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ÖAHL

ÖAHL: Die „Österreichische Amateur Hockey Liga“ findet keine Fortsetzung

Die ÖAHL ist (vorerst) gestorben. Wie der ÖEHV mitteilte wird es heuer keine Fortsetzung der erst letztes Jahr ins Leben gerufenen Liga geben. Wir haben bereits vor einiger Zeit ausführlich darüber berichtet, nun gab der Verband dazu folgendes Statement heraus:

Vor einem Jahr wurde die Österreichische Amateur Hockey Liga als dritte bundesweite Meisterschaft eingeführt. Nach dem Meistertitel der Kapfenberger SV fanden sich für eine Fortsetzung in der Saison 2019/20 nicht genügend Vereine.

Ende März holte sich die Kapfenberger SV in eindrucksvoller Art und Weise den ersten Meistertitel in der Österreichischen Amateur Hockey Liga (ÖAHL). Vorerst wird dies auch der letzte gewesen sein, da diese bundesweite dritte Meisterschaft nach nur einem Jahr keine Fortsetzung finden wird.

Der Österreichische Eishockeyverband (ÖEHV) bastelte bereits seit Anfang Februar an einer Aufstockung dieser Liga, schlussendlich zeigten neun Vereine aus ganz Österreich Interesse daran, die ÖAHL auszubauen und den nächsten Schritt für das österreichische Amateureishockey zu machen. Nach und nach kristallisierte sich aber heraus, dass einige Teilnehmer ihre eigenen Vorstellungen dieser Amateurliga haben und nicht den gemeinsamen Weg bestreiten wollen.

Nach einer konstruktiven Ligasitzung am 29. April begannen einige Vereine ein Feilschen um die Durchführungsbestimmungen und die Abwicklung des Ligabetriebs, das vom ÖEHV keineswegs zu akzeptieren war. Es konnten daraufhin keine Kompromisse mit den Klubs gefunden werden, wodurch diese wieder in den Landesligabetrieb wechseln werden.

Die WEV Lions, der EC Salzburg Oilers, der EHC Amstettner Wölfe und Neuling UEHV Traunsee Sharks Gmunden hielten bis zum endgültigen Scheitern an der ÖAHL fest. „Unsere Bedingung für eine österreichweite Liga waren stets fünf Teilnehmer. Da dies leider nicht möglich ist, wird es die ÖAHL in der Saison 2019/20 nicht geben. Es tut mir leid für die vier Vereine, die diese Liga unbedingt wollten. Die Gegenstimmen gegen unsere Idee müssen wir akzeptieren. Wir werden daran arbeiten, dass wir den österreichischen Amateurklubs wieder eine bundesweite Meisterschaft organisieren können“, erklärt ÖEHV Vizepräsident Peter Schramm.

www.eishockey.at, Pic: ÖEHV

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