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National League

NLA/NLB: Eine Ligaqualifikation ohne Ab-und Aufsteiger droht!

Gelassen können die Playout-Teilnehmer Davos und Rapperswil einer etwaigen Ligaqualifikation gegen den NLB-Meister entgegenblicken. Aufstiegsambitionen hegen weder der SC Langenthal noch La Chaux-de-Fonds. Nichts neues, ähnliches Szenarien gab es in den letzten zehn Jahren schon öfters.

Nach der Finalserie erfolgt für den B-Meister eine Ligaqualifikation, entweder gegen den HC Davos oder die Rapperswil-Jona Lakers um den letzten freien Platz in der NLA.

Beide NLA-Vertreter dürfen beruhigt sein, weil Langenthal und La Chaux-de-Fonds als Gegner in Frage kommen und Kloten und Olten bereits out sind. Im Gegensatz zum EHC Kloten und dem EHC Olten wollen weder Langenthal oder La Chaux-de-Fonds ernsthaft in die höchste Schweizer Liga aufsteigen, dies wegen den gegebenen finanziellen und infrastrukturellen Bedingungen. Eine lange Liste mit Auflagen würden folgen und würde bei einem Aufstieg gar die Existenz dieser Klubs kosten, müssten sie doch auch ihre Budgets mehr als verdoppeln, um in der NLA mithalten zu können. Zudem sind ihre Stadien über 40-Jährig und ohne grössere und teure Anpassungen untauglich für die National League.

So hat der HC La Chaux-de-Fonds bereits öffentlich kommuniziert, dass für sie ein Aufstieg unter diesen Bedingungen nicht in Frage kommt. Nur der SC Langenthal will sich in diesem Thema noch nicht festlegen oder tut zumindest so, als ob er einen Aufstieg in die NLA anstreben würde. Doch die Situation ist für die Oberaargauer ähnlich jene 2012 und 2017, als der SCL die Ligaqualifikation jeweils gegen Ambri-Piotta bestreiten musste, aber nach den Meister-Feierlichkeiten chancenlos waren.

2017 verpflichteten sich die Langenthaler Sponsoren mit einer Absichtserklärung, im Falle eines Aufstiegs ihre Engagements zu erhöhen, doch war es ein offenes Geheimnis, dass sich die Oberaargauer vor einer Promotion und deren finanziellen Folgen fürchteten. Denn auch für Langenthal stellen sich auch in dieser Saison finanzielle und infrastrukturelle Fragen und ihr Stadion schon in der Swiss-League den Hauptkonkurrenten etwas hinterher hinkt. Ein neues Eisstadion war im vergangenen Herbst in Planung, doch hatte sich der SCL und die Stadt deswegen überworfen und sich der Verein sich aus dem Projekt zurückgezogen.

Nach dem grossen Streit vom letzten Herbst will man nun die Planung für eine neue Eishalle weitertreiben und die Stadt will in die alte „Schoren“ soviel Geld investieren, dass sie in den nächsten 5-6 Jahren gerade noch die Auflagen der Swiss League erfüllt.

Dies reicht natürlich nicht für die höchste Schweizer Liga, deshalb steht für die Oberaargauer auch fest, dass ihr bestes Team seine sportlichen Ansprüche in den nächsten Jahren zurückschrauben muss und ein Aufstieg in die NLA vom Tisch ist, da auch eine renovierte Schoren-Halle lediglich nur dem Swiss League-Niveau entsprechen wird/soll.

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