Erneute Klatsche für Lugano, sie
verlieren ihr Heimspiel gegen den EV
Zug
Lugano trat
mit derselben Mannschaft auf wie am Vorabend auf. Beide
Mannschaften starteten intensiv in die Partie und Hudacek kam
bereits nach wenigen Sekunden zum ersten Abschluss. Lugano agierte
in den ersten Minuten etwas zu übermütig und kassierte bereits früh
eine Strafe. Der EV Zug aber konnte daraus keinen Profit schlagen,
es waren die Luganesi die mit einem Shorthander 1:0 in Führung
gingen.
Die Innerschweizer aber konnten darauf reagieren und glichen durch Martschini aus. Es dauerte nur zwei Minuten und Lugano ging erneut in Führung, welche bis zum Drittelsende Bestand hatte. Das mittleren Drittel durfte Lugano in Überzahl beginnen, dabei vergaben Boedker und Morini beste Chancen, bevor es dann so richtig losging. Drei Treffer fielen und sieben Mal wurde eine Strafe ausgesprochen. Die drei Tore aber erziehlten alle die Zentralschweizer, der auch mehr Spielanteile hatte. Zuerst traf Mirco Müller in Überzahl, danach Simion bei einer 4 vs. 4 Situation und kurz vor Ende des 2.Drittels erneut Mirco Müller ebenfalls bei 4 vs. 4. Der EVZ nutzte die vielen Strafen besser und ging verdient mit einer 2:4 Führung in die 2.Drittelspspause. Die Bianconeri starteten furios ins letzte Drittel und kamen auch dann Mirco Müller, der an diesem Abend zum dritten Mal traf und für die Vorentscheidung sorgte. Kurz vor Ablauf der regulären Spielzeit sorgte Alllenspach im Powerplay für noch etwas Resultatskosmetik, indem er auf 6:2 erhöhte.
Damit kassierte das Team von Mc Sorley in den zwei Spielen an diesem Wochenende zwölf Tore, dabei war jedoch der Lugano Keeper Fadani mehrheitlich unschuldig, weil er von seinen Vorderleuten in Stich gelassen wurde. Ab dem Mitteldrittel hatten die Luganesi komplett den Faden verloren und das Spiel. Für die nächsten Spiele müssen die Bianconeri in der eigenen Zone kompakt zu mehreren Topchancen, dabei fehlte aber die nötige Effizienz. Fünf Minuten vor Spielschluss war es stehen und aggressiver agieren.
Fribourg-Gottéron zurück auf der
Erfolgsspur
Ambri
war schon wie am Freitagabend vor allem in der Offensive viel zu
harmlos, um die Fribourger in Nöten zu bringen. Auch Ausländer der
Leventiner nicht auf Touren. Durch Matthias Rossi und Killian
Mottet lag Gottéron bereits nach dem ersten Abschnitt 2:0 in Front
und Gottéron zu gut und sehr kompakt agierte. Zwar konnte Ambri
durch André Heim nochmals herankommen, doch danach sorgte erneut
Mottet mit dem Treffer zum 3:1 für die Entscheidung. Keine Treffer
mehr fielen im Schlussdrittel und Fribourg konnte dank dem Sieg in
die Erfolgsspur zurückkehren.
Fribourg scheint generell kein gutes Pflaster für die Leventiner zu sein, welche seit 2017 nie mehr in dieser Stadt gewonnen hatten. Nachdem die Rapperswil-Jona Lakers die Erfolgsserie des Tabellenleaders am Freitagabend beendet hatten, kehrten die „Drachen gestern Abend zum Siegen zurück und schlugen den HC Ambri-Piotta mit 3:1. Damit scheint die Niederlage am Obersee keine Negative Spuren hinterlassen zu haben. Auch führt Gottéron mit einem Spiel weniger und mit 5 Punkten vor dem EHC Biel die Tabelle weiterhin an.
Attraktives Spiel, zwei starke Torhüter
und ein eiskalter Finne
In der Partie zwischen dem EHC Biel und den
Rapperswil-Jona Lakers sorgten viel Tempo, ein immerwährendes auf
den Stöcken. Doch dank den guten Leistungen von Nyffeler und van
Pottelberghe blieb es beim 1:1 nach den ersten 20 Minuten. Spannend
blieb es auch nach zwei Dritteln, obwohl im Mitteldrittel nur die
Seeländer trafen. Dies dank ihrem Torgaranten Toni Rajala, welcher
sein fünftes Saisontor nach einem Querpass des erst 19-Jährigen
Noah Delémont erzielte. Danach kam Biel zu einer
Überzahlgelegenheit und die Möglichkeit auf 3:1 zu erhöhen, was
jedoch nicht gelang. Die Rosenstädter kamen ins Spiel zurück und
hatten durch Nando Eggenberger und zweimal Sandro Zangger die
Chance zum 2:2 Ausgleich. In der letzten Minute des zweiten
Abschnitts hätten die Seeländer die Partie eigentlich
vorentscheiden müssen, denn zweimal konnte ein Bieler allein auf
Nyffeler losziehen und zweimal machte der Rappi-Goalie diese
Chancen zunichte.
Im
Schlussdrittel kam es zum Ausgleich der Lakers und nicht mal
unverdient. Aber erneut war es Rajala, die Bieler
Lebensversicherung, der nach zwei Sekunden in Überzahl die Führung
der Bieler wieder herstellte. Auf diesen Treffer konnten die
Rapperswiler nicht mehr reagieren. Vorzuwerfen kann man den Lakers
nichts, hatten die Jungs unter Coach Hedlund erneut einen starken
Auftritt gezeigt. Auf-und-Ab und zwei frühe Tore ließ das Herz
eines Eishockeyfans höher schlagen. Die Gäste vom Obersee gingen
durch Dominic Lammer nach genau 60 Sekunden früh in Führung. Doch
die Gastgeber hatten schnell eine Antwort parat und glichen durch
Victor Lööv aus. Danach hatten beide Teams Möglichkeiten zur
Führung.
Genève-Servette schafft die
Wende
Der Playoff-Finalist Genève-Servette
tankt momentan Moral. In der Partie gegen die SCL Tigers konnten
sie den Kopf aus der Schlinge ziehen und wendeten das Spiel zum
3:2-Sieg. Sorgenfalten breiten sich jedoch beim Sportchef der
Langnauer aus. Ihr Torgarant Jesper Olofsson soll lukrative
Angebote aus Russland erhalten haben, hatte man doch nicht
erwartet, dass Olofsson und Grenier derart durchstarteten würden.
Olofsson (13 Tore) zu halten könnte zu einer Herkulesaufgabe
werden.
Der HC Davos besiegt den SC Bern dank
den 5 Toren von Matej Stransky
Die Bündner hatten vor, in Bern ihre
Siegesserie von sechs Erfolgen weiter ausbauen. In Führung ging
aber der SCB. Calle Andersson erzielte den Führungstreffer zum 1:0
bereits in der 4. Minute. Doch Stransky und Ambühl kehrten die
Partie noch im ersten Drittel. Der Tscheche Stransky erzielte auch
im mittleren Abschnitt einen Treffer und machte in den letzten
Minuten mit seinen drei Toren gleich alles klar. Dank den fünf
Treffern des Tschechen hatten die Bündner ihren siebten Sieg in der
Tasche.
Als Aufbaugegner für Lausanne musste
Ajoie hinhalten
Der Lausanne HC konnte sich nach den
Niederlagen gegen die Langnauer und Ambri wieder etwas auffangen.
Sie besiegten den HC Ajoie mit 6:2 und liegen nun mit einer kleinen
Reserve auf dem zehnten Tabellenrang. Nicht mittun konnte der
österreichische Lizenzspieler Benjamin Baumgartner, der sich
kürzlich eine Verletzung am Unterkörper zugezogen hatte.
NLA: Resultate vom 23.10.2021:
Fribourg-Gottéron – Ambri-Piotta 3:1
(2:0, 1:1, 0:0)
Tore: 9. Rossi
(Schmid, Gunderson/Powerplaytor) 1:0. 12. Mottet (Gunderson,
Desharnais/Powerplaytor) 2:0. 28. Heim (Pestoni) 2:1. 37. Mottet
(Gunderson) 3:1.
Bemerkungen:
Fribourg-Gottéron ohne Bykov und Kamerzin (beide verletzt),
Ambri-Piotta ohne D’Agostini, Kostner (beide verletzt) und Fohrler
(krank).
Biel – Rapperswil-Jona Lakers 4:2 (1:1,
1:0, 2:1)
Tore: 1. (1:00)
Lammer (Cervenka) 0:1. 3. (2:07) Lööv (Rathgeb, Haas) 1:1. 28.
Rajala (Delémont, Haas/Powerplaytor) 2:1. 45. Djuse (Cervenka,
Lammer) 2:2. 52. Rajala (Haas/Powerplaytor) 3:2. 58. Hügli
(Kessler) 4:2 (ins leere Tor).
Bemerkungen: Biel
ohne Sallinen (verletzt), Rapperswil-Jona Lakers ohne Aebischer und
Lehmann (beide verletzt), Bader zz.beim HC Thurgau.
Lugano – Zug 2:6 (2:1, 0:3,
0:2)
Tore: 4. Mirco
Müller (Bertaggia, Nodari/Unterzahltor!) 1:0. 13. Martschini
(Kreis) 1:1. 16. Thürkauf (Wolf) 2:1. 31. Marco Müller
(Hansson/Powerplaytor) 2:2. 35. Simion (Marco Müller) 2:3. 40.
(39:36) Marco Müller (Hansson) 2:4. 56. Marco Müller (Martschini)
2:5. 59. Allenspach (bei 5 gegen 3) 2:6.
Bemerkungen: Lugano
ohne Carr, Fatton, Guerra, Loeffel, Schlegel (alle verletzt), Riva
(krank) Irving (überzähliger Ausländer), Zug ohne Senteler, Suri,
Zehnder (alle verletzt), Herzog, Kovar und Wüthrich
(krank).
Genève-Servette – SCL Tigers 3:2 (1:1,
0:1, 2:0)
Ajoie – Lausanne 2:6 (1:3,
0:2, 1:1)
SC Bern – HC Davos 3:6 (1:2,
0:1, 2:3)









