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Adler Mannheim

Europa: Nach Horrorfoul mit Karriereende: Gerichtsurteil im Fall Paille vs. Larkin gefallen!

Grizzlys Wolfsburg / City-Press GmbH

2017 beging der Italiener Thomas Larkin im CHL-Spiel zwischen den Adlern Mannheim und Brynäs ein verheerendes Foul an Daniel Paille, der danach nicht nur seine Karriere beenden musste. Er klagte und nun gab es nach jahrelangem Rechtsstreit ein Urteil.

Thomas Larkin, damals und heute immer noch in Diensten der Adler Mannheim traf mit seinem Team in der Champions Hockey League auf den schwedischen Vertreter Brynäs. Es war ein böses Foul, das Larkin in den allerletzten Sekunden machte, als er Paille, der völlig überrascht war niedercheckte.

Für Paille war es das auf Grund einer Gehirnerschütterung verletzungsbedingte Karriereende, er ist bis heute in medizinischer Behandlung, vier Jahre nach dem Vorfall. Larkin wurde daraufhin für vier Spiele gesperrt.

Was folgte war eine Klage von Paille gegen Larkin, der danach sogar Morddrohungen über sich ergehen lassen musste. Vielleicht auch, weil Brynäs-Sportchef nach der Partie von einem „Mordversuch“ von Larkin an Paille sprach.

Mitte September kam es nun zur Verhandlung in Schweden. Larkin beteuerte dass absolut keine Absicht hinter dem Foul stand und meinte gegenüber der schwedischen Zeitung Aftonbladet: „Als die Kollision passierte, hatte ich keine Ahnung, was passiert ist. Ich habe völlig den Atem verloren, das war für mich völlig unerwartet, weil ich mich auf den Spieler hinter dem Tor konzentriert habe. Die Anschuldigungen haben mich wirklich getroffen und beeinflusst.“

Danach ging Larkin durch die Hölle: „Unmittelbar danach erhielt ich mehrere Morddrohungen gegen mich und meine Familie. Sie kontaktierten auch meine Frau und meinen Vater. Ich hatte Angstzustände und Depressionen und suchte Hilfe bei einem Psychologen. Die Vorwürfe sind mir wirklich in die Seele gegangen und haben mich als Spieler, Vater und Ehemann berührt.“

Die Schadenersatzforderung von Paille gegen Larkin und die Adler Mannheim lag bei 490.000€. Außerdem hätte dem italienischen Teamspieler bei einer Verurteilung ein Verfahren wegen Körperverletzung gedroht.

Doch nun gab das schwedische Gericht sein Urteil bekannt und sprach den Italo-Kanadier von allen Vorwürfen frei. Es sei ein Zusammenprall ohne Vorsatz gewesen. „Dem Angeklagten kann nicht vorgeworfen werden, dass er böswillig gehandelt habe. Der Kläger hat freiwillig an einem Eishockeyspiel teilgenommen und dadurch auch mögliche Verletzungen durch Gegenspieler in Kauf genommen.“

Pic: Grizzlys Wolfsburg / City-Press GmbH, Videoquelle: Youtube.com

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