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International

WM: Österreich ist Zweitklassig und Roger Baders Zukunft geklärt

Der Tag nach dem Abstieg: Österreich ist wieder Zweitklassig. Um eine emotionslose, sachliche Bilanz zu ziehen, sind der Ärger und die Enttäuschung auch bei uns noch zu groß. Die Teamcheffrage, die ist jedoch schnell geklärt:

Österreich ist wieder am Boden der Realität angekommen. Der Abstieg zeigt dass man mit Teams wie Lettland oder Norwegen alles Andere als nur annähernd auf Augenhöhe ist. Vor der WM hörte sich das noch ganz anders an, doch unterm Strich bleibt: Ein Punkt ist zu wenig für den Klassenerhalt.

Ein paar gefällige Drittel in einzelnen Spielen, aber dann in beinahe jeder Partie Phasen die nicht A-Gruppen-würdig sind zeigen dass es noch viel zu tun gibt. Vor Allem wenn man in einem entscheidenden Spiel gegen Italien wo es um Alles oder Nichts geht den Gegner quasi auf Tore einlädt, der zuvor gar nicht mehr wusste wie man Tore feiert.

Wenn man in den Interviews danach von Spielern hört dass man vielleicht im einen oder anderen Spiel zu überzeugt von sich selbst war, oder glaubte dass man beswser sei als man ist, meint man damit eigentlich die eigene Überheblichkeit. Und dann stellt sich natürlich die Frage ob diese von Bader verbreitete, positive Einstellung nicht in die falsche Richtung ging.

Aber was hätte er machen sollen? Ohne die richtige Portion Selbstvertrauen gewinnt man keine Spiele und somit kann Roger Bader, der beim ÖEHV einiges zum Positiven veränderte (und das sollte man auch in Momenten wie diesen nicht vergessen), einem doch leidtun. Nun stehen heuer nach 18 Länderspielen lediglich 3 Siege auf der Haben-Seite und demgegenüber 15 Niederlagen. Eine ernüchternde Bilanz für Bader, der dennoch sicher im Sattel sitzt.

Wie ÖEHV-Präsident Gernot Mitterdorfer bereits vor dem entscheidenden Spiel klarstellte steht Bader nicht zur Diskussion. Sein Vertrag läuft bis 2020 und verlängert sich im Falle einer erfolgreichen Olympiaqualifikation automatisch. Doch diese scheint derzeit wohl Utopie zu sein, aber wir lassen uns auch egrn mal wieder positiv überraschen…

Pic: fodo.media/Harald Dostal

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