ICEHL

Wer schlägt zu? Diese ICEHL-Topverteidiger sind ohne Vertrag! – Teil 2

Die vergangene ICEHL-Saison hat einmal mehr gezeigt, wie wichtig dominante Leistungen von der blauen Linie für den Erfolg eines Teams sein können. Mehrere Verteidiger überzeugten mit starken Offensivwerten und enorm viel Einfluss auf das Spiel ihrer Mannschaften. Besonders interessant: Einige dieser Defender sind aktuell noch ohne bestätigte Zukunft und könnten damit zu spannenden Namen am Transfermarkt werden. Im Folgenden werfen wir einen genaueren Blick auf drei Verteidiger, die in der Saison 2025/26 nachhaltig auf sich aufmerksam gemacht haben. 

Anders Koch (D)

Anders Koch hat sich in seiner ersten Saison bei den Graz99ers schnell als verlässlicher Zwei-Wege-Verteidiger etabliert. Der Däne absolvierte 38 Spiele im Grunddurchgang und sammelte dabei solide 19 Punkte, dazu kam ein starker Playoff-Output mit 4 weiteren Zählern in nur fünf Spielen. Koch ist kein spektakulärer Offensivverteidiger, aber einer, der durch seine Stabilität wertvoll ist. Mit seiner Plus/Minus-Bilanz im positiven Bereich (+17) unterstreicht er zudem seine Zuverlässigkeit über die gesamte Saison hinweg. Nach dem Meistertitel wird der Däne die Steirer aber definitiv verlassen – er ist somit auf Vereinssuche. 

Mark Barberio (D)

Mark Barberio kam mit großer Vita in die ICEHL und brachte sofort NHL- und KHL-Erfahrung zum HC Bozen. Der Kanadier absolvierte 16 Spiele im Grunddurchgang und steuerte dabei 9 Punkte bei – ein solider Wert für einen Offensivverteidiger, der vor allem im Powerplay seine Stärken ausspielt. Barberio ist ein klassischer puckbewegender Defender: guter erster Pass, viel Übersicht an der blauen Linie und die Fähigkeit, Überzahlsituationen kreativ zu gestalten. In Bozen verfolgte dem Routinier aber das Verletzungspech. Seine Anfälligkeit in Kombination mit seiner Preisklasse beschert ihm wohl keine Zukunft bei den Foxes. 

Yohann Auvitu (D)

Yohann Auvitu gehört zu den offensiv aktivsten Verteidigern im Kader der Black Wings Linz. In 21 Spielen der regulären Saison kam der französische Nationalspieler auf 14 Punkte – ein starker Wert für einen Two-Way-Defender, der viel Verantwortung im Spielaufbau übernimmt. Seine internationale Erfahrung aus NHL, SHL und KHL machte ihn zusätzlich zu einem der routiniertesten Verteidiger im Linzer Kader in der vergangenen Saison. Auch die Black Wings haben die Trennung mit dem Routinier bereits bestätigt – wohin es ihn verschlagen wird ist völlig offen. 

Bild: Dorner_pioneers.hockey

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