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ÖEHV: Nächstes Kapitel: Ex-Geschäftsführer Hartl geht gegen seine Kündigung rechtlich vor!

Nach 25 Jahren Verbandstätigkeit beim ÖEHV wurde Christian Hartl gleich als Antrittsaktion des neuen Vorstands vor die Tür gesetzt (wir berichteten). Nun kündigt er rechtliche Schritte an.

Es war der erste Besuch von Klaus Hartmann seit seiner Bestellung zum ÖEHV-Präsidenten und es war ein Antritt der es in sich hatte. Er verlangte von Hartl als ÖEHV-Geschäftsführer diverse Unterlagen, die dieser wegen des immer noch laufenden Verfahrens bzgl. einer Unrechtsmäßigkeit bei der Wahl nicht herausgeben wollte. Nach Rücksprache mit Anwälten hätte er dies nämlich nicht dürfen.

Der Neo-Präsident kündigte ihn daraufhin fristlos und warf ihm danach medial weitere Verfehlungen vor, die er als Grund für die Kündigung angab. Unter Anderem hätte Hartl unaufgefordert eine Sitzung verlassen.

Nun schlägt Hartl zurück und kündigte gegenüber dem „Kurier“ an, rechtliche Schritte einzuleiten und wird mit folgenden Worten zitiert:

„Zu den derzeitigen Streitereien im Verband möchte ich bewusst nichts sagen, weil ich wie in der Vergangenheit auch für niemanden Partei ergreifen möchte. Ich möchte aber an dieser Stelle festhalten, dass die mir auch medial vom neuen Präsidenten gemachten Vorwürfe, die aus dessen Sicht angeblich zu einem massiven Vertrauensverlust und letztlich zu meiner Kündigung geführt haben, nachweislich einfach nicht stimmen, weshalb ich mich auch dazu entscheiden habe, die Kündigung bei Gericht zu bekämpfen. Es wurde auch zu keinem Zeitpunkt das Gespräch mit mir gesucht, sondern wurde ich in einer geplanten Aktion nach fast 25-jähriger Tätigkeit für den ÖEHV mittels Anwaltsschreiben von heute auf morgen an einem Freitag vor die Tür gesetzt und hatte drei Tage Zeit, das von mir benutzte Handy und den Laptop, sowie Schlüssel udgl. abzugeben.“

Hartl erklärt auch dass Dr. Hartmann sich den Vorwurf gefallen lassen müsse, „eigene, unlautere Motive für sein bisheriges Handeln zu verfolgen. Anders ist es nicht erklärbar, warum er nicht schon längst die Gespräche mit den Landesverbänden und Vereinen sucht“, so Hartl weiter.

Der langjährige ÖEHV-Funktionär hofft dass sich die Situation bald beruhigt und der ÖEHV bald wieder voll handlungsfähig ist. Die sinnvollste Entscheidung wäre seiner Meinung die Einberufung einer außerordentlichen Generalversammlung durch die Mitglieder inklusive Neuwahlen. Dann aber hoffentlich mit formgültigen Wahlvorschlägen und Anträgen…

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