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EHC Black Wings Linz

ICEHL: Hält die Serie? Linz punktete nach Trainerwechsel immer!

Raimo Summanen wird am morgigen Freitag erstmals als Head Coach hinter der Bande bei den Steinbach Black Wings Linz stehen. Der 59-jährige Finne löste den Kanadier Dan Ceman ab, der in seiner Amtszeit nur 15 von 41 Spiele gewinnen konnte. Bei seinem ersten Auftritt in der Stahlstadt feierte Ceman jedoch prompt einen Sieg, genauso wie drei seiner vier Vorgänger. Betrachtet man die jüngere Vergangenheit, so holten die Black Wings seit 2011 nach einem Trainerwechsel immer zumindest einen Punkt.

2011 übernahm Rob Daum das Zepter in Linz und gab dieses bis 2017 nicht mehr her. Der aktuelle Cheftrainer des EC GRAND Immo VSV war somit der längst dienende Übungsleiter der Oberösterreicher seit Liganeugründung. Gleich in seiner ersten Saison führte er Linz zum bis dato letzten Gewinn der Meisterschaft. Am Weg zu dieser starteten sie mit einem 3:2-Heimsieg gegen Medvescak Zagreb. Im Finale fertigten sie den EC-KAC mit 4:1 ab.

Am Ende seiner Amtszeit konnte Daum auf äußerst erfolgreiche Jahre in Linz zurückblicken. Er erreichte in jeder Saison die Playoffs, gewann einmal die Karl Nedwed Trophy und schaffte vier weitere Male den Sprung ins Halbfinale, ehe der mittlerweile 63-Jährige zur Saison 2017/18 in die Deutsche Eishockey Liga, zu den Iserlohn Roosters wechselte.

Anstelle von Daum übernahm der US-Amerikaner Troy Ward bei den Black Wings. Der mittlerweile 59-Jährige war bis Jänner 2019 Head Coach in Linz. In seinem ersten Spiel setzte es gleich eine 2:3-OT-Niederlage beim Tesla Orli Znojmo. Somit ist Ward von den vergangenen fünf Cheftrainern der Einzige, der sein Auftaktspiel verloren hat. Am Ende führte er seine Mannschaft dennoch bis ins Halbfinale, wo sie dem späteren Vizemeister EC Red Bull Salzburg mit 2:4 unterlegen sind. In der folgenden Saison lief es allerdings nicht mehr so rund, weshalb der aktuelle Scout der Vancouver Canucks im Jänner 2019 seinen Posten räumen musste.

Mit Tom Rowe heuerte gleich der nächste US-Amerikaner in Linz an. Der ehemalige Head Coach zahlreicher American Hockey League Teams und der Florida Panthers in der NHL stand bis zum coronabedingten Saisonabbruch 2020 hinter der Bande der Black Wings. In seinem ersten Spiel als Head Coach in Zentraleuropa holte sein Team einen 4:2-Heimsieg gegen den HC TIWAG Innsbruck – Die Haie. Am Ende erreichten sie die Playoffs, in denen sie sich den Moser Medical Graz99ers im Viertelfinale mit 2:4 beugen mussten.

Einen kurzen Auftritt als Übungsleiter hatte anschließend Pierre Beaulieu. Der Kanadier wurde zu Beginn der Saison 2020/21 eingestellt, feierte gleich einen überzeugenden 4:1-Auswärtssieg beim späteren Meister EC-KAC, musste aber zu Heiligabend bereits wieder seinen Posten räumen. Nur fünf Siege aus 23 Spielen hatte der aktuelle Assistant Coach der Augsburger Panther (DEL) vorzuweisen.

Anstelle von Beaulieu folgte Dan Ceman, der bis zuletzt Head Coach der Black Wings war. Auch der 48-Jährige startete mit einem vollen Erfolg in seine Amtszeit, einem 2:1-Auswärtssieg bei den spusu Vienna Capitals. Elf weitere Saisonsiege folgten, die Playoffs wurden knapp verpasst. In dieser Spielzeit gewann Ceman nur drei von 15 Spielen, ehe der Kanadier von seiner Funktion freigestellt wurde.

Nun soll der Finne Raimo Summanen die Saison doch noch retten. Der 59-Jährige ist der erste europäische Head Coach der Black Wings seit dem Italiener Giacinto Boni (2007-2009). In seinem ersten Spiel mit dem Tabellenschlusslicht hat Summanen gleich einen brisanten Gegner vor der Brust. Denn mit dem HK SZ Olimpija trifft er nicht nur auf den Tabellenführer, sondern auch auf seinen Ex-Klub.

In der vergangenen Saison übernahm er im Jänner bei den Slowenen und führte die „Drachen“ anschließend zum Gewinn der Alps Hockey League. Nun will er gegen seinen Ex-Klub bestehen. Betrachtet man die jüngere Vergangenheit, so ist ein Sieg sehr wahrscheinlich. Denn vier der letzten fünf Cheftrainer der Linzer feierten im Premierenspiel prompt einen Sieg. Ob es auch am Freitag so sein wird, können Sie LIVE im PPV-Stream auf live.ice.hockey verfolgen.

www.ice.hockey, www.sport-bilder.at

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