All for Joomla All for Webmasters
Sonstiges

Sonstiges: Eishockey – Die Konkurrenz nimmt zu

Etwa 5,5 Millionen Menschen in Deutschland hegen laut einer Umfrage großes Interesse am Eishockeysport. Leider drückt sich das nicht in den aktuellen Mitgliederzahlen aus, derzeit gibt es nur noch etwa 20.000 Menschen, die im Verband aktiv sind. Früher waren es mehr, der Abwärtstrend ist deutlich sichtbar, die Konkurrenz stark.

Pic: Pexels

Sobald deutsche Sportler im Ausland auftrumpfen, steigt auch die Mitgliederzahl des jeweiligen Sports. Seitdem beispielsweise Leon Draisaitl seine Erfolge einfährt, hat sich der zahlenmäßige Schwund des Verbandes immerhin verlangsamt. Anderen Sportarten erging es in der Vergangenheit ähnlich: Bevor Dirk Nowitzki zum Aushängeschild der NBA wurde, stagnierten die Zahlen der deutschen Basketballvereine – danach stiegen sie wieder kontinuierlich an. Und seitdem sich Sebastian Vollmer in der NFL bei den Patriots durchsetzte und als erster deutscher Spieler den SuperBowl gewann, machten auch die Mitgliederzahlen der deutschen Vereine den Knick nach oben. Mit diesem interessanten Thema beschäftigte sich Betway Online Wetten und zeigte auf, welches Potenzial noch im deutschen Eishockey steckt. Totgesagte leben bekanntlich länger.

Das deutsche Nationalteam wird 2022 bei den Olympischen Winterspielen in Peking vertreten sein. Insgesamt treten 12 Teams an, die ihre Duelle zum größten Teil im Nationalen Hallenstadion mit 18.000 Zuschauerplätzen austragen. Sechs Spiele finden im Wukesong-Hallenstadion statt, mit etwa derselben Kapazität. 2018 eroberten sich die Deutschen bereits eine Silbermedaille, die Hoffnungen stehen auch dieses Jahr auf Sieg. Aktuell rangiert unser Nationalteam auf dem 5 Platz der IIHF-Weltrangliste, hinter Kanada, Finnland, Russland und den Vereinigten Staaten. Das ist eine hervorragende, aber auch vielsagende Platzierung: Die Platzhirsche auf dem eisigen Parkett stehen weit vorn. Hinzu kommt die Viertplatzierung bei der WM in Riga 2021, die die Fans zum Jubeln brachte.

Die NHL-Spieler bekommen für Olympia „frei“

Die DEB-Auswahl für Olympia umfasst auch einige bekannte NHL- und NHLPA-Spieler, die in Peking mit dabei sein dürfen: Das erhöht die Chancen. Die beiden nordamerikanischen Verbände stimmen einer Unterbrechung der NHL-Saison, damit die Player abkömmlich sind. 2018 waren die Premium-Spieler nicht mit dabei, trotzdem hat es für Silber gereicht.

Pic: betway.com

Als Torwart wird derzeit Philipp Grubauer hoch gehandelt, er ist aktuell bei den Seattle Kraken aktiv und gilt als einer der besten internationalen Keeper. Mathis Niederberger wird ebenfalls als Goalie hoch gehandelt, er ist für die Eisbären Berlin im Einsatz und hat sich den Nicknamen „Krake von Riga“ redlich verdient. Bei der WM avancierte er zeitweise zum Helden, trotz körperlicher Probleme hielt er dicht.

Felix Brückmann glänzt mit soliden Leistungen, die Adler Mannheim greifen gern auf ihn zurück. Bei der WM zeigte er zwar kein überragendes Können, doch fiel er nicht aus der Rolle und unterstützte sein Team, wo es nur ging. Wahrscheinlich wird er in Peking wieder für Deutschland auf den Kufen stehen, doch fest steht das noch nicht.

Als Verteidiger könnte Korbinian Holzer auftreten, der die NHL wie seine Westentasche kennt. Er gilt als einer der besten deutschen Verteidiger, hat hohe Führungsqualitäten und schreckt auch vor offensivem Spiel nicht zurück. Moritz Müller zeigte sich bei der WM von seiner kämpferischen Seite, der Kölner Hai erweist sich immer wieder als emotionaler Taktgeber – sozusagen als Herz des Teams.

Einige weitere Namen stehen im Raum, wie zum Beispiel Moritz Seider, Leon Gawanke, Marcel Brandt, Dominik Bittner und Jonas Müller. Leon Draisaitl wollen wir hier natürlich nicht unterschlagen, er ist einfach Weltspitze und für den Sieg (wahrscheinlich) unverzichtbar.

To Top
error: Content is protected !!