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International

Olympia22: Das war Tag 1 auf dem Eis

Bereits einen Tag vor der offiziellen Eröffnungsfeier der olympischen Spiele in Peking, startete das Damen Eishockey-Turnier. Gleich am ersten Spieltag war neben den Favoriten aus Kanada und den USA, auch die Österreicherin Julia Kainberger als Lineswomen im Einsatz.

Viel los war gleich am ersten Tag auf dem olympischen Eis, die Favoritinnen aus Kanada und den USA setzten sich jeweils durch, Tschechien mühte sich zum Sieg gegen Gastgeber China und Japan überraschte gegen Schweden.

Olympisches Eishockey-Turnier der Damen

Gruppe A:
Kanada : Schweiz – 12:1 (3:0|5:0|4:1)
Tore: Fillier (2.), 2:0 Fillier (8.), 3:0 Spooner (12.), 4:0 Johnston (29.), 5:0 Stacey (29.), 6:0 Spooner (34./PP), 7:0 Turnbull (36.), 8:0 Stacey (38.), 9:0 Turnbull (47.), 9:1 Stalder (49./PP), 10:1 Bell (54.), 11:1 Thompson (57.), 12:1 Ambrose (60./PP)

Kanada eröffnete das Turnier mit dem Duell gegen die Schweiz. Die Cracks rund um Captain Marie-Philip Poulin wurde ihrer Favoritenrolle gerecht und gewannen die Partie souverän mit 12:1. Die Schweizer Schlussfrau Andrea Brändli wurde mit nicht weniger als 70 Schüssen geprüft. Bei den Kanadierinnen sammelten nicht weniger als vier Cracks vier oder mehr Zähler – Claire Thompson (1G/4A) und Natalie Spooner (2G/3A) kamen gar auf fünf.

Finnland : USA – 2:5 (0:2|0:2|2:1)
Tore: 0:1 Kessel (11.), 0:2 Carpenter (14./PP), 0:3, 0:4 Coyne Schofield (26., 27.), 1:4 Tapani (44./PP), 1: 5 Carpenter (49.), 2:5 Tapani (58.PP)

Gleich von Beginn an machten die Damen aus den USA klar, wer der Favorit in diesem Spiel ist. Durch Tore von Kessel und Carpenter ging man auch rasch mit 0:2 in Führung. Der zweite Abschnitt stand im Zeichen von Kendall Coyne Schofield die innerhalb von 64 Sekunden zwei Mal jubelnd abdrehen konnte. Im Schlussdrittel ging es die USA etwas ruhiger an und kassierten auch prompt einen Treffer durch Tapani im Powerplay. Die Antwort folgte aber auf den Fuß, Carpenter stellte den alten Vier-Tore-Vorsprung wieder her. Die USA waren in allen Belangen überlegen, was auch das Schussverhältnis von 52:12 widerspiegelt. Der Schlusspunkt gehörte zwar den finnischen Damen, der Sieg der USA war jedoch nie in Gefahr.

Gruppe B:
Tschechien : China – 3:1 (1:0|1:1|1:0)
Tore: 1:0 Radova (11.), 2:0 Krizova (24.), 2:1 Miller (30./PP), 3:1 Pejzolva (47.)

Gastgeber China startete gegen Tschechien in das olympische Heimturnier. Auch wenn man als Außenseiter startete, zeigten die Chinesinnen eine durchaus ansprechende Leistung und verloren nur knapp gegen die favorisierenden Tschechinnen. Am Ende ging man mit einer respektablen 1:3 Niederlage vom Eis. Übrigens war bei diesem Spiel Julia Kainberger als „Lineswomen“ am Eis tätig.

Schweden : Japan – 1:3 (0:1|1:0|0:2)
Tore: 0:1 Koike (20.), 1:1 Nylen-Persson (21.), 1:2 Ukita (44.), 1:3 Yoneyama (59./EN)

Für Japan ist das Antreten bei den Spielen von Peking das erst vierte Mal, dass man an einem Olympischen Turnier teilnimmt. 1998, als die Spiele im japanischen Nagano stattfanden, waren die Japanerinnen automatisch qualifiziert, zwischen 2002 und 2010 wurde die Qualifikation verpasst. Gegen den siebenfachen Teilnehmer Schweden setzte man sich beim zweiten Spiel der Gruppe B mit 3:1 durch.

www.hockey-news.info , Bild: BDZ Sports, CC BY-SA 4.0  via Wikimedia Commons

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