ein erster und letzter Shift“, so Raffl.

Nun steht er bei 500 Einsätzen im Grunddurchgang, inklusive Playoffs stehen sogar schon 528 zu Buche. In der NHL werden im Alltime-Ranking jedoch immer die regular season games gezählt. Gesamt kommt der Kärntner dabei auf 86 Tore und 82 Assists, sowie 218 Strafminuten.

„Nach dem ersten Spiel dachte ich: Jetzt kann kommen, was will, dieses eine kann mir niemand wegnehmen. Wie es sich entwickelt hat, ist unglaublich“, so Raffl rückblickend. „Acht Jahre NHL haben mich als Spieler viel besser gemacht. Ich habe über die Jahre immer wieder aufs Neue gelernt, einen Weg zu finden, der Mannschaft zu helfen. Das hält einen dann so lange in der Liga.“

Derzeit läuft es alles anderes als gut. Seine Philadelphia Flyers, für die er alle NHL-Spiele absolvierte, galten heuer als Stanley Cup-Contender, doch derzeit liegt man außerhalb der Playoff-Ränge.

Im April stehen nun zehn Spiele binnen 15 Tagen an, die Chance, kleinere Wehwechen auszuheilen ist nicht vorhanden, die Chance schnell wieder in der Tabelle nach oben zu kommen jedoch sehr wohl. Vor Allem deshalb weil man heuer immer nur gegen direkte Tabellenkonkurrenten innerhalb der eigenen Division spielt.

Raffl hofft dass es bergauf geht und auch noch auf einige Jahre in der NHL. Auf jeden Fall will er noch lange Eishockey spielen „ob in der NHL oder zu Hause, wird sich zeigen. Ich mache mir da keinen Stress“, so der 32-jährige.

Pic: Wikimedia/Daniel Hartwig from San Jose, CA, USA

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