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National League

NLA-Relegation: Super-GAU für Kloten: Rappi steigt auf – Kloten und Obrist nach 56 Jahren ab!

In der Overtine der „Belle“ in der Ligaqualifikation gewinnen die Lakers die letzte Partie der „best of seven“ Serie mit 1:2 und kehren nach drei Jahren Absenz wieder in die NLA zurück. Damit besiegeln sie das Schicksal des EHC Kloten, welche von den Lakers erstmals seit dem Aufstieg am „grünen Tisch“ vor 56 in die NLB verbannt werden. 

Kloten konnte nach einer verbüssten Sperre wieder auf ihren Verteidiger, den knapp 20-jährigen Dominik Egli zählen. Auf Tommi Santala, welcher angeschlagen zudem noch unter Knieproblemen leidet, mussten sie verzichten.

Die ersten Spielminuten wurden von Icing geprägt und ständig unterbrochen. Besonders dem EHC Kloten ist die Nervosität und Angespanntheit anzumerken, sind doch ihre Zuspiele meistens sehr ungenau. Die Rapperswiler zwar weniger in Scheibenbesitz, agierten jedoch mit gefährlichen Konter und mehr Abschlüsse auf Kloten-Goalie Boltshauser. Bei der Hälfte des ersten Drittels kamen die Lakers noch vermehrter und gefährlicher vor das Klotener Tor und setzten sich im Klotener Drittel gleich fest. Bei einer dieser Rapperswiler Druckphasen erielte der von einer langen Verletzung zurückgekehrte Lars Frei sein erstes Tor für sein Team vom Obersee.

Kloten drückte energischer auf den Ausgleich und ihr Bestreben wurde durch eine Strafe der Rosenstädter zwar begünstigt aber nicht belohnt. Die Rapperswiler spielten leichtfüssiger, konnten befreiter aufspielen, die Klotener jedoch standen unter enormen Druck. Erst ab der Spielmitte kamen die Flughafenstädter langsam besser ins Spiel und konnten auch immer wieder Chancen kreieren und für Gefahr vor dem gegnerischen Tor sorgen. Doch Rappi-Goalie Nyffeler liess sich nicht bezwingen und sorgte weiter für einen sicheren Rückhalt seiner Mannschaft. Hollenstein unermüdlich, rackert sich vergeblich ab, Sallinen vergab zwei Grosschancen, ebenso Praplan. Bei 5 gegen 5 sorgte die Sturmlinie um Wetli, Trachsler und Bozon für die Musik der Zürcher Unterländer.

Das Schlussdrittel begannen die Gastgeber deutlich stärker, einzig der Treffer fehlte noch um auch resultatmässig wieder in die Partie zu finden, 10 Minuten vor Schluss der reagulären Spielzeit kam dann die Erlösung für Kloten. Sallinen erwischte Nyffeler mit einem eigentlich ungefährlichen Schuss zwischen den Schonern und der ersehnte und verdiente Ausgleich des EHC Kloten wurde Tatsache.

Nicht mehr ganz so frisch agierten die Lakers in der Verlängerung, deren Beine mit 10 Spielen mehr in den Knochen in den Playoffs immer schwerer wurden. Kloten aber powerte weiter. Nach einem Pfostenschuss von Schlagenhauf in der 69. Minute drehte die Partie plötzlich und Rapperswil wieder das aktivere Team. In der 78. Minute traf Mosimann zum Sieg und für den Aufstieg mitten ins Klotener Herz. Dabei verwertete Mosimann mit einem schnellen und druckvollen Angriff das Zuspiel von Hügli und erzielte das Siegestor.

Unter grossem Jubel feierten die Spieler mit den zahlreich in rot erschienen Rapperswiler Fans auf dem Eis und vor enttäuschten Klotener Publikum den Aufstieg, während die Klotener Spieler klarerweise nicht mehr zu den Interviews erschienen. Den Fragen stellte sich dagegen Kloten-Präsident Hans-Ueli Lehmann, welcher zuerst den Gästen gratulierte. Lehmann betonte, dass es für Kloten auch in der NLB weitergehen und sie wieder auerstehen würden. Kloten bliebe nicht am boden liegen sondern stehe wieder auf. Zudem wolle er den EHC Kloten in dieser schweren Zeit nicht im Stich lassen und ein sofortiger Wiederaufstieg sei das Ziel. Details dazu will der Präsident aber erst bei einer heutigen Pressekonferenz bekanntgeben, unter anderem auch zum Thema und Personalie Kevin Schläpfer.

Telegramm:

EHC Kloten – SC Rapperswil-Jona Lakers 1:2 (0:1, 0:0, 1:0; 0:1) n.V.
Tore: 11:28 Frei 0:1; 49:24 Sallinen 1:1; 77:10 Mosimann (Hlügli) 1:2.
Bemerkungen: Kloten ohne Santala, Weber, Grassi, Lemm, Marchon und Spiller (alle verletzt), Poulin (überzähliger Ausländer) sowie Kparghai, Lehmann und Bircher (alle überzählig); Rapperswil-Jona ohne Aulin und Berger (beide verletzt) sowie Büsser, Hüsler, Schir, Liechti, Kohli, Vogel und Trudel (alle überzählig);
Best Player Kloten: Hollenstein; Best Player Rapperswil-Jona: Nyffeler.

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