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Fehervar AV 19

ICEHL: Kadervorstellungen 2020: Fehervar AV19 (1/11)

Die Preseason neigt sich dem Ende zu und die neue Saison, die erste der ICEHL steht vor der Tür. Zeit, einen Blick auf die Teams zu werfen und sich mit den Kadern zu beschäftigen mit denen die elf Vereine in die neue Saison gehen. Wir stellen die Kader vor, die Bewertung übernehmt ihr: Mit unserem Umfragetool am Ende des Artikels.

In ihrer zehnten EBEL-Spielzeit verpassten die Ungarn zum sechsten mal die Playoffs. Heuer möchte man jedoch wieder in die Post Season einziehen und erstmals über das Viertelfinale hinaus kommen. Wie schon im Vorjahr haben sich Ungarn dafür wieder mit Bewährtem verstärkt. Nicht weniger als fünf der sieben Zugänge haben Ligaerfahrung und das könnte der Vorteil der Magyaren sein, denn Eingewöhnungszeit werden diese Herren keine brauchen.

Trainer:
Weiter am Ruder bleibt Antti Karhula. Der Finne beerbte Hannu Järvenpää, von dem sich die Ungarn am 21. Jänner trennten. Er kennt die Organisation der Teufel Bestens, ist er doch bereits seit 2019 als Assistant Coach im Team. Davor war der 44-jährige als Headcoach in der zweiten finnischen Liga bei Hermes und als Assistant Coach im estnischen Nationalteam tätig. Mit David Kiss bekommt er einen neuen Assistant Coach der mit 30 Jahren noch sehr jung ist, aber selbst Erfahrung als Spieler und Trainer in Fehervar (EBJL, EBYSL & Erste Liga) mitbringt. Auch Neo Goalie-Coach Arttu Lipsanen ist neu im Boot und mit 34 Jahren noch sehr jung.

Ouzas bleibt die Nummer 1 (Pic: Soós Attila/Hydro Fehérvár AV19)

Goalie:
Keine Veränderung gibt es am Goalie-Sektor. Weiterhin klare Nummer 1 ist der langjährige Black Wings Linz-Goalie Michael Ouzas. Der 35-jährige geht in seine zweite Saison bei den Ungarn und wird sich bemühen müssen danach einen Anschlussvertrag zu erhalten, denn seine statistischen Werte sinken von Jahr zu Jahr. In seinem Schatten erhält der 24-jährige Daniel Kornakker von immer mehr Einsatzzeit und dies wird sich heuer vermutlich fortsetzen. Die Nummer 3 im Kasten der Teufel ist David Geynes. Doch der wird vorrangig in der „Erste Liga“ eingesetzt.

BISHERIGE KADERVORSTELLUNGEN
FEHERVAR AV19
RED BULL SALZBURG
HC INNSBRUCK
EC KAC
EC VSV
HC BOZEN
GRAZ99ers
BLACK WINGS 1992
BRATISLAVA CAPITALS
DORNBIRN BULLDOGS
VIENNA CAPITALS

Verteidiger:
Das Wichtigste aus Sicht der Teufel: Topdefender Tim Campbell konnte gehalten werden und geht in seine zweite Saison in Ungarn. Der 29-jährige neunfache Torschütze der Vorsaison kam aus Bozen. Einen der ebenfalls in Bozen sein erstes Europajahr absolvierte holte man sich nun ins Boot: Paul Geiger kehrt nach einem Jahr in Finnland in die heimische Liga zurück und verstärkt die Defense der Ungarn.  Ebenfalls neu im Team ist Kalle Kaijooma. Er ersetzt mit Hari Tikkanen einen anderen Finnen, der seine aktive Karriere beendete. Kaijooma ist mit 36 Jahren genauso routiniert wie Tikkanen, hat einen finnischen Titel und Länderspiel für sein Land am Buckel und wird der Defense Stabilität verleihen.

Ansonsten hat man einen Totalumbruch vermieden, Michael Caruso, Bence Stipsicz, Bence und Daniel Szabo sind weiterhin im Defensiv-Lineup, das momentan noch sehr dünn besetzt ist und eventuell noch vergrößert wird.

Topdefender Campbell bleibt in Fehervar (Photo: GEPA pictures/ Csaba Doemoetoer)

Stürmer:
Gleich fünf neue Offensivkräfte gönnte sich Fehervar in der Offseason. Vier davon sind bereits alte Bekannte in der heimischen Liga, zwei davon sogar bekannte Gesichter in Fehervar. Topzugang aus heimischer Sicht ist ganz klar Janos Hari. Der mittlerweile 28-jährige legte 2018/19, in seiner zweiten Fehervar-Saison, eine unglaubliche Performance hin. Mit 72 Punkten landete er am Saisonende in den Top 5 der Scorerwertung. Danach versuchte er sich zum zweiten mal im Ausland, heuerte in Lahti bei den Pelicans an, konnte sich jedoch nicht wirklich durchsetzen. Er wurde dann nach Salzburg verliehen, wo er 16 Punkte aus 18 Spielen machte und lange Zeit eine fixe Verpflichtung im Raum stand.

Nun ist er jedoch zurück, genauso wie Istvan Bartalis, der das Team 2016 verließ und seither in Deutschland und Schweden spielte. Vor Allem in der Vorsaison bei Vita Hästen konnte er mit 41 Punkten aus 47 Spielen in der Alssvenskan überzeugen. Der beinahe schon traditionelle Zugang aus Bozen heißt diesmal Colton Hargrove, über den Umweg Iserlohn kommt mit Alex Petan zudem ein weiterer ehemaliger Bozen-Spieler zurück in die Liga. Völlig neu hingegen ist der Finne Toni Kähkönen, der mit 33 Jahren Routine in die Offense bringt und auch Führungsqualitäten nachgesagt werden.

Janos Hari soll wieder für Offensivpower sorgen (Pic: fodo.media/Harald Dostal)

Nicht mehr sehen wird man in Fehervar mit Mikko Lehtonen einen anderen finnischen Routinier der nach Frankreich abwanderte, genauso wie Scott Timmins den es nach Deutschland (Crimmitschau) zog. Weiterhin in der heimischen Liga wird man hingegen Felix Girard sehen. Der HC Innsbruck sicherte sich die Dienste des Offenders, der im Vorjahr 30 Punkte aus 36 Spielen für Fehervar sammelte.

Ungeklärt ist noch die Zukunft von Topstürmer Andrew Yogan, ganz im Gegensatz zu jener von Andrew Sarauer, der ein wichtiger Eckpfeiler in der Offense der Ungarn ist und weiter im Team steht. Auch die wichtigen Offensivkräfte Anze Kuralt und Csanad Erdely werden weiter das Trikot der Teufel tragen.

Nun seid ihr dran: Wo seht ihr Fehervar in der kommenden Saison?

  

Pic: Soós Attila (Hydro Fehérvár AV19)

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