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Schweiz

NLB: Ulmer & Olten gehen dank Overtime-Sieg mit 3:2 in der Serie in Front!

Der EHC Olten und der SC Langenthal holen sich die ersten Matchpucks und liegen in den Swiss-League-Playoffs mit 3:2 in Führung. La Chaux-de-Fonds verliert und darf die Ferien planen.

Dank seiner furiosen Aufholjagd rettete sich der EHC Olten in der Serie gegen den HC Thurgau in die Overtime, welche nach 14 Sekunden zugunsten der Oltener endete. Evgeni Chiriaev’s Puck fand den Weg ins Tor des HC Thurgau.

Drei Tore in den Schlussminuten zu erzielen gelang dem HC Thurgau am vergangenen Sonntag im vierten Duell und vor eigenem Publikum. Am gestrigen Abend gelang dies auch dem EHC Olten. 50 Minuten lang liefen die Oltener einem Rückstand hinterher. Die Gäste aus dem Thurgau bis dahin das aktivere und clevere Team, von daher wäre ein Sieg der Ostschweizer nicht unverdient gewesen. Doch dann erzielte Olten’s MacGregor Sharp in Überzahl den lang ersehnten Anschlusstreffer. Silvan Wyss’s Ablenker vor dem Thurgau-Keeper Schwendener und Horansky mit dem Hammerschuss von der blauen Linie glichen die Partie drei Minuten vor Spielende noch aus.

Anders wäre die Partie villeicht verlaufen, hätte Olten Goalie Mischer in der 47. Minute gegen die beiden auffälligsten Thurgauer, Cameron Braes und Jaedon Descheneau nicht parieren können. Den Schlusspunkt aber setzte Chiriaev, welcher in der Verlängerung beim ersten Bully den Puck direkt in Richtung Thurgauer-Tor beförderte und konnte nach 14.Sekunde nachdem Anpfiff dank der Vorarbeit von Lukas Haas das entscheidende 4:3 erzielen. Damit erspielte sich der EHC Olten den ersten Matchpuck in dieser Serie. Am kommenden Freitag hat Olten die Möglichkeit diesen Matchpunkt in Weinfelden zu verwerten. Martin Ulmer blieb bei dieser Begegnung ohne Torerfolg

La Chaux-de-Fonds scheitert an Ajoie

Nach den Rapperswil-Jona Lakers qualifizierte sich auch der HC Ajoie für die Halbfinals der Swiss League–Playoffs vorzeitig. Ajoie lag in der Serie gegen die Neuenburger mit 3:1 in Front und benötigte daher nur noch diesen einen Sieg. Damit verabschiedet sich La-Chaux-de-Fonds, der Vierte nach der Qualifikation aus den Playoffs wie bereits vor zwei Jahren, als sie ebenfalls im Jura-Derby an Ajoie hängen geblieben waren.

Der HC Ajoie, welcher 2016 NLB-Meister wurde, jedoch nicht Aufstiegswillig war, erwies sich auch in dieser Serie als die klar bessere Mannschaft. La Chaux-de-Fonds gewann in dieser Serie nur Spiel drei mit 4:3 in der Overtime,, muss zuerst die Wunden lecken und sollte danach über die Bücher gehen. In der nächsten Saison bleiben die Neuenburger zwar zusammen, ob aber Coach Serge Pelletier, welcher im November Alex Reinhard ersetzte, bleiben will/darf ist noch nicht geklärt. Bekannt wurde lediglich, dass der HC La Chaux-de-Fonds im kommenden Jahr 2019 sein 80.Jubiläum feiert und um den Meistertitel der Swiss League kämpfen will. 

Der noch amtierende NLB-Meister Langenthal ging mit dem 2:1-Sieg in der Best-of-7-Serie gegen Visp mit 3:2 in Führung.

In der Schoren hatte man den Eindruck, als ob man sich in einem Qualifikationsspiel gegen ein Farmteam der Swiss League befinden würde. Stille herrschte im Stadion, das änderte sich auch nicht nach dem Anpfiff ins Startdrittel. Der Grund dazu hängt wohlmöglich mit der bisher mageren Leistung der Langenthaler zusammen, deren Angriffsbemühungen auch im gestrigen 5. Spiel mit einem lauen Lüftchen vergleichbar war. Spieler wie Füglister, Pienitz, Dal Pian oder auch Leblanc genügten den Anforderungen nicht, wobei auch Brent Kelly nicht auftrumpfen konnte. Daher passte es zum ganzen Auftritt der Oberaargauer, dass Goalie Mathis in der 11. Minute beim Treffer von Dario Burgener voll danebengriff.

Erst mit der Zeit vermochte Langenthal ein Zeichen zu setzen. Schommer und Hess machten ihre Checks fertig, Ahlström, der beste Spieler des Abends, agierte als einziger solide und praktisch fehlerlos, während Kummer immer wieder mal für Gefahr vor dem Visper Tor sorgte.
Davon liessen sich die Visper für lange Zeit nicht beeindrucken und spielten ihren vermeintlichen Vorteil, mit Lory den besseren Torhüter zu haben aus. Dies änderte sich aber bei einem SCL-Powerplay. Kelly mit dem Zuspiel zu Ritz, welcher sogleich abzog und den Ausgleich erzielte. Danach wurden die Limiten der Walliser immer offensichtlicher, kamen sie doch nur noch selten bis vors gegnerische Goal. So brachte ein verdeckt abgegebener Schuss den Oberaaragauern in der 46.Minute dem wichtigen Sieg näher. Visp aber gab die Hoffnung bis zuletzt nicht auf, fanden jedoch anhand der Defensivleistung der Gegner nicht mehr ins Spiel zurück. Damit kann der SCL morgen Freitag ohne allzugrossen Druck ins Wallis reisen und wohlmöglich den Einzug ins Halbfinale schaffen. Dabei sollte man aber nicht ausseracht lassen, dass der EHC Visp ein sehr starkes Heimteam ist.

Resultate NLB-Playoffs (best of 7). Viertelfinals: Spiel 5 vom 7.3.2018

Olten – Thurgau 4:3 n.V. (0:2, 0:1, 3:0, 1:0) Stand: 3:2
Tore: 1. Descheneau (Braes) 0:1. 7. (6:46) Braes (Spiller, Küng; Ausschluss Ulmer) 0:2. 33. Braes (Parati, Descheneau; Ausschluss Rouiller) 0:3. 51. Sharp (Mäder; Ausschluss Brunner) 1:3. 56. Wyss (Haas) 2:3. 58. Horansky (Zanatta) 3:3. 61. (60:14) Schirjajew (Wyss, Haas) 4:3.
Bemerkungen: Olten ohne Truttmann und Schneuwly (verletzt) sowie Heughebaert, Barbero, Ihnacak, Sahli (überzählig). Thurgau ohne El Assaoui (verletzt), Neher, Blaser, Hänggi und Maurenbrecher (alle überzählig).

SC Langenthal (2.) – EHC Visp (7.) 2:1 (0:1, 1:0, 1:0), Stand : 3:2
La Chaux-de-Fonds (4.) – Ajoie (5.) 1:3 (0:1, 1:1, 0:1); Schlussstand 1:4.
Rapperswil-Jona Lakers (1.) bereits für die Halbfinals qualifiziert.

Nächste Spiele am Freitag, 9. März.

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