ICEHL Kadervorstellungen 2024 Archive - Hockey-News.info - Alle News über das nationale und internationale Eishockey https://hockey-news.info/category/oesterreich/icehl/icehl-kadervorstellungen-2024/ Alle News über das nationale und internationale Eishockey Tue, 19 Aug 2025 10:49:31 +0000 de hourly 1 https://wordpress.org/?v=6.8.3 https://hockey-news.info/wp-content/uploads/2017/07/cropped-Hockey-News-Logo-Button-grau-80x80.png ICEHL Kadervorstellungen 2024 Archive - Hockey-News.info - Alle News über das nationale und internationale Eishockey https://hockey-news.info/category/oesterreich/icehl/icehl-kadervorstellungen-2024/ 32 32 43937416 Alle Kader der ICEHL-Teams unter die Lupe genommen: https://hockey-news.info/alle-kader-der-icehl-teams-unter-die-lupe-genommen/ Thu, 19 Sep 2024 10:27:26 +0000 https://hockey-news.info/?p=160541 Die neue ICEHL Saison 2024/25 steht in den Startlöchern. In den vergangenen 13 Tagen haben wir euch alle Teams mit unserer Kadervorstellung etwas näher gebracht. Wie haben sich die Teams verstärkt? Welche Abgänge musste man hinnehmen? Wo lagen die Stärken und Schwächen in der Vorsaison? Am heutigen Freitag geht es endlich wieder los. Die ICEHL […]

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Die neue ICEHL Saison 2024/25 steht in den Startlöchern. In den vergangenen 13 Tagen haben wir euch alle Teams mit unserer Kadervorstellung etwas näher gebracht. Wie haben sich die Teams verstärkt? Welche Abgänge musste man hinnehmen? Wo lagen die Stärken und Schwächen in der Vorsaison?

Am heutigen Freitag geht es endlich wieder los. Die ICEHL Saison 2024/25 startet mit den Spielen:
Vienna Capitals vs. Graz99ers
HC Innsbruck vs. Pioneers Vorarlberg
Olimpija Ljubljana vs. EC VSV
EC KAC vs. Red Bulls Salzburg
HC Bozen vs. Black Wings Linz
HC Pustertal vs. Fehervar AV19

Somit sind bis auf Asiago gleich alle Teams im Einsatz. Die Italiener starten dann am Sonntag mit dem Auswärtsspiel gegen Meister Salzburg in die neue Spielzeit. Zur Einstimmung auf die neue Saison haben wir alle Teams etwas näher beleuchtet und in unserer Serie Kadervorstellung 2024 zusammengefasst. 

KADERVORSTELLUNGEN
Migross Supermercati Asiago Hockey
Moser Medical Graz99ers
HC TIWAG Innsbruck - Die Haie
Hydro Fehervar AV19
EC-KAC
HC Pustertal Wölfe
Steinbach Black Wings Linz
EC iDM Wärmepumpen VSV
Olimpija Ljubljana
Pioneers Vorarlberg
HCB Südtirol Alperia
spusu Vienna Capitals
EC Red Bull Salzburg

Können die Vienna Capitals, nach einer verkorksten Saison 2023/24, wieder neu durchstarten? Der erste Gegner wird gleich ein Richtwert sein, denn mit den Graz99ers kommt ein Team, welches in der Off-Season massiv aufgerüstet hat. In Runde 1 kommt es zudem auch gleich zum Westderby zwischen dem HC Innsbruck und den Pioneers Vorarlberg. Dabei stellen sich auch einige interessante Fragen: wie präsentiert sich der HCI unter Neo-Coach Smotherman und wie konnten die Pioneers die schmerzhaften Abgänge der Off-Season kompensieren?

Mit neuem Investor ausgestattet, startet Olimpija Ljubljana in die neue Saison gegen den EC VSV. Dabei treffen gleich die ehemaligen Adler Robert Sabolic und Blaz Tomazevic auf ihren Ex-Club. Die Villacher reisen mit vielen neuen Gesichtern und Neo-Coach Tray Tuomie in die slowenische Hauptstadt. Fast schon traditionell kommt es in der ersten Runde zum Aufeinandertreffen von Meister gegen Vizemeister. Die Red Bulls Salzburg empfangen vor heimischer Kulisse den EC KAC, für Spannung ist somit gleich mal gesorgt. 

Coming Soon
Welches ICEHL-Team hat sich am besten verstärkt?"
Welches ICEHL-Team hat sich am besten verstärkt?"
Welches ICEHL-Team hat sich am besten verstärkt?"

Eine punktuell veränderte Mannschaft aus Linz muss zum Auftakt gleich den schweren Gang nach Bozen antreten. Der HCB Südtirol hat am Papier wieder eine enorm starke Mannschaft aufgestellt, für die Black Wings Linz wird es gleich zu Beginn eine Bewährungsprobe geben. Zum Abschluss der ersten Runde erwartet der HC Pustertal das Team Fehervar AV19. Damit kommt es auch zur Neuauflage des letztjährigen Viertelfinales. 

www.hockey-news,info

 

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ICEHL-Kadervorstellung 2024: EC Red Bull Salzburg (13/13) https://hockey-news.info/icehl-kadervorstellung-2024-ec-red-bull-salzburg-13-13/ Wed, 18 Sep 2024 09:51:18 +0000 https://hockey-news.info/?p=160261 Die Preseason neigt sich dem Ende zu und die neue Saison der ICEHL steht vor der Tür. Zeit, einen Blick auf die Teams zu werfen und sich mit den Kadern zu beschäftigen, mit denen die 13 Vereine in die neue Saison gehen. Wir stellen die Kader vor, die Bewertung übernehmt ihr: Mit unserem Umfragetool am […]

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Die Preseason neigt sich dem Ende zu und die neue Saison der ICEHL steht vor der Tür. Zeit, einen Blick auf die Teams zu werfen und sich mit den Kadern zu beschäftigen, mit denen die 13 Vereine in die neue Saison gehen. Wir stellen die Kader vor, die Bewertung übernehmt ihr: Mit unserem Umfragetool am Ende des Artikels.

Der EC Red Bull Salzburg schaffte es im Vorjahr abermals, seinen Titel zu verteidigen. Für die Mozartstädter war es der dritte Titel en suite – der sechste in der EBEL/ICEHL. Erneut performte man auf sehr hohem Level, genau aus diesem Grund konnte man auch davon ausgehen, dass beim Kadermanagement die ganz großen Überraschungen ausbleiben werden. So kam es dann auch – dennoch hat der Sportliche Leiter, Helmut Schlögl, an der einen oder anderen Stellschraube gedreht.

TRAINER
Komplett von Veränderungen „verschont“ blieb der Coaching Staff der Roten Bullen. Ganz nach dem Motto: „Never change a running system“. Und damit hat man auch alles richtig gemacht. Für Headcoach Oliver David geht es in seine zweite Saison als Headcoach bei Red Bull Salzburg. Mit 46 Jahren hat der in LA geborene US-Amerikaner noch viele Jahre vor sich. Unterstützt wird David erneut von seinen Assistenz-Trainern Ben Cooper und Daniel Petersson. Cooper steht seit 2021 bei den Salzburgern an der Bande und trainierte davor den Herning Blue Fox. Bemerkenswert: zwischen 2014 und 2019 sammelte er auch in der NHL als Video- und Assistant-Coach wichtige Erfahrungen. Daniel Petersson stieß im Jänner 2021 zu den Roten Bullen und ist seit damals eine fixe Größe an der Bande der Mozartstädter. Ebenfalls mit an Bord ist Goalie-Coach Markus Kerschbaumer. Der gebürtige Villacher kümmert sich seit 2019 um das Torwarttraining.

TORHÜTER
Auch zwischen den Pfosten sucht man „vergeblich“ nach neuen Namen. Auch hier stellt sich in diesem Zusammenhang die Frage: „Warum auch?“ Das Tandem bestehend aus Atte Tolvanen und David Kickert hat in den letzten beiden Jahren blendend funktioniert. Für beide war eine Vertragsverlängerung an der Salzach eine logische Konsequenz. Kickert verlängerte Mitte Mai, Tolvanen sogar schon im April. Der 29-jährige Finne geht nun in seine dritte volle Saison und konnte in seinen bisherigen Jahren satte 58 Saisonspiele für seinen Arbeitgeber entscheiden. Im Vorjahr landete er, im ligaweiten Vergleich, mit einem Gegentorschnitt von 2,12 auf Rang 4, mit einer Fangquote von 91,6% auf Rang 6. Der 30-jährige Kickert erwischte heuer einen guten Start in die „Saison“ und konnte beide seine Champions Hockey League Einsätze gewinnen – darunter auch das starke 4:2 beim Gastspiel in Zürich.

KADERVORSTELLUNGEN
Migross Supermercati Asiago Hockey
Moser Medical Graz99ers
HC TIWAG Innsbruck - Die Haie
Hydro Fehervar AV19
EC-KAC
HC Pustertal Wölfe
Steinbach Black Wings Linz
EC iDM Wärmepumpen VSV
Olimpija Ljubljana
Pioneers Vorarlberg
HCB Südtirol Alperia
spusu Vienna Capitals
EC Red Bull Salzburg

VERTEIDIGUNG
In der Abwehr sind dem Verein wichtige Stützen erhalten geblieben. Nur Devin Steffler (HC Innsbruck) und Cameron Schilling haben sich verabschiedet. Mit Chay Genoway ist der punktbeste RBS-Defender der abgelaufenen Spielzeit wieder mit dabei. 2023/24 sammelte der Kanadier 31 Punkte in 47 Spielen. Mit 29 Zählern knapp hinter Genoway landete Ryan Murphy, der in seinem ersten Jahr an der Salzach sofort zu überzeugen wusste. Ebenfalls wieder das Dress der Roten Bullen überstreifen werden der erfahrene Dennis Robertson, der physisch sehr starke Tyler Lewington, sowie die Austro-Cracks Paul Stapelfeldt und Lukas Schreier. Auch die Youngster Lukas Hörl, Philipp Wimmer und Phillip Sinn dürften zu Einsätzen kommen.

Eine sehr interessante Personalie in der D-Abteilung ist der einzige Neuzugang in der Abwehr – Nash Nienhuis. Für den Verteidiger, der die kanadische, US-amerikanische und österreichische Staatsbürgerschaft besitzt, wird der EC Red Bull Salzburg sein erster Profiverein. Die letzten vier Jahre verteidigte er für die Michigan State University Spartans. Der Name Nienhuis ist Eishockeyfans in Österreicher durchaus ein Begriff – Vater Kraig war in den 90ern ein Publikumsliebling beim KAC. Mit 24 Jahren steht Nienhuis, der als exzellenter Skater gilt, nun am Anfang seiner Profikarriere, er könnte ein sich lohnendes Investment sein, auch weil er in zwei Jahren seinen Legionärsstatus verlieren wird. Bemerkenswert: sechs der zehn Legionärsplätze der Salzburger wurden in die Verteidigung investiert.

RBS
Kader 2024/25 (unter Vertrag)Tor:
Atte Tolvanen, David Kickert

Verteidigung:
Paul Stapelfeldt, Philipp Wimmer, Lukas Hörl, Chay Genoway, Tyler Lewington, Dennis Robertson, Ryan Murphy, Nash Nienhuis, Phillip Sinn, Lukas Schreier

Sturm:
Thomas Raffl, Peter Hochkofler, Ali Wukovits, Luca Auer, Florian Baltram, Mario Huber, Lucas Thaler, Peter Schneider, Benjamin Nissner, Troy Bourke, Andrew Rowe, Niki Kraus
Bestätigte Zugänge:Nash Nienhuis (Michigan State University), Andrew Rowe (Ingolstadt), Niki Kraus (KAC)
Bestätigte Abgänge:Adam Payerl (Düsseldorf), Devin Steffler (Innsbruck), Paul Huber (Graz99ers), Tim Harnisch (Graz99ers), Cameron Schilling, Simon Wolf, Drake Rymsha (DEG), Nicolai Meyer, Kalle Myllymaa (Cergy)
Eventuelle Zugänge/Vertragsverlängerungen:
Eventuelle Abgänge:

STÜRMER
Auch in der Sturmabteilung sieht man viele bekannte Gesichter. Den Verein verlassen haben der Däne Nicolai Meyer (IF Björklöven), Drake Rymsha (DEG), Paul Huber und Tim Harnisch (beide Graz99ers). Dafür wurden zwei neue Cracks für den Angriff verpflichtet: Andrew Rowe kam aus Ingolstadt an die Salzach, Nikolaus Kraus schlug nach vielen Jahren beim KAC in der Mozartstadt auf. Bemerkenswert: der 27-jährigen Kraus stand 2012/13 im Aufgebot der RB Hockey Academy und absolvierte damals drei Spiele für das EBYSL-Team der Salzburger. Für den gebürtigen Wiener ist es also quasi eine Rückkehr an eine alte Wirkungsstätte. Er kommt mit der Erfahrung von fast 300 ICEHL-Einsätzen und legte in der abgelaufenen Spielzeit seine punktbeste Saison (20) seiner Karriere hin.

Mit Andrew Rowe konnte das Management einen äußerst routinierten Angreifer verpflichten. Mit 36 Jahren ist er nach Thomas Raffl (38) und Chay Genoway (37) aber bereits der drittälteste Crack im Bullenstall. Rowe wechselte 2017 erstmals nach Europa und stürmte für Mora IK, streifte für vier Jahre das Trikot der Rapperswil-Jona Lakers über und war zuletzt beim ERC Ingolstadt unter Vertrag. In der Champions Hockey League konnte Rowe bislang mit drei Punkten in vier Spielen durchaus überzeugen.

Neben den beiden Neuzugängen vertraut man in Salzburg also auf Altbewehrtes. Thomas Raffl steht seit 2010/11, mit einer kurzen Unterbrechung 201/16 bei den Mozartstädtern unter Vertrag. Der Flügelstürmer ist bereits siebenfacher ICEHL-Champ und greift heuer somit bereits nach Titel Nummer 8. Mit 601 Punkten und 273 Toren führt er die All-Time Liste der Roten Bullen an. 2023/24 wusste der Altmeister mit 36 Punkten in 41 Spielen zu überzeugen und war mit 17 Volltreffern auch torgefährlichster Angreifer der Salzburger – zusammen mit Peter Schneider. Genau er ist es auch, mit dem vieles im Salzburger Angriff steht und fällt. Eine enorm wichtige Größe, die in den letzten Jahren vor allem mit Konstanz überzeugen konnte. Seit seiner Unterschrift in Salzburg rutschte er nie unter die 40-Punktemarke. 130 Saisonspiele spulte er bereits für RBS ab und konnte dabei 134 Punkte einsammeln. In jeder seiner drei Spielzeiten an der Salzach führte der 33-jährige Klosterneuburger das Team im Scoring an. In der CHL zeigte er heuer mit sechs Punkten in vier Spielen auf.

Neben Schneider und Raffl zählen aber auch Benjamin Nissner und der Kanadier Troy Bourke zu Fixpunkten in den Top 6 der Roten Bullen. Nissner stürmt seit 2021 für den sechsfachen Meister, für den Mittelstürmer Bourke wird er die dritte Saison in der heimischen Liga und im Dress der Salzburger. Abgerundet wird das äußerst vielseitige Stürmeraufgebot von den Austro-Cracks Ali Wukovits, Lucas Thaler, Mario Huber, Peter Hochkofler, Luca Auer und Florian Baltram.

Kurz formuliert: sieben raus, drei rein! Damit ist auch klar, dass man beim amtierenden Meister viel Vertrauen in den eigenen Nachwuchs setzt. Ein Weg, der sich weiterführend auch für das Nationalteam bezahlt machen könnte. Mit dem EC Red Bull Salzburg ist heuer definitiv wieder zu rechnen. Viele wichtige Eckpfeiler der so erfolgreichen Vergangenheit sind weiter an Bord. In der abgelaufenen Saison landeten die Roten Bullen mit 90 Punkten „nur“ auf Rang 3, was vermutlich auch daran lag, dass man sowohl beim Powerplay, als auch im Penaltykilling nicht ganz vorne lag. Hier ist also noch Luft nach oben, auch wenn das definitiv Jammern auf hohem Niveau ist. Die Chance auf den vierten Titel en suite lebt definitiv.

Nun seid ihr dran: Wo seht ihr den EC Red Bull Salzburg in der kommenden Saison?

Coming Soon
Wie weit kommen die Red Bulls Salzburg in der Saison 2024/25?
Wie weit kommen die Red Bulls Salzburg in der Saison 2024/25?
Wie weit kommen die Red Bulls Salzburg in der Saison 2024/25?

www.hockey-news.info, Bild: Bernd Feil – EC Red Bull Salzburg

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ICEHL-Kadervorstellung 2024: Vienna Capitals (12/13) https://hockey-news.info/icehl-kadervorstellung-2024-vienna-capitals-12-13/ Tue, 17 Sep 2024 09:52:20 +0000 https://hockey-news.info/?p=160265 Die Preseason neigt sich dem Ende zu und die neue Saison der ICEHL steht vor der Tür. Zeit, einen Blick auf die Teams zu werfen und sich mit den Kadern zu beschäftigen, mit denen die 13 Vereine in die neue Saison gehen. Wir stellen die Kader vor, die Bewertung übernehmt ihr: Mit unserem Umfragetool am […]

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Die Preseason neigt sich dem Ende zu und die neue Saison der ICEHL steht vor der Tür. Zeit, einen Blick auf die Teams zu werfen und sich mit den Kadern zu beschäftigen, mit denen die 13 Vereine in die neue Saison gehen. Wir stellen die Kader vor, die Bewertung übernehmt ihr: Mit unserem Umfragetool am Ende des Artikels.

Seit der Meistersaison 2004/05 waren die Vienna Capitals stets in den Play-Offs vertreten. Diese Serie endete in der Vorsaison mit einem elften Rang nach dem Grunddurchgang und 17 Punkten Rückstand auf einen Pre-Play-Off Platz. Sportlich gesehen war es eine katastrophale Saison, aber eines wurde gerade in dieser Phase deutlich. Auf die Fans können sich die Hauptstädter verlassen. Denn mit einem Schnitt von 4149 Zusehern pro Partie lockten die Caps die meisten Zuseher der gesamten Liga in die Halle. Zu so einer Fanzugehörigkeit in einer enormen schwierigen Zeit kann man nur den Hut ziehen.

So eine Saison soll sich in Wien aber dennoch nicht nochmal wiederholen. Dafür holte man gleich neun neue Legionäre und auch einen neuen Head-Coach.

TRAINER
Letzte Saison versuchte man sein Glück mit Marc Habscheid, das Experiment scheiterte aber bald und Christian Dolezal rückte nach. Jener Dolezal schlüpft nun aber in die Rolle des GMs und konnte auch gleich ein neues Trainer-Duo verpflichten.

Der neue Mann hinter der Bande heißt Gerry Fleming. Der 56-jährige Kanadier war bereits als Spieler in der NHL und AHL tätig und ist seit 1998 als Coach tätig. Bis 2018 war er durchwegs in Nordamerika tätig. Die ersten acht Jahre coachte er in der ECHL. Danach stieg er in die AHL auf. 2018 folgte dann erstmals der Wechsel nach Europa. Drei Saisonen langen war er Co-Trainer bei den Eisbären Berlin, zwei Jahre davon war der ehemalige Caps-Coach Serge Aubin der Cheftrainer in der deutschen Hauptstadt. In der vergangenen Spielzeit war er dann beim EHC Kloten in der Schweiz engagiert. Dort wurde er allerdings im November entlassen. In Wien schlägt er nun ein neues Kapitel auf.

Sein Co-Trainer ist in Österreich bestens bekannt und heißt Fabian Scholz. Der 34-jährige beendete erst 2020 seine aktive Karriere und war letzte Saison schon in Wien als Assistant Coach tätig.

KADERVORSTELLUNGEN
Migross Supermercati Asiago Hockey
Moser Medical Graz99ers
HC TIWAG Innsbruck - Die Haie
Hydro Fehervar AV19
EC-KAC
HC Pustertal Wölfe
Steinbach Black Wings Linz
EC iDM Wärmepumpen VSV
Olimpija Ljubljana
Pioneers Vorarlberg
HCB Südtirol Alperia
spusu Vienna Capitals
EC Red Bull Salzburg

TORHÜTER
Mit Tyler Parks hat man in Wien eine neue Nummer 1 gefunden. Der 32-jährige US-Amerikaner war zuletzt in der ECHL tätig, hat aber auch Erfahrung auf europäischem Eis. 2020/21 spielte er eine starke Saison für den HC Slovan Bratislava. Eine Saison später half er bei den Straubing Tigers in der DEL aus und überzeugte im Grunddurchgang mit einer Fangquote von 92,9% und legte in drei Play-Off Spielen nochmals eine Quote von 93,8% nach.

Sein Back-Up ist der 22-jährige Wiener Sebastian Wraneschitz, der letzte Saison wieder zu den Caps zurückkam und in 15 Spielen auf eine beachtliche Fangquote von 89,8% kam. Beachtlich deswegen, weil von den 15 Einsätzen nur drei Siege herausschauten. Mit dem Tandem Parks/Wraneschitz scheinen die Vienna Capitals am Papier gut aufgestellt zu sein.

VERTEIDIGUNG
Die Verteidigung besteht aus drei Legionären und fünf Österreichern. Interessantes Detail am Rande: alle fünf einheimischen Cracks sind gebürtige Wiener. Besonders viel Erfahrung haben Captain Mario Fischer und Routinier Dominique Heinrich. Mit 27 Jahren verfügt auch Dominic Hackl bereits über mehr als 400 Spiele Liga-Erfahrung. Die jungen Cracks Lukas Pfiff und Bernhard Posch werden auch ihre Einsatzminuten erhalten.

Im vergangenen Dezember verstärkte man sich mit dem US-Amerikaner Seamus Donohue. Der 28-jährige hinterließ in Wien einen guten Eindruck und daher entschied man sich auch für eine Vertragsverlängerung. Neu im Team sind Jack Dougherty und Willie Raskob. Dougherty war zuletzt in Nürnberg tätig Raskob verteidigte in Vitkovice in Tschechien.

Schmerzhaft ist sicherlich der Abgang von Nico Brunner, der ligaintern zu den Graz99ers wechselte. Die Defensive in Wien muss sich im Vergleich zur Vorsaison deutlich steigern. Immerhin kassierte man 173 Gegentore, lediglich Asiago und Graz bekamen noch mehr Tore eingeschenkt. Auch im Penalty-Killing gibt es Verbesserungspotential, hier kam man mit einer Quote von 78,2% auf den achten Rang.

VIC
Kader 2024/25 (unter Vertrag)Tor:
Tyler Parks, Sebastian Wraneschitz, Lorenz Widhalm

Verteidigung:
Mario Fischer, Dominic Hackl, Dominique Heinrich, Lukas Piff, Bernhard Posch, Seamus Donohue, Jack Dougherty, Willie Raskob

Sturm:
Patrick Antal, Mathias Böhm, Zane Franklin, Niki Hartl, Leon Wallner, Leon Widhalm, Armin Preiser, Aljaz Predan, Christof Kromp, Jérémy Grégoire, Jason Willms, Evan Jasper, Brett Kemp, Peter Krieger
Bestätigte Zugänge:Tyler Parks (Fort Wayne Komets), Aljaz Predan (Olimpija Ljubljana), Jérémy Grégoire (Ilves), Jason Willms (Toledo Walleye), Evan Jasper (Mountfield), Brett Kemp (Manitoba Moose), Peter Krieger (Vitkovice), Jack Dougherty (Nürnberg), Willie Raskob (Vitkovice)
Bestätigte Abgänge:Carsen Twarynski (Abbotsford), Nico Brunner (Graz), Hampus Eriksson, Stefan Stéen, Rok Ticar, Evan Wardley, Evan Weinger (Oskarshamn), Zintis Zusevics (Innsbruck), Reid Stefanson, Trevor Cheek (Fehervar), Felix Koschek, Timo Pallierer, Max Stiegler, Leon Widhalm (alle per Leihe nach Zell am See)
Eventuelle Zugänge/Vertragsverlängerungen:
Eventuelle Abgänge:

STÜRMER
Im Sturm wird man Lukas Kainz (Graz), Trevor Cheek (Fehervar), Rok Ticar (Graz) und Zintis Zusevics (Innsbruck) zwar weiterhin in der Liga, aber nicht mehr für die Caps sehen. Zudem verließen auch Hampus Eriksson, Evan Weinger und Reid Stefanson den Verein.

Dafür konnte man Jeremey Gregoire von einer Rückkehr zu den Wiener überzeugen. Der Kanadier stürmte bereits vor zwei Jahren erfolgreich für die Caps und war zuletzt bei Ilves in Finnland tätig. Dort lief es für ihn allerdings nicht nach Wunsch und er kamm in 44 Spielen auf nur acht Scorerpunkte. Vom Ligakonkurrenten aus Ljubljana angelte man sich Aljaz Predan. Der Slowene war einer der Aufsteiger der Vorsaison und kam in 44 Spielen auf 26 Punkte.

Zum ersten Mal den Weg nach Europa fand der 25-jährige Jason Willms. Der Angreifer führte das Team der University of New Brunswick als Captain auf das Eis und beendete dann die Saison in der ECHL. Mit 24 Jahren ist Brett Kemp ebenfalls noch ein sehr junger Spieler, der zuletzt in der ECHL und AHL auflief. Auch für ihn ist Wien die erste Europa-Station.

Auf deutlich mehr Erfahrung blickt Evan Jasper zurück. Seit 2018 tourt der Kanadier durch Europa und spielte bereits in Dänemark. Frankreich, Deutschland und Tschechien. Einen exotischen Trip legte er auch hin, als er 2019 für ORG Peking in der VHL tätig war. Der letzte Neuzugang im Angriff war Peter Krieger, der die letzten beiden Jahre in Tschechien beim HC Vitkovice unter Vertrag stand.

In der abgelaufenen Saison kamen die Vienna Capitals auf lediglich 114 Tore. Nur die Grazer erzielten noch weniger Treffer. Überraschend gut war dagegen das Powerplay mit einer Quote von 21,1%, hier lag man beispielsweise vor offensivstarken Teams wie Linz, Bozen oder Villach. Dennoch muss man sich in der Offensive gewaltig steigern, um ein Wörtchen im Kampf um die Play-Offs mitzureden.

Neben den neuen Legionären wird es aber auch enorm wichtig sein, dass sich die österreichischen Cracks steigern. So brauchen die Wiener einen starken Niki Hartl, Christof Kromp oder Patrick Antal. Ansonsten könnte auch die kommende Saison schneller vorbei sein, als es denn so treuen Wiener-Fans lieb ist.

Nun seid ihr dran: Wo seht ihr die Vienna Capitals in der kommenden Saison?

Coming Soon
Wie weit kommen die Vienna Capitals in der Saison 2024/25?
Wie weit kommen die Vienna Capitals in der Saison 2024/25?
Wie weit kommen die Vienna Capitals in der Saison 2024/25?

www.hockey-news.info, Pic: Vienna Capitals

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ICEHL: Welches Team hat in der Vorbereitung am meisten überzeugt? https://hockey-news.info/icehl-welches-team-hat-in-der-vorbereitung-am-meisten-ueberzeugt/ Tue, 17 Sep 2024 05:25:17 +0000 https://hockey-news.info/?p=160353 Das lange Warten hat ein Ende. Am Freitag beginnt die ICEHL endlich wieder. Die Fans, Spieler und Verantwortlichen haben sehnsüchtig auf den Pflichtspielauftakt gewartet. Den Sommer wollten die 13 Mannschaften nützen, um sich bestmöglich in Form zu bringen. Doch welches Team machte bei den Vorbereitungsmatches den besten Eindruck? Für den Gesamteindruck werden nicht nur die […]

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Das lange Warten hat ein Ende. Am Freitag beginnt die ICEHL endlich wieder. Die Fans, Spieler und Verantwortlichen haben sehnsüchtig auf den Pflichtspielauftakt gewartet. Den Sommer wollten die 13 Mannschaften nützen, um sich bestmöglich in Form zu bringen. Doch welches Team machte bei den Vorbereitungsmatches den besten Eindruck?

Für den Gesamteindruck werden nicht nur die Ergebnisse berücksichtigt. Wir haben schon einige Kader samt ihren ganzen Veränderungen vorgestellt: 

KADERVORSTELLUNGEN
Migross Supermercati Asiago Hockey
Moser Medical Graz99ers
HC TIWAG Innsbruck - Die Haie
Hydro Fehervar AV19
EC-KAC
HC Pustertal Wölfe
Steinbach Black Wings Linz
EC iDM Wärmepumpen VSV
Olimpija Ljubljana
Pioneers Vorarlberg
HCB Südtirol Alperia
spusu Vienna Capitals
EC Red Bull Salzburg

Sommermeister – diesen Titel gibt es Gott sei Dank nicht – doch wenn es ihn geben würde, dann hätte ihn 2024 bestimmt nicht der HC Innsbruck ergattert. Die Haie verloren alle ihre sieben Vorbereitungsmatches. Natürlich waren auch starke Gegner dabei, wie zum Beispiel die Kölner Haie. Das 0:10 Debakel gegen Bozen Anfang September war aber definitiv kein Ruhmesblatt.  

Blickt man ins benachbarte Ländle zu den Pioneers Vorarlberg, da sehen die Ergebnisse definitiv besser aus. Ebenfalls wurde siebenmal getestet, mit einer Ausbeute von vier Siegen kommt man in Vorarlberg also mit einer positiven Bilanz aus dem Sommer.

Der Blick geht nach Oberösterreich: die Black Wings Linz konnten am Freitag noch ihr letztes Testspiel in der Slowakei gegen Nitra gewinnen. Dieser Erfolg sollte nochmals für Selbstvertrauen gesorgt haben. Die vorherigen Tests verliefen komplett unterschiedlich. Achtungserfolge gegen DEL-Teams wie Nürnberg und Augsburg, folgte ein 0:5 gegen Zweitligist Regensburg. Eine Einordnung fällt deshalb bei den Linzern schwer.

Die Vienna Capitals gingen für sechs Partien auf das Eis. Vier Siege konnten eingefahren werden, davon die letzten drei. Geht man also nach den Tests, sollte die Form halbwegs stimmen. Negativer Höhepunkt war wieder einmal die Arena der Capitals. Aufgrund von Hitze war das Eis wieder einmal nicht in gutem Zustand und es kam sogar zu einem Abbruch eines Spieles.

Die Red Bull aus Salzburg hatten einen Mix aus Vorbereitungsmatches und Champions League im Eishockeysommer. Gerade der 4:2 Sieg am Sonntag auswärts in Zürich wird die Bullen beflügeln. Jedoch musste man bei den Probegalopps drei Niederlagen einstecken (München, Zürich, Jokerit). Die Mannschaft von Oliver David dürfte trotzdem so weit gefestigt sein, um gleich von Beginn an zu zeigen, was ihr Ziel für die kommende Saison ist.

Viele Blicke gingen im Sommer nach Graz. Wie wird sich die komplett neu zusammengestellte Truppe präsentieren? Stark – zumindest zeigten das die zuletzt gezeigten Leistungen in den Tests. Im letzten Test gewann man eindrucksvoll mit 7:2 gegen den VSV. Selbstvertrauen sollte also genug im Tank sein. Stavanger, Laibach und die Panthers aus Augsburg konnten im Sommer auch bezwungen werden. Gegen die starken Adler aus Mannheim konnte man bei einer knappen 5:6 Niederlage gut mithalten.

Wäre das gerade erwähnte 2:7 Debakel gegen die Graz99ers nicht passiert… dann hätte Villach ernsthafte Ansprüche auf den „Sommermeister“ gehabt. Sieben Spiele, davon sechsmal gewonnen. Augsburg konnte zweimal besiegt werden, auch der ligainterne Test gegen Pustertal war erfolgreich. Welches Gesicht sieht man also von den Adlern am Freitag?

Wie in Salzburg war auch für den KAC die Vorbereitung eine Abwechslung aus Testmatches und Champions League. Der Start in den Sommer verlief gleich einmal mit zwei Niederlagen in Laibach und gegen Schwenningen negativ, gefolgt. Im weiteren Verlauf konnten dann aber die starken Wolfsburger mit 4:1 besiegt werden. Da der KAC lange etliche Nationalspieler für die Olympia-Quali abstellen musste, fällt eine Beurteilung der Testergebnisse bei den Kärntnern sehr schwer. In der Champions League folgten nach dem Sieg gegen Rouen drei Pleiten – vor allem die zuletzt erlittene gegen die Polen Oswiecim liegt schwer im Magen. 

Die italienischen Teilnehmer der ICEHL präsentierten sich durchwegs unterschiedlich in der Vorbereitung. Asiago bestritt sieben Spiele, fünf davon wurden erfolgreich gestaltet. Bei den ligainternen Tests gegen Bozen und Pustertal konnte man zweimal gewinnen. Zum Abschluss gab es aber gegen Laibach eine 2:5 Niederlage. Auch gegen Kosice zog man den Kürzeren und verlor daheim mit 3:6.

HC Pustertal glänze bei den Tests auch nicht sonderlich. Sechs Spiele, fünf Niederlagen. Einzig gegen Landshut konnten die Wölfe mit 4:1 gewinnen. Ein 1:7 daheim gegen Kometa Brno war der negative Höhepunkt.

HC Bozen geht als einer der großen Favoriten in die kommende Saison. Liest man die Resultate des Sommers sticht sofort das 10:0 gegen HC Innsbruck heraus. Sonst gleichen die Ergebnisse der acht bestrittenen Spiele eher einer Achterbahnfahrt. Fünf Mal war man zwar erfolgreich, Niederlagen gegen Asiago, Augsburg und HK Spisska Nova Ves waren aber wiederum auch keine angsteinflößenden Vorstellungen.

Mit AV Fehervar gibt es einen Dritten im Bunde der im Sommer auf zwei Hochzeiten tanzte. Auch die Ungarn spielten Champions League, verloren aber alle ihre vier Partien. Gegen Lausanne und Färjestad konnte man beim 1:3 zwar gut mithalten, die Belohnung dafür blieb aus. Ein 0:7 in Pardubice galt es auch zu verdauen. Auch die Tests im August verliefen äußerst schlecht. Insgesamt gab es fünf weitere Testmatches, gegen keine übermächtigen Gegner, gewinnen konnte man jedoch nur einmal. Das war ein 4:2 in Kolin. 1:6 gegen Mountfield und 1:7 gegen Nitra waren die negativen Highlights der Ungarn. Aber auch hier sei erwähnt – es gab aufgrund der Olympia-Quali einige Abstellungen bei den Ungarn.

Der Blick über den Karawanken führt uns zum slowenischen Teilnehmer Olimpija Laibach. Mit neuem Investor hofft man auf frischen Wind bei den Hauptstädtern. Diesen spürte man teilweise schon in den Vorbereitungsmatches. Sechs Spiel und drei Sieg. Erwähnenswert dabei die zwei Erfolge gegen die ligainternen Kontrahenten KAC (2:1) und Asiago (5:2). Die Niederlage gegen Augsburg entstand dabei erst in der Verlängerung.

Hier ist noch einmal unsere große Testspielübersicht – alle Ergebnisse auf einen Blick: 

DATUMHEIMAUSWÄRTSBERICHT
09.08.2024EV Zug (SUI)EC Red Bull Salzburg5:3
11.08.2024Kassel Huskies (GER)HC Innsbruck7:3
13.08.2024HC Mountfield (CZE)Fehervar AV196:1
14.08.2024HC Kolin (CZE)Fehervar AV192:4
16.08.2024HC Nové Zámky (SVK)
Vienna Capitals3:2 n.V.
16.08.2024EC Red Bull SalzburgZSC Lions (SUI)0:3
16.08.2024Olimpija LjubljanaEC KAC2:1
16.08.2024Black Wings LinzKassel Huskies (GER)2:3 n.V.
17.08.2024EC Red Bull SalzburgRB München4:2
17.08.2024Olimpija LjubljanaGyergyoi (ROM)6:4
17.08.2024HC PustertalLöwen Frankfurt (GER)1:2
17.08.2024Graz99ersAugsburger Panther (GER)6:1
17.08.2024Innsbrucker HaieKölner Haie (GER)0:0
18.08.2024HC PustertalKometa Brno (CZE)1:7
18.08.2024Pioneers VorarlbergFreiburg Wölfe (GER)5:2
19.08.2024Graz99ersKölner Haie (GER)2:4
20.08.2024Pioneers VorarlbergHC Thurgau (SUI)5:3
21.08.2024EC KACSchwenninger Wild Wings (GER)2:3
22.08.2024HC PustertalEC VSV4:5 n.P.
23.08.2024Pioneers VorarlbergGCK Lions (SUI)3:6
23.08.2024Black Wings LinzEV Landshut (GER)1:0
23.08.2024Fehervar AV19HK Nitra (SVK)1:7
24.08.2024Schwenninger Wild Wings (GER)Vienna Capitals2:5
24.08.2024HC InnsbruckEHC Olten (SUI)2:6
24.08.2024EC KACGrizzlys Wolfsburg (GER)4:1
24.08.2024Adler Mannheim (GER)Graz99ers6:5
24.08.2024HCB Südtirol AlperiaHafro Cortina Hockey7:1
24.08.2024Asiago HockeyDeggendorfer SC (GER)3:1
25.08.2024EV Landshut (GER)EC VSV1:4
25.08.2024Grizzlys Wolfsburg (GER)Vienna Capitals3:1
25.08.2024ESV Kaufbeuren (GER)Pioneers Vorarlberg2:4
25.08.2024Nürnberg Ice Tigers (GER)Black Wings Linz1:4
25.08.2024HC InnsbruckIserlohn Roosters2:4
25.08.2024HC Unterland (ITA)Asiago Hockey1:5
28.08.2024Black Wings LinzAugsburger Panther (GER)4:2
29.08.2024Vienna CapitalsHC Kometa Brno (CZE)2:0
30.08.2024Graz99ersOlimpija Ljubljana5:3
30.08.2024EC VSVAugsburger Panther (GER)4:2
30.08.2024HC PustertalEV Landshut (GER)4:1
30.08.2024HCB Südtirol AlperiaSpisska Nova Ves (SVK)3:5
31.08.2024Glasgow Clan (SCO)EC Red Bull Salzburg2:3n.V.
31.08.2024Asiago HockeyHC Kosice (SVK)3:6
31.08.2024HC Lugano (SUI)HC Innsbruck6:2
01.09.2024Eisbären Regensburg (GER)Black Wings Linz5:0
01.09.2024Jokerit Helsinki (FIN)EC Red Bull Salzburg5:0
01.09.2024EC VSVKHL Sisak (CRO)7:3
01.09.2024HCB Südtirol AlperiaAsiago Hockey3:4n.PS.
04.09.2024Black Wings LinzCeske Budejovice (CZE)0:3
05.09.2024HC PustertalAsiago Hockey2:4
05.09.2024HCB Südtirol AlperiaHC Innsbruck10:0
06.09.2024Ceske Budejovice (CZE)Black Wings Linz7:3
06.09.2024Graz99ersRed Bull München (GER)1:2
06.09.2024Augsburger Panther (GER)Olimpija Ljubljana2:1 n.P.
06.09.2024Pioneers VorarlbergRavensburg Towerstars (GER)3:4
07.09.2024EV Landshut (GER)Olimpija Ljubljana4:2
07.09.2024Graz99ersStavanger Oilers (NOR)4:2
07.09.2024EK Die Zeller Eisbären
Vienna Capitals2:5
07.09.2024HC Meran (ITA)HCB Südtirol Alperia4:8
08.09.2024EC VSVHDD Jesenice (SLO)5:4 n.V.
08.09.2024Augsburger Panther (GER)HCB Südtirol Alperia3:0
08.09.2024Kölner Haie (GER)Pioneers Vorarlberg4:2
11.09.2024HC InnsbruckHCB Südtirol Alperia0:1 n.V.
12.09.2024HK Jesenice (SLO)Asiago Hockey2:7
13.09.2024Vienna CapitalsHK Dukla Trencin (SVK)3:1
13.09.2024Pioneers VorarlbergMemmingen Indians (GER)4:2
13.09.2024HK Nitra (SVK)Black Wings Linz3:5
13.09.2024Augsburger Panther (GER)EC VSV6:7 n.P.
13.09.2024Asiago HockeyOlimpija Ljubljana2:5
14.09.2024HCB Südtirol AlperiaHC Pustertal1:0
15.09.2024EC VSVGraz99ers2:7

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ICEHL-Kadervorstellung 2024: HC Bozen (11/13) https://hockey-news.info/icehl-kadervorstellung-2024-hc-bozen-11-13/ Mon, 16 Sep 2024 09:47:35 +0000 https://hockey-news.info/?p=160254 Die Preseason neigt sich dem Ende zu und die neue Saison der ICEHL steht vor der Tür. Zeit, einen Blick auf die Teams zu werfen und sich mit den Kadern zu beschäftigen, mit denen die 13 Vereine in die neue Saison gehen. Wir stellen die Kader vor, die Bewertung übernehmt ihr: Mit unserem Umfragetool am […]

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Die Preseason neigt sich dem Ende zu und die neue Saison der ICEHL steht vor der Tür. Zeit, einen Blick auf die Teams zu werfen und sich mit den Kadern zu beschäftigen, mit denen die 13 Vereine in die neue Saison gehen. Wir stellen die Kader vor, die Bewertung übernehmt ihr: Mit unserem Umfragetool am Ende des Artikels.

Der HC Bozen geht nun bereits in seine zwölfte Saison in der ICEHL. Der zweifache Meister und Vizemeister startet auch in dieser Spielzeit wieder mit großen Ambitionen. Dafür hat man auch gleich zehn neue, teils ligabekannte, Spieler verpflichtet. Normalerweise würde man sagen, dass sich ein Team mit so vielen neuen Cracks erst finden muss, aber dem HC Bozen gelingt es ein ums andere Mal hier rasch in die Spur zu finden und erfolgreiches Eishockey zu spielen.

Im Vorjahr belegte man nach dem Grunddurchgang den vierten Rang. Im Viertelfinale hatte man dann gegen den VSV so gut wie keine Mühe und gewann die Serie souverän mit 4:1. In einer packenden Halbfinalserie führte man gegen den späteren Meister aus Salzburg mit 1:0 und 3:2 in der Serie, musste am Ende dann aber in Spiel 7 in der Overtime die Segel streichen. Die Messlatte liegt also auch für die Saison 2024/25 hoch.

TRAINER
Als Trainer führt abermals der Kanadier Glen Hanlon die Füchse in die neue Saison. Der 67-jährige Kanadier blickt auf mittlerweile 30 Jahre Erfahrung im Coaching Bereich zurück. Seine Reise führte ihn durch die NHL, AHL, die finnische und russische Liga, die Slowakei und die DEL schließlich in die ICEHL. Zudem war er auch für Team Canada im Spengler Cup und das weißrussische und das Schweizer Nationalteam tätig.

Von 2016 – 2018 übte er sich auch als General Manager der Vancouver Giants in der WHL. Es gibt wohl nicht viele Coaches in der Liga, die über so dermaßen viel Erfahrung verfügen und beim HC Bozen scheint sich Hanlon auch wohl zu fühlen, immerhin geht er in seine dritte Saison mit den Südtirolern. Wie in den letzten fünf Jahren wird auch heuer wieder Fabio Armani als Co-Trainer fungieren.

TORHÜTER
Nach seiner starken Saison 2022/23 wechselte Samuel Harvey zu Beginn der Vorsaison nach Finnland. Nach 20 Einsätzen für Lukko kam es aber zu einem Comeback in Südtirol. In den elf Grunddurchgangsspielen konnte der Kanadier allerdings nicht wirklich überzeugen. In der Post-Season zeigte er dann aber wieder sein Können und kam in zwölf Spielen auf eine starke Fangquote von 92,2%.

Gianluca Vallini war dafür in der Regular-Season der Fels in der Brandung wenn er am Eis war. Insgesamt kam er auf 14 Spiele und eine überragende Fangquote von 93,4%. Mit einem Gegentorschnitt von 1,62 war er gar der beste Goalie der Liga in dieser Wertung. Der Italiener wechselte erst letzte Saison von Asiago nach Bozen und wird auch 2024/25 das Füchse-Trikot überstreifen.

Es ist davon auszugehen, dass Harvey als Nummer 1 in die Saison gehen wird. Aber es ist ein beruhigendes Gefühl für die Verantwortlichen in Bozen, dass man mit Vallini einen starken zweiten Tormann in den eigenen Reihen hat, der jederzeit übernehmen kann.

KADERVORSTELLUNGEN
Migross Supermercati Asiago Hockey
Moser Medical Graz99ers
HC TIWAG Innsbruck - Die Haie
Hydro Fehervar AV19
EC-KAC
HC Pustertal Wölfe
Steinbach Black Wings Linz
EC iDM Wärmepumpen VSV
Olimpija Ljubljana
Pioneers Vorarlberg
HCB Südtirol Alperia
spusu Vienna Capitals
EC Red Bull Salzburg

VERTEIDIGUNG
In der Defensive kommt es zu einem größeren Umbruch. Die Legionäre Davis Vandane, Blake Parlett. Andreas Söderberg und Josh Teves haben den Verein verlassen. Einzig Scott Valentine wird wieder auf Südtiroler-Eis zu sehen sein. Der Kanadier geht in seine bereits dritte Saison und gilt als enorm zuverlässiger Defender, der sich ab und an auch gefährlich in der Offensive einschalten kann.

Cole Hults, der bereits 2022/23 für Bozen spielte, kommt nach einem Jahr in der Slowakei wieder zurück. Hults überzeugte in seiner ersten Spielzeit bei den Füchsen mit 29 Punkten aus 45 Spielen und einer beeindruckenden +40 in der +/- Wertung. Auch in der Slowakei spielte er stark kam auf neun Tore und 27 Assists. Ebenfalls ligabekannt ist Simon Bourque, der von 2021 bis 2023 für die Innsbrucker Haie auflief und dort auf insgesamt 57 Scorerpunkte kam. Zuletzt spielte er für die Stavanger Oilers in Norwegen.

Ein interessanter Neuzugang kommt zudem aus der DEL. Der gebürtige Bozener Peter Spornberger kehrt nach neun Jahren in Deutschland in seine Heimat zurück. Mit seinen 25 Jahren darf er bereits auf 113 DEL und 96 DEL2 Einsätze zurückblicken. Mit Jason Seed kommt ein Kanadier mit italienischem Pass, der zuletzt in der AlpsHL für Cortina tätig war und dort auf beachtliche 26 Scorerpunkte in 40 Spielen kam. Die Defensive komplettieren Dylan Di Perna und Enrico Miglioranzi.

Die Defensive funktionierte bei den Südtirolern sehr gut. 125 Gegentore bedeuteten den viertbesten Wert der Liga. Stark war auch das Penalty-Killing, denn mit 82,1% Erfolgsquote war man hier sogar an zweiter Stelle. Lediglich der KAC spielte noch besser in Unterzahl. Zudem erzielte man sechs Shorthander.

HCB
Kader 2024/25 (unter Vertrag)Tor:
Sam Harvey, Gianluca Vallini

Verteidigung:
Jason Seed, Peter Spornberger, Dylan Di Perna, Enrico Miglioranzi, Simon Bourque, Cole Hults

Sturm:
Anthony Salinitri, Daniel Mantenuto, Dustin Gazley, Matt Bradley, Daniel Frank, Luca Frigo, Michele Marchetti, Brad McClure, Cristiano DiGiacinto, Giordano Finoro, Pascal Brunner, Mike Halmo, Adam Helewka
Bestätigte Zugänge:Anthony Salinitri (Stavanger), Jason Seed (Cortina), Peter Spornberger (Schwenningen), Matt Bradley (Straubing), Giordano Finoro (Asiago), Simon Bourque (Stavanger Oilers), Adam Helewka (Trinec), Cole Hults (Zvolen)
Bestätigte Abgänge:Tyler Sikura, Niklas Svedberg (Björklöven), Davis Vandane (Krefeld), Connor Ford (Spisska Nova Ves), Christian Thomas (Tygri Liberec), Michele Marchetti (Asiago), Domenic Alberga, Blake Parlett (Kosice), Angelo Miceli, Andreas Söderberg (Unia Osiwecim), Kris Pietroniro (Cortina)
Eventuelle Zugänge/Vertragsverlängerungen:
Eventuelle Abgänge:

STÜRMER
Im Sturm trennte man sich von fünf Cracks, so suchten Connor Ford, Christian Thomas, Domenic Alberga, Leonardo Felicetti und Angelo Miceli neue Aufgaben. Als Ersatz kommen durchwegs Spieler die bereits in der Liga oder gar schon für den HC Bozen tätig waren.

So etwa war Michele Marchetti beim zweiten Meistertitel in den Reihen der Füchse und zuletzt für den Rivalen aus Asiago tätig. Anthony Salinitri spielte von 2021 – 2023 in Asiago groß auf und wechselte in der letzten Saison zu den Graz99ers. Unterjährig zog es ihn dann aber weiter nach Norwegen zu den Stavanger Oilers. Direkt aus Asiago kommt Giordano Finoro nach Südtirol. Auch wenn er letzte Saison etwas abbaute, beeindruckte er in der Spielzeit 2022/23 mit 57 Punkten aus 50 Spielen.

Matt Bradley wird vor allem den Wiener Fans in bester Erinnerung sein. 2022 stieß er zu den Caps und in der darauffolgenden Saison spielte er groß auf und kam auf 74 Punkte in nur 58 Spielen. Letzte Saison ging es für ihn in die DEL zu Straubing, nun feiert er sein ICEHL-Comeback.

Zwei weitere Cracks mit Innsbruck Vergangenheit werden zukünftig für den HCB stürmen. Adam Helewka war einer der Topscorer in der Saison 2022/23. Damals erzielte er 72 Punkte in nur 49 Spielen. Letzte Saison begann er in Finnland für SaiPa und beendete die Spielzeit in Tschechien bei Trinec. 2020/21 war Braden Christoffer einer der auffälligsten Spieler in Innsbruck, nicht nur wegen seiner 51 Punkte sondern auch wegen der 122 Strafminuten. Nach drei Jahren in Finnland bei JYP, geht seine Reise nun in Südtirol weiter.

Neben den Neuverpflichtungen wurden auch die Verträge mit Mike Halmo, Brad McClure und Christiano DiGiacinto verlängert. Von der heimischen Front bleiben auch Pascal Brunner, Luca Frigo, Daniel Frank, Dustin Gazley und Daniel Mantenuto an Board.

In der Offensive gibt es für den HCB durchaus Potential zur Verbesserung. Mit 147 erzielten Toren lag man hier nur auf dem achten Rang. Noch schlechter sah es im Powerplay aus, hier kam man gar nur auf einen Wert von 18,9% und belegte hier mit dem VSV gemeinsam den zehnten Rang.

Der HC Bozen verfügt auch heuer wieder über ein durchaus kompakte Mannschaft. Zwei starke Tormänner, eine erfahrene Defensive und ligaerprobte Stürmer sollen den Club wieder zu Erfolgen führen.

Nun seid ihr dran: Wo seht ihr den HC Bozen in der kommenden Saison?

Coming Soon
Wie weit kommt der HC Bozen in der Saison 2024/25?
Wie weit kommt der HC Bozen in der Saison 2024/25?
Wie weit kommt der HC Bozen in der Saison 2024/25?

www.hockey-news.info, Bild: HCB/Vanna Antonello

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ICEHL-Kadervorstellung 2024: Pioneers Vorarlberg (10/13) https://hockey-news.info/icehl-kadervorstellung-2024-pioneers-vorarlberg-10-13/ Sun, 15 Sep 2024 10:19:22 +0000 https://hockey-news.info/?p=160199 Die Preseason neigt sich dem Ende zu und die neue Saison der ICEHL steht vor der Tür. Zeit, einen Blick auf die Teams zu werfen und sich mit den Kadern zu beschäftigen, mit denen die 13 Vereine in die neue Saison gehen. Wir stellen die Kader vor, die Bewertung übernehmt ihr: Mit unserem Umfragetool am […]

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Die Preseason neigt sich dem Ende zu und die neue Saison der ICEHL steht vor der Tür. Zeit, einen Blick auf die Teams zu werfen und sich mit den Kadern zu beschäftigen, mit denen die 13 Vereine in die neue Saison gehen. Wir stellen die Kader vor, die Bewertung übernehmt ihr: Mit unserem Umfragetool am Ende des Artikels.

Die Pioneers Vorarlberg waren wohl eine der großen Überraschungen der Vorsaison. Nach einer äußerst schwierigen Einstandssaison schaffte man es im zweiten Jahr gleich in die Pre-Play-Offs und überzeugte dort gegen die favorisierenden Innsbrucker Haie.

Auch im Viertelfinale spielte man gegen den KAC gut mit und holte sogar zwei Siege gegen den Dominator des Grunddurchganges. Auch wenn man am Ende mit 4:2 in der Serie die Segel streichen musste, war es eine durchwegs positive Saison, wenn man mal von den negativen Meldungen abseits des Eises absieht.

Wie zu erwarten war, mussten die Vorarlberger allerdings schwerwiegende Abgänge verzeichnen. Ob und wie man diese kompensieren konnte, wird die erst die neue Saison zeigen.

TRAINER
Nach der erfolgreichen Saison 2023/24 war es den Verantwortlichen im Ländle ein großes Anliegen den Vertrag mit Head Coach Dylan Stanley zu verlängern. Dies gelang auch in die Vereins-Ikone wird auch in der kommenden Spielzeit das Sagen hinter der Bande haben.

Stanley schnupperte schon während seiner aktiven Zeit Trainer-Luft, dennoch war es ein gewisses Risiko, ihm in der letzten Saison schon das Head-Coach Amt anzuvertrauen. Mit akribischer Arbeit, großartigem Händchen was die Verpflichtungen angeht und dem richtigen Draht zur Mannschaft, gelang es ihm aber überraschend schnell eine solide Truppe zu formen.

Auch sein Assistant Coach wird in dieser Saison der Finne Johannes Nygard sein. Ebenfalls aus Finnland kommt der Tormann-Trainer Aapo Martikainen, auch er war in der Vorsaison schon bei den Pioneers tätig.

TORHÜTER
Auch das Torhüter-Duo bleibt das gleiche wie zuletzt und besteht aus David Madlener und Alex Caffi. Madlener bekam in etwa doppelt so viele Einsatzminuten wie sein italienischer Mitstreiter im Tor. Die Fangquote ist bei beiden nahezu gleich. So kam Madlener auf einen Wert von 90,2% gehaltener Schüsse, bei Caffi waren es 90,1%.

Das sind für das Vorarlberger-Tandem durchaus solide Werte. Dennoch mussten die Pioneers 157 Gegentore hinnehmen. Damit belegte man hier mit Ljubljana den neunten Rang in der Tabelle. Hier darf man sich auf keinen Fall verschlechtern, wenn man wieder im Kampf um die Pre-Play-Offs mitreden will.

KADERVORSTELLUNGEN
Migross Supermercati Asiago Hockey
Moser Medical Graz99ers
HC TIWAG Innsbruck - Die Haie
Hydro Fehervar AV19
EC-KAC
HC Pustertal Wölfe
Steinbach Black Wings Linz
EC iDM Wärmepumpen VSV
Olimpija Ljubljana
Pioneers Vorarlberg
HCB Südtirol Alperia
spusu Vienna Capitals
EC Red Bull Salzburg

VERTEIDIGUNG
In der Defensive kommt es, was die Legionäre angeht, zu einem totalen Umbruch. Besonders schmerzhaft ist hier sicherlich der Abgang von Clayton Kirichenko, der sich nach Frankfurt verabschiedet hat. Kirichenko war mit 43 Scorerpunkte der zweitbeste Defender der gesamten Liga, knapp hinter Paul Postma. Zudem wird man auch das skandinavische Trio Christian Bull, Bobbo Petersson und Olli Vanttaja nicht mehr im Dress der Pioneers sehen.

Als Ersatz hat man allesamt Spieler geholt, die in der Liga noch gänzlich unbekannt sind. So stoßen etwa Jacob Friend und Oliver Cooper von den Belfast Giants zu den Vorarlbergern. Beide Spieler konnten in der Vorsaison durchaus auch offensive Akzente setzen. So kam Friend auf 24 Scorerpunkte und Cooper auf 20. Für beide war es auch die erste Saison auf europäischem Eis.

Ross MacDougall spielte in der letzten Saison zum Großteil in der ECHL für die Indy Fuel, kam aber auch auf sechs AHL Einsätze. Der 27-jährige Defender kam in 55 Spielen auf sieben Tore und 22 Assists. In fünf Play-Off Spielen legte er noch drei Punkte nach.

Es wird interessant zu sehen sein, wer von den drei neuen Defendern dann auch das Powerplay aufziehen wird. Eventuell wechselt man sich hier auch ab. Der Schwede Jacob Lundegard wird wohl eher mit defensiven Aufgaben betraut werden. In den letzten fünf Jahren war er für Tingsryds in der HockeyAllsvenskan tätig, vier davon trug er das „A“ auf der Brust, was auch für seinen Charakter spricht.

Ebenfalls neu im Ländle ist Ramon Schnetzer, der nach einem Jahr in der Schweiz wieder in die Heimat zurückkehrt. Zuvor war er bereits für den KAC, Dornbirn und Linz im Einsatz und kam dabei auf über 300 Liga-Einsätze. Zudem verfügt man mit Alexander Pallestrang über einen Spieler, der mit seinen 34 Jahren auf enorm viel Erfahrung zurückgreifen kann. Mit den einheimischen Cracks Ivan Korecky, Tobias Reinbacher, Mark Nussbacher und Aron Summer verfügt man insgesamt über eine durchaus kompakte Defensive.

Wichtig für die Verteidigung wird es aber in jedem Fall sein, sich im Penalty-Killing zu steigern. Denn mit einer Quote von 77,7% belegte man hier nur den vorletzten Platz in der abgelaufenen Saison. Lediglich Ljubljana war in dieser Wertung noch schlechter.

PIO
Kader 2024/25 (unter Vertrag)Tor:
David Madlener, Alex Caffi

Verteidigung:
Alexander Pallestrang, Aron Summer, Mark Mussbacher, Ivan Korecky, Jacob Friend, Ross MacDougall, Jacob Lundegård, Ramon Schnetzer, Tobias Reinbacher

Sturm:
Daniel Woger, Luca Erne, Julian Metzler, Oskar Maier, Yannik Lebeda, Janick Wernicke, Marlon Tschofen, Brady Gilmour, Josh Passolt, David Keefer, Oliver Cooper, Joseph Nardi, Lucas Sowder, Kevin Macierzynski
Bestätigte Zugänge:Marlon Tschofen (Bregenzerwald), Brady Gilmour (Univ. of Brunswick), Josh Passolt, David Keefer (beide Kalamazoo Wings), Jacob Friend, Oliver Cooper (beide Belfast Giants), Ross MacDougall (Indy Fuel), Joseph Nardi (Reading Royals), Jacob Lundegård (Tingsryds), Ramon Schnetzer (Thurgau), Lucas Sowder (Minnesota State Univ.)
Bestätigte Abgänge:Steven Owre (HC La Chaux-de-Fonds), Marcel Zitz (Rheintal), Joonas Oden (KooKoo), Bobbo Petersson, Olli Vanttaja, Clayton Kirichenko (Frankfurt), Guus van Nes (VSV), Julian Payr, Patrick Spannring (beide Karriereende), Christian Bull (Tingsryds), Mike Pastujov, Nick Pastujov (KAC), Luka Maver
Eventuelle Zugänge/Vertragsverlängerungen:
Eventuelle Abgänge:

STÜRMER
Steven Owre war nicht nur der Dreh- und Angelpunkt im Spiel der Pioneers, sondern auch der MVP der gesamten Liga. 72 Punkte in 56 Spielen sprechen eine eindeutige Sprache und werden nur schwer werden zu kompensieren. Sein Abgang war absehbar, seine Zieldestination der HC La Chaux-de-Fonds jedoch überraschend. Neben Owre musste man aber auch Guus van Nes (VSV), Nick Pastujov (KAC) und Michael Pastujov (Karriereende) abgeben. Mit Defender Kirichenko verlor man somit alle der Top-5 Scorer der Vorsaison.

Die Verantwortlichen in Vorarlberg und allen voran Trainer Dylan Stanley mussten bei der Nachbesetzung in die Trickkiste greifen und holten allesamt Spieler aus Nordamerika, die noch nie in Europa spielten. Ein Experiment, das aus finanzieller Sicht absolut nachvollziehbar ist, ob es sportlich auch klappt, werden die nächsten Monate zeigen.

Joseph Nardi spielte zuletzt für die Reading Royals und überzeugte mit 17 Toren und 33 Assists in 71 Spielen. Von den Kalamazoo Wings stoßen Josh Passolt und David Keefer zu den Pioneers. Beide sorgten mit 50 bzw. 48 Scorerpunkte für ordentlichen offensiven Output. Brady Gilmour und Lucas Sowder spielten in der letzten Saison noch an der Universität, zeigten aber auch dort gute Leistungen.

Die Offensive war sicherlich das Prunkstück der Vorsaison. Mit 153 Toren lag man hier am starken fünften Platz. Beim Powerplay ging es mit einem Wert von 23,3% sogar noch ein Stück weiter rauf. Hier belegte man am Ende den dritten Rang in dieser Wertung. Ob die neu formierte Mannschaft, diese starken Quoten halten kann, darf durchaus bezweifelt werden.

Bei den einheimischen Cracks war es wichtig, dass man die Routiniers Daniel Woger und Kevin Macierzynski an den Verein binden konnte. Die beiden sind übrigens auch die einzigen Stürmer, die über 30 Jahre alt sind. Zudem konnte man auch den Vertrag mit Julian Metzler verlängern, der von einigen Ligakonkurrenten umworben wurde.

Man kann es jedoch drehen und wenden wie man will. Die Pioneers sind in der Offensive zum Großteil von den Legionären abhängig. Da die neuen Cracks allesamt ein unbeschriebenes Blatt sind, kann man aus jetziger Sicht noch nicht sagen, wo die Reise hingehen wird. Auf Coach Dylan Stanley wartet auf jeden Fall wieder enorm viel Arbeit, aus vielen neuen Spielern eine Einheit zu formen. Dass er das kann, hat er aber auch schon in der Vorsaison unter Beweis stellen können.

Nun seid ihr dran: Wo seht ihr die Pioneers in der kommenden Saison?

Coming Soon
Wie weit kommen die Pioneers in der Saison 2024/25?
Wie weit kommen die Pioneers in der Saison 2024/25?
Wie weit kommen die Pioneers in der Saison 2024/25?

www.hockey-news.info, Pic: Pioneers Vorarlberg

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ICEHL-Kadervorstellung 2024: Olimpija Ljubljana (9/13) https://hockey-news.info/icehl-kadervorstellung-2024-olimpija-ljubljana-9-13/ Sat, 14 Sep 2024 10:18:59 +0000 https://hockey-news.info/?p=159875 Die Preseason neigt sich dem Ende zu und die neue Saison der ICEHL steht vor der Tür. Zeit, einen Blick auf die Teams zu werfen und sich mit den Kadern zu beschäftigen, mit denen die 13 Vereine in die neue Saison gehen. Wir stellen die Kader vor, die Bewertung übernehmt ihr: Mit unserem Umfragetool am […]

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Die Preseason neigt sich dem Ende zu und die neue Saison der ICEHL steht vor der Tür. Zeit, einen Blick auf die Teams zu werfen und sich mit den Kadern zu beschäftigen, mit denen die 13 Vereine in die neue Saison gehen. Wir stellen die Kader vor, die Bewertung übernehmt ihr: Mit unserem Umfragetool am Ende des Artikels.

Ljubljana geht nach dem Wiedereinstieg in die Liga nun in die dritte Saison. Im Vorjahr steigerte man sich und zog als Achter noch in die Pre-Play-Offs ein. Hier scheiterte man am Ende knapp mit 2:1, wobei das dritte Aufeinandertreffen gegen den HC Pustertal erst in der Overtime entschieden wurde.

In der Off-Season überraschten die Slowenen mit der Ankündigung eines neuen Investors. Der kanadische Geschäftsmann Alexandre Lefebvre steigt bei Ljubljana ein und plötzlich ergeben sich für die Drachen ganz neue Möglichkeiten. Bereits für die kommende Saison konnte man, insbesondere am heimischen Spielermarkt, interessante Cracks verpflichten.

TRAINER
Unverändert bleibt die Trainerposition in Slowenien. Der Finne Antti Karhula wurde im Januar 2023 zum Head-Coach befördert und hat einen gültigen Vertrag bis April 2026. Hier setzt man also auf Kontinuität. Karhula coachte bereits bei Fehervar in der Liga und war zwischenzeitlich auch in der Slowakei tätig.

Neu ist hingegen der Assistant Coach. Andrej Tavzelj beendete seine aktive Spielerkarriere und wechselt nun hinter die Bande. Auch wenn er in der Rolle neu ist, so kennt er die Gegebenheiten in Ljubljana bestens, war er doch als Spieler selbst sechs Jahre dort aktiv.

Ebenfalls neu im Trainerstab ist Goalie-Coach Mirro Seppanen. Der Finne ist erst 25 Jahre alt, coachte aber in den letzten drei Jahren bereits die Nachwuchstormänner von JYP in seiner Heimat.

TORHÜTER
Keine Veränderung gibt es bei der Nummer 1 im Tor von Ljubljana. Der Tscheche Lukas Horak wird weiterhin den Großteil der Spiele bekommen. Horak stieß letzte Saison zu den Slowenen und spielte davor lange Zeit in Frankreich und Dänemark. In Ljubljana fand er sich schnell ein und kam im Grunddurchgang auf eine beachtliche Fangquote von 91,2% in 35 Spielen. In der Serie gegen Pustertal agierte er ebenfalls stark, erhielt im Schnitt nur 2,79 Gegentore und parierte 91,9% der Schüsse auf sein Tor. An ihm lag es also nicht, dass die Slowenen frühzeitig die Koffer packen mussten.

Als sein Back-Up fungiert der erst 20-jährige Luka Kolin. Der in Ljubljana geborene Goalie debütierte bereits vor zwei Jahren in der ICEHL und kam zuletzt auf immerhin 14 Einsätze und einer Fangquote von 89,7%. Kolin ist ein talentierter Mann und wird auch heuer seine Spiele bekommen, dennoch ist Horak die klare Nummer 1.

Trotz der teilweise guten Leistungen der beiden Goalies, erhielt Ljubljana letzte Saison 157 Gegentore. Damit teilte man sich mit den Pioneers Vorarlberg den neunten Rang in dieser Wertung. Will man um die Play-Offs mitspielen, muss man sich hier steigern. Dies hängt natürlich nicht nur von den Goalies alleine ab, auch die Vorderleute müssen ihren Teil dazu beitragen.

KADERVORSTELLUNGEN
Migross Supermercati Asiago Hockey
Moser Medical Graz99ers
HC TIWAG Innsbruck - Die Haie
Hydro Fehervar AV19
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HC Pustertal Wölfe
Steinbach Black Wings Linz
EC iDM Wärmepumpen VSV
Olimpija Ljubljana
Pioneers Vorarlberg
HCB Südtirol Alperia
spusu Vienna Capitals
EC Red Bull Salzburg

VERTEIDIGUNG
Dies war wohl auch ein Mitgrund warum es in der Defensive zu einem Umbruch kam du gleich fünf Verteidiger den Verein verlassen mussten. Als Ersatz dafür wurde man zum Teil auch in der heimischen Liga fündig. So etwa wechselte Arvin Atwal vom HC Pustertal in die slowenische Hauptstadt. Der Kanadier zeigte vor allem was das Offensivspiel anbelangt seine Qualitäten, schwächte aber durch teils vermeidbare Strafen sein Team des Öfteren. Ebenso vom HC Pustertal kommt Wyatt Ege, der eisläuferisch bärenstark ist, defensiv aber immer wieder den ein oder anderen Aussetzer hat. In der Liga bestens bekannt ist Blaz Gregorc, der bereits für den KAC, Linz und Graz auf dem heimischen Eis stand. Interessant ist, dass der gebürtige Slowene noch nie für einen slowenischen Verein in der Liga tätig war. Dies ändert sich ab der Saison 2024/25. Landsmann Bine Masic begann die letzte Saison noch in Finnland, wechselte dann aber unterjährig zu den Slowenen zurück und erhielt dort auch einen neuen Vertrag.

Neu im Team ist der erst 20-jährige Rozle Bohinc, der sein Talent zuletzt für Jesenice in der AlpsHL unter Beweis stellen konnte. In 38 Spielen kam er auf immerhin 16 Assists. Zudem setzt man weiterhin auf die Dienste von Routinier Ziga Pavlin, der mit seinen 39 Jahren auf enorm viel Erfahrung zurückblicken kann.

Die Defensive in Slowenien bekommt ein nahezu völlig neues Gesicht. Die Kombination aus Routine und Talent ist am Papier spannend, die Legionäre zählen allerdings nicht zu den ganz großen Krachern, ob man sich hier wirklich verbessert hat, wird sich erst zeigen.

HKO
Kader 2024/25 (unter Vertrag)Tor:
Lukas Horak, Luka Kolin

Verteidigung:
Rožle Bohinc, Jan Ćosić, Aljoša Crnović, Tian Hebar, Bine Mašič, Žiga Pavlin, Arvin Atwal, Blaž Gregorc, Wyatt Ege

Sturm:
Miha Beričič, Maris Bičevskis, Rok Kapel, Lovro Kumanović, Alexandre Lavoie, Marcel Mahkovec, Žiga Mehle, Žiga Pance, Nik Simšič, Robert Sabolič, Jaka Sodja, Miha Zajc, Blaž Tomaževič, Luka Vodlan, Kale Kerbashian
Bestätigte Zugänge:Rozle Bohinc, Lovro Kumanovic (beide Jesenice), Alexandre Lavoie /Grenoble), Robert Sabolic, Blaz Tomazevic (beide VSV), Kale Kerbashian (Nova Ves), Arvin Atwal (Pustertal), Blaž Gregorc (99ers), Wyatt Ege (Pustertal)
Bestätigte Abgänge:Ville Leskinen, Oliver Kiljunen, Taneli Ronkainen, Aleksandar Magovac (Amiens), Jaka Sturm, Trevor Gooch (Graz99ers), Nejc Stojan (Karriereende), Charlie Dodero (Guildford Flames), Aljaz Predan (Vienna Capitals)
Eventuelle Zugänge/Vertragsverlängerungen:
Eventuelle Abgänge:

STÜRMER
Im Angriff wurde bereits früh in der Off-Season bekannt, dass man mit Robert Sabolic und Blaz Tomazevic gleich zwei einheimische Cracks verpflichten konnte. Beide waren in den letzten beiden Jahren beim EC VSV tätig und vor allem Sabolic zählte dort stets zu den Topscorern. Gerade seine Verpflichtung setzte ein Ausrufezeichen in Ljubljana und soll anzeigen, wo die Reise in Zukunft hingehen wird. Mit Ziga Pance hat man zudem noch einen weiteren einheimischen Crack in den eigenen Reihen, der seit Jahren konstant spielt.

Demgegenüber stehen aber auch zwei schmerzhafte Abgänge. So wechselte der groß aufspielende Trevor Gooch ligaintern zu den Graz99ers. Der US-Amerikaner kam in der abgelaufenen Saison auf nicht weniger als 60 Scorerpunkte in nur 48 Spielen. Der 24-jährige Aljaz Predan spielte seine mit Abstand beste Saison und kam auf 26 Punkte in 44 Spielen, er stürmt künftig für die Vienna Capitals.

Neuzugang Alexandre Lavoie stürmte 2018/19 für den HC Innsbruck. Seither spielte er für nicht weniger als sieben Teams, zuletzt für Grenoble in Frankreich, wo er mit 57 Punkten in 43 Spielen aufhorchen ließ. Der Finne Oliver Kiljunen verlässt erstmals seine Heimat, wo er zuletzt in der höchsten Spielklasse für die Pelicans tätig war. Kale Kerbashian stürmte in den letzten beiden Jahren in der Slowakei, spielte aber davor auch schon in der DEL2 und in Dänemark. Mit 34 Jahren ist er allerdings nicht mehr der Jüngste.

Die Offensive funktionierte in der letzten Saison recht gut, immerhin erzielte man 150 Tore, das sind exakt gleich viel wie Meister Salzburg. Damit war man in dieser Wertung sechster. Ausbaufähig ist jedoch das Powerplay, denn mit einer Erfolgsquote von 19,3% war man hier nur achter und in kritischen Phasen können die Special Teams entscheiden sein.

Nun seid ihr dran: Wo seht ihr Ljubljana in der kommenden Saison?

Coming Soon
Wie weit kommt Ljubljana in der Saison 2024/25?
Wie weit kommt Ljubljana in der Saison 2024/25?
Wie weit kommt Ljubljana in der Saison 2024/25?

www.hockey-news.info, Bild: https://www.facebook.com/HKOlimpija

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ICEHL-Kadervorstellung 2024: EC VSV (8/13) https://hockey-news.info/icehl-kadervorstellung-2024-ec-vsv-8-13/ Fri, 13 Sep 2024 10:01:46 +0000 https://hockey-news.info/?p=159879 Die Preseason neigt sich dem Ende zu und die neue Saison der ICEHL steht vor der Tür. Zeit, einen Blick auf die Teams zu werfen und sich mit den Kadern zu beschäftigen, mit denen die 13 Vereine in die neue Saison gehen. Wir stellen die Kader vor, die Bewertung übernehmt ihr: Mit unserem Umfragetool am […]

Der Beitrag ICEHL-Kadervorstellung 2024: EC VSV (8/13) erschien zuerst auf Hockey-News.info - Alle News über das nationale und internationale Eishockey.

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Die Preseason neigt sich dem Ende zu und die neue Saison der ICEHL steht vor der Tür. Zeit, einen Blick auf die Teams zu werfen und sich mit den Kadern zu beschäftigen, mit denen die 13 Vereine in die neue Saison gehen. Wir stellen die Kader vor, die Bewertung übernehmt ihr: Mit unserem Umfragetool am Ende des Artikels.

Der neu formierte Vorstand geht nun in die bereits sechste Saison für den EC VSV. Auch wenn man bislang in jedem dieser Jahre die Play-Offs erreichen konnte, so gelang es lediglich in der Saison 2021/22 auch eine Serie für sich zu entscheiden. Damals war dann im Semifinale Endstation. Die Villacher Fans warten also schon sehnsüchtig auf weitere Erfolge. Vieles wurde versucht, vor allem was die Trainer anbelangt. Denn auch hier bekommt man wieder einen neuen Coach zu Gesicht. Die Chronologie seit 2019 lautet: Jyrki Aho, Rob Daum, Dan Ceman, Rob Daum und zuletzt Marcel Rodman.

Nun soll ein neuer Coach den Adlern wieder zum Erfolg verhelfen. In der abgelaufenen Saison war im Viertelfinale Schluss, am Ende war man gegen starke Bozener mit 1:4 chancenlos. Aber auch am Spielersektor finden sich häufig neue Namen in Blau-Weiß wieder. Auch in der kommenden Saison laufen gleich sechs neue Cracks für die Adler auf. Teilweise kommen sie von der Ligakonkurrenz, teilweise aber auch aus dem europäischen Ausland.

TRAINER
Rob Daum wurde vergangene Saison unterjährig entlassen, sein damaliger Co-Trainer Marcel Rodman übernahm das Amt und führte die Adler noch auf Rang 6, was gleichzeitig auch das Viertelfinale bedeutete. Dennoch war man nicht zufrieden und entschied sich für einen Wechsel.

Der neue Mann hinter der Villacher Bande heißt Tray Tuomie. Der US-Amerikaner, der auch den deutschen Pass innehat, war in der vergangenen Saison in der AlpsHL für Ritten tätig und führte die Italiener auch zum Meistertitel. Davor coachte er die Augsburg Panther in der DEL, sowie den ESV Kaufbeuren in der DEL2.

Schwierig gestaltete sich für den VSV auch die Suche nach einem Co-Trainer. Einige Kandidaten geisterten in der Medienlandschaft herum, am Ende wurde es dann Patrick Machreich, der nun eine Doppelfunktion innehat. Neben der Aufgabe als Assistent von Tuomie ist er auch als Tormanntrainer tätig.

TORHÜTER
Zwischen 2012 und 2016 war J.P. Lamoureux bereits für den VSV tätig, nach Stationen (und Meistertitel) in Wien und Salzburger kehrte der US-Amerikaner 2022 wieder zu den Adlern zurück und ist seither die unangefochtene Nummer 1. In beiden Saisonen kam er auf über 40 Einsätze und seine Fangquote pendelte sich im Grunddurchgang auf einen soliden Wert von 91,5% ein. Der mittlerweile 40-jährige ist nach wie vor topfit und bereit für eine volle Saison.

Sein Back-Up Rene Swette verfügt mit seinen 36 Jahren nicht über weniger Erfahrung, bekam aber in der letzten Saison lediglich fünf Einsätze, obwohl er vier davon gewann, war die Fangquote mit 87,6% gelinde gesagt ausbaufähig. Es ist auch heuer davon auszugehen, dass Lamoureux den Großteil der Spiele bekommen wird. Ein Blick auf die Einsatzminuten verdeutlicht die Workload von Lamoureux. Der US-Amerikaner bekam exakt 2567 Minuten Spielzeit, Swette erhielt lediglich 299 Minuten.

Auch wenn „J.P“ enorm fit ist, kann man das Alter nicht wegdiskutieren und ob er nochmals so viele Spiele, mit konstant guten Leistungen abliefern kann, wird eine der großen Fragen der neuen Saison aus Villacher Sicht sein.

KADERVORSTELLUNGEN
Migross Supermercati Asiago Hockey
Moser Medical Graz99ers
HC TIWAG Innsbruck - Die Haie
Hydro Fehervar AV19
EC-KAC
HC Pustertal Wölfe
Steinbach Black Wings Linz
EC iDM Wärmepumpen VSV
Olimpija Ljubljana
Pioneers Vorarlberg
HCB Südtirol Alperia
spusu Vienna Capitals
EC Red Bull Salzburg

VERTEIDIGUNG
In der Defensive verabschiedete man mit Arturs Kulda, Layne Viveiros und Kurzzeitaushilfe Ethan Cap drei Cracks. Neu im Team ist Patrick Holway. Der 27-jährige pendelte in den letzten Jahren zwischen der AHL und der ECHL hin und her. Zuletzt war er kurzzeitig bei Slovan Bratislava engagiert, wo er auch sein Europa-Debüt feiert. Mit seinen 1.95m und 100kg kann man ihn wohl als Stay-at-Home Defender bezeichnen. Für Aufsehen sorgte der Wechsel von Thomas Vallant vom Erzrivalen KAC zum VSV. Vallant ist mit 28 Jahren im besten Alter und hat bereits mehr als 500 Ligaspiele in den Knochen. Dabei entwickelte er sich zu einem zuverlässigen Verteidiger.

Noch Verträge hatten die beiden Kanadier Alex Wall sowie Mark Katic. Mit einem neuen Arbeitspapier wurde Dylan MacPherson ausgestattet. MacPherson und Wall waren mit je 26 Scorerpunkten auch die beiden punktbesten Defender in den Reihen der Blau-Weißen. Etwas mehr hatte man sich wohl von Mark Katic erwartet, hier erhofft man sich sicherlich eine Steigerung.

Philipp Lindner macht die Top-6 in der Defensive komplett. Der 23-jährige Niklas Wetzl wird sicherlich auch wieder seine Einsatzminuten bekommen. In der Defensive war es für die Villacher ein stetiges Auf- und Ab. Mit 139 Gegentore rangierte man hier auf dem siebten Rang in der Tabelle. Ob die beiden Neuzugänge hier einen großen Unterschied machen werden, wird man sehen. Das Penalty-Killing war hingegen gut, mit einer Quote von 81,3% belegte man hinter dem KAC, Bozen und Pustertal den vierten Rang.

VSV
Kader 2024/25 (unter Vertrag)Tor:
JP Lamoureux, Rene Swette, Lukas Moser

Verteidigung:
Philipp Lindner, Niklas Wetzl, Alex Wall, Mark Katic, Dylan MacPherson, Patrick Holway, Thomas Vallant

Sturm:
Benjamin Lanzinger, Felix Maxa, Alexander Rauchenwald, Maximilian Rebernig, Marco Richter, Elias Wallenta, Kevin Hancock, John Hughes, Johannes Tschurnig, Nikita Scherbak, Guus van Nes, Tim Geifes, Max Coatta, Chase Pearson
Bestätigte Zugänge:Nikita Scherbak (Angers), Guus van Nes (Pioneers), Patrick Holway (Slovan Bratislava), Max Coatta (Ritten), Thomas Vallant (KAC), Chase Pearson (Dukla Michalovce)
Bestätigte Abgänge:Anthony Luciani (Nottingham), Blaz Tomazevic (Laibach), Arturs Kulda, Ethan Cap, Tyler Steenbergen, Maxim Golod, Andrew Desjardins, Robert Sabolic (Laibach), Layne Viveiros
Eventuelle Zugänge/Vertragsverlängerungen:
Eventuelle Abgänge:

STÜRMER
Insgesamt fünf Stürmer wird man heuer nicht mehr im Trikot der Adler sehen. Der am Bully so starke Andrew Desjardins erhielt keinen neuen Vertrag mehr, die beiden Slowenen Robert Sabolic und Blaz Tomazevic brachen wieder Richtung Heimat auf und die beiden Verzweiflungsverpflichtungen Maxim Golod und Tyler Steenbergen werden auch nicht mehr in Villach auflaufen.

Mit Nikita Scherbak holte man einen polarisierenden Spieler an die Drau. Der 28-jährige Russe wurde 2014 an Position 26 von den Montreal Canadiens gedraftet, was sein unbestrittenes Talent deutlich macht. Jedoch konnte er sich nirgendwo so wirklich durchsetzen. Nach seiner Zeit in Nordamerika ging es zurück nach Russland, dann in die Slowakei, dann nach Tschechien, wieder zurück in die Slowakei und zuletzt war er in Frankreich tätig. Bei Angers spielte er eine gute Saison und kam im Grunddurchgang auf 47 Punkte in 41 Spielen. Gelingt es dem Trainerteam das Potential aus ihm raus zu kitzeln, kann er ein gefährlicher Mann werden. Das Risiko ist aber auch gegeben, dass das Experiment Scherbak scheitert.

Mit Guus van Nes holte man einen der Topscorer von Ligakonkurrenten Pioneers Vorarlberg in das südlichste Bundesland. Der Niederländer ist körperlich extrem robust und auch enorm torgefährlich. Aus Ritten nahm Coach Tuomie Mac Coatta mit. Der US-Amerikaner spielte in der AlpsHL groß auf und verbuchte 55 Punkte in 37 Spielen. Seine Torgefährlichkeit stellte er auch schon in der ECHL unter Beweis.

Mit Chase Pearson gehen die Verantwortlichen in Villach auch ein gewisses Risiko ein. In der Slowakei legte Pearson in der vergangenen Saison einen wahren Traumstart hin. In 23 Spielen erzielte er nicht weniger als 17 Tore und steuerte zwölf Assists bei. Dann aber folgte eine schwere Verletzung und daher war er lange Zeit am Markt zu haben. Villach schlug am Ende zu und es gilt Ähnliches wie bei Scherbak. Er hat das Zeug ein echter Scorer in der Liga zu sein, es kann aber auch nach hinten losgehen.

Weiterhin im Dienste der Adler ist der ewig junggebliebene John Hughes der zuletzt seinen x-ten Frühling erlebte. Der Austro-Kanadier steuerte nicht weniger als 45 Assists bei, was gleichzeitig auch der Liga-Topwert war. Man erhofft sich natürlich, dass er Spieler wie Scherbak, van Nes oder Pearson mit seinen Pässen füttert. Zudem setzt man weiterhin auf die Dienste von Kevin Hancock, der in seiner ersten Saison für die Adler gleich gut hineinfand und auf 47 Punkte in 43 Spielen kam.

Mit Elias Vallenta, Maximilian Rebernig, Benjamin Lanzinger und Alex Rauchenwald hat man auch vier einheimische Cracks die das Zeug für einen Top-6 Spot haben. Zudem besitzt man auch verlässliche Kräfte wie etwas Felix Maxa oder Marco Richter.

Die Offensive funktionierte beim VSV in der abgelaufenen Saison sehr gut. Insgesamt erzielte man 160 Tore, somit war man das drittbeste Team in dieser Wertung. Demgegenüber stand allerdings ein erschreckend schwaches Powerplay. Lediglich 18,9% Erfolgsquote bedeuteten hier nur den zehnten Rang. Hier muss man sich in jedem Fall steigern.

Villach hat am Papier wieder eine solide Truppe aufgestellt. Es gilt den Abgang von Robert Sabolic zu kompensieren, das Powerplay deutlich zu verbessern und auch in der Defensive konsequenter zu agieren.

Nun seid ihr dran: Wo seht ihr Villach in der kommenden Saison?

Coming Soon
Wie weit kommt Villach in der Saison 2024/25?
Wie weit kommt Villach in der Saison 2024/25?
Wie weit kommt Villach in der Saison 2024/25?

www.hockey-news.info, Bild: VSV/Krammer

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ICEHL-Kadervorstellung 2024: Black Wings Linz (7/13) https://hockey-news.info/icehl-kadervorstellung-2024-black-wings-linz-7-13/ Thu, 12 Sep 2024 09:50:41 +0000 https://hockey-news.info/?p=159826 Die Preseason neigt sich dem Ende zu und die neue Saison der ICEHL steht vor der Tür. Zeit, einen Blick auf die Teams zu werfen und sich mit den Kadern zu beschäftigen, mit denen die 13 Vereine in die neue Saison gehen. Wir stellen die Kader vor, die Bewertung übernehmt ihr: Mit unserem Umfragetool am […]

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Die Preseason neigt sich dem Ende zu und die neue Saison der ICEHL steht vor der Tür. Zeit, einen Blick auf die Teams zu werfen und sich mit den Kadern zu beschäftigen, mit denen die 13 Vereine in die neue Saison gehen. Wir stellen die Kader vor, die Bewertung übernehmt ihr: Mit unserem Umfragetool am Ende des Artikels.

Seit der Saison 2017/18 warten die Black Wings Linz, abgesehen vom Pre-Play-Off Erfolg gegen Graz vor zwei Jahren, nunmehr schon auf einen Sieg in einer Play-Off Serie . Zuletzt scheiterte man zwei Mal im Viertelfinale. Dennoch ist ein Aufwärtstrend spürbar und aus diesem Grund haben sich die Linzer auch nur punktuell verstärkt und wollen nun den nächsten Schritt gehen.

TRAINER
Ohne Veränderungen auf der Trainerbank gehen die Linzer in die neue Saison. Head-Coach Philipp Lukas führt somit zum dritten Mal in Folge sein Team als Cheftrainer auf das Eis. Lukas, der bekanntlich auch das Amt des Sportmanagers innehat, gelang es wieder Ruhe nach turbulenten Phasen in den Verein zu bringen. In seiner Premierensaison wurden die Linzer noch siebter, zuletzt belegte man schon den fünften Rang nach dem Grunddurchgang.

Sein Co-Trainer wird auch in dieser Mark Szücs sein. Nach zehn Jahren als aktiver Crack, geht Szücs nun bereits in seine 15. Saison als Assistant Coach. Lukas und Szücs sind daher nun beide schon wahre Clublegenden und sind seit 25 Jahren ununterbrochen für den Verein tätig. 

TORHÜTER
Unverändert bleibt auch das Torhüter-Duo in der Stahlstadt. Weiterhin heißt das Tandem Rasmus Tirronen und Thomas Höneckl. Der Finne wechselte zur Saison 2022/23 von Fehervar nach Linz und zeigte vor allem letzte Saison groß auf. Im Grunddurchgang kam der 33-jährige auf eine Fangquote von 92,4%, damit war er drittbester Goalie in dieser Wertung, aber jener, der mit Abstand am meisten spielte (36 Spiele).

Sein Back-Up Thomas Höneckl kam im Vergleich nur auf elf Einsätze, von denen er fünf gewinnen konnte und auf eine Fangquote von 89,0% kam. Sollten beide ohne Verletzung durch die Saison kommen wird die Aufteilung der Spiele auch in der kommenden Saison ähnlich sein.

BWL
Kader 2024/25 (unter Vertrag)Tor:
Rasmus Tirronen, Thomas Höneckl

Verteidigung:
Gerd Kragl, Niklas Würschl, Patrick Söllinger, Logan Roe, Raphael Wolf, Greg Moro, Christoph Tialler, Lorenz Lindner, Ian Scheid

Sturm:
Niklas Bretschneider, Shawn St.Amant, Nico Feldner, Brian Lebler, Sean Collins, Jakob Mitsch, Julian Pusnik, Graham Knott, Andreas Kristler, Henrik Neubauer, Emilio Romig, Marcel Witting, Brodi Stuart, Stefan Gaffal
Bestätigte Zugänge:Henrik Neubauer (Västerviks), Marcel Witting (KAC), Greg Moro (Brno), Ian Scheid (Nürnberg)
Bestätigte Abgänge:Martin Stajnoch (Fehervar), Dennis Sticha, Marco Brucker, Matt MacKenzie (beide Karriereende)
Eventuelle Zugänge/Vertragsverlängerungen:
Eventuelle Abgänge:

VERTEIDIGUNG
In der Verteidigung entschied man sich dazu, zwei der drei Legionäre auszutauschen. Weiterhin im Team findet man den US-Amerikaner Logan Roe, der auch der punktbeste Defender der Oberösterreicher war. In 47 Spielen erzielte er zwölf Tore und bereitete weitere 22 Treffer vor. Nicht mehr im Kader sind Matt MacKenzie und Martin Stajnoch. Hier fand man mit Greg Moro und Ian Scheid Ersatz.

Der Kanadier Moro begann die letzte Saison in Finnland bei SaiPa, wechselte denn nach Tschechien zum HC Kometa Brno. Der 28-jährige tritt nicht als großer Scorer in Erscheinung, bringt aber mit 1.93 Meter und 93kg Gardemaße für einen Defender mit.

Ian Scheid spielte bis 2021 ausschließlich in seiner US-amerikanischen Heimat, ehe er in die DEL zu den Straubing Tigers wechselte. Letzte Saison signierte er einen Vertrag bei Slovan Bratislava. Im November entschied er sich dann aber für einen Transfer zu den Nürnberg Ice Tigers.

Am Sektor der heimischen Cracks bleibt bei den Linzern alles unverändert. So setzt man weiterhin auf die Dienste von Gerd Kragl, Raphael Wolf und Niklas Würschl. Sie werden gemeinsam mit den Legionären auch die Top-6 bilden. Aber auch die jungen Spieler wie Lorenz Lindner, Patrick Söllinger oder Christoph Tialler dürfen sich Hoffnungen auf Einsätze machen. Erstgenannter wurde jedoch nach Zell am See verliehen.

Mit dem Duo Moro/Scheid hat man sich in Linz punktuell verstärkt. Die Defensive gepaart mit dem starken Tirronen war aber im Vorjahr bereits ein Prunkstück der Stahlstädter. So musste man im Grunddurchgang lediglich 122 Gegentore hinnehmen, damit war man das drittbeste Team in dieser Wertung. Interessant dabei ist aber, dass man ein eher schwaches Penalty-Killing hatte. Mit einer Quote von nur 77,8% belegte man hier nur den zehnten Rang. Hier gilt es definitiv nachzubessern.

KADERVORSTELLUNGEN
Migross Supermercati Asiago Hockey
Moser Medical Graz99ers
HC TIWAG Innsbruck - Die Haie
Hydro Fehervar AV19
EC-KAC
HC Pustertal Wölfe
Steinbach Black Wings Linz
EC iDM Wärmepumpen VSV
Olimpija Ljubljana
Pioneers Vorarlberg
HCB Südtirol Alperia
spusu Vienna Capitals
EC Red Bull Salzburg

STÜRMER
Nach sechs Jahren im Dress der Black Wings Linz beendete Marco Brucker seine Karriere mit 33 Jahren. Ersatz für ihn fand man ligaintern in Klagenfurt in Person von Marcel Witting. Zudem holte man Henrik Neubauer aus Schweden zurück nach Österreich. Neubauer stürmte zuletzt in der HockeyAllsvenskan für Västerviks und kam dort auf vier Punkte in 51 Spielen.

Wichtig war die Vertragsverlängerung von Topscorer Graham Knott. Der Kanadier erzielte im Grunddurchgang 23 Tore und 35 Assists und war damit auch viertbester Scorer der gesamten Liga. Shawn St-Amant verbesserte sich letzte Saison nochmals stark und kam auf 50 Scorerpunkte in nur 42 Spielen. Hinter den beiden Kanadiern folgte das heimische Duo Brian Lebler und Emilio Romig. Lebler erzielte 20 Tore und 26 Assists, Romig kam auf 38 Scorerpunkte.

Am Legionärssektor setzt man zudem weiterhin auf Sean Collins und Brodi Stuart. Bei den Österreichern vertraut man wieder auf die Dienste von Andreas Kristler, Nico Feldner und Julian Pusnik. Jakob Mitsch und Kilian Rappold werden wohl um den letzten verbleibenden Platz kämpfen.

In der Offensive waren die Linzer letztes Jahr stark und erzielten 156 Tore. Damit war man hinter dem KAC, Fehervar und dem VSV das viertbeste Team. Im Powerplay kam man aber nur auf eine Erfolgsquote von 19,4%, hier muss man sich auf jeden Fall steigern.

In Linz fehlt nicht mehr viel, um wieder ganz oben mitzuspielen. Man spielte zuletzt eine wirklich solide Saison. Die großen Baustellen waren sicherlich die Special Teams, denn sowohl im Powerplay, aber vor allem im Penalty Killing gibt es noch viel Luft nach oben. Gelingt es diese Probleme zu beheben, steht einer erfolgreichen Saison nichts mehr im Wege.

Nun seid ihr dran: Wo seht ihr Linz in der kommenden Saison?

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Wie weit kommt Linz in der Saison 2024/25?
Wie weit kommt Linz in der Saison 2024/25?
Wie weit kommt Linz in der Saison 2024/25?

www.hockey-news.info, Bild: BWL / Eisenbauer

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ICEHL-Kadervorstellung 2024: HC Pustertal (6/13) https://hockey-news.info/icehl-kadervorstellung-2024-hc-pustertal-6-13/ Wed, 11 Sep 2024 09:57:50 +0000 https://hockey-news.info/?p=159785 Die Preseason neigt sich dem Ende zu und die neue Saison der ICEHL steht vor der Tür. Zeit, einen Blick auf die Teams zu werfen und sich mit den Kadern zu beschäftigen, mit denen die 13 Vereine in die neue Saison gehen. Wir stellen die Kader vor, die Bewertung übernehmt ihr: Mit unserem Umfragetool am […]

Der Beitrag ICEHL-Kadervorstellung 2024: HC Pustertal (6/13) erschien zuerst auf Hockey-News.info - Alle News über das nationale und internationale Eishockey.

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Die Preseason neigt sich dem Ende zu und die neue Saison der ICEHL steht vor der Tür. Zeit, einen Blick auf die Teams zu werfen und sich mit den Kadern zu beschäftigen, mit denen die 13 Vereine in die neue Saison gehen. Wir stellen die Kader vor, die Bewertung übernehmt ihr: Mit unserem Umfragetool am Ende des Artikels.

Seit nun mehr vier Jahren spielt der HC Pustertal in der ICEHL. Es ist bislang ein Auf- und Ab für die Italiener. Kam man gleich in der Premierensaison in das Viertelfinale, so schied man ein Jahr später nach dem Grunddurchgang aus. Zuletzt qualifizierte man sich über die Pre-Play-Offs für das Viertelfinale und schaltete dort nach einer äußerst spannenden Serien den Favoriten aus Fehervar aus. Gegen den KAC im Halbfinale war dann aber Schluss. Obwohl man die Serie mit 4:0 verlor, durfte man mit der Saison mehr als zufrieden sein.

Dennoch kam es zu einem großen Umbruch beim HC Pustertal in der Off-Season. Ein neues Trainer-Duo findet man hinter der Bande, zudem wurden nicht weniger als 13 Spieler ausgetauscht und gleich acht neue, teils ligabekannte, Legionäre verpflichtet.

TRAINER
Trotz Erreichen des Halbfinals trennte man sich von dem finnischen Duo Tomek Valtonen und Kasper Vuorinen. Auf der Head-Coach Position fand man mit Jason Jaspers einen interessanten und auch prominenten Namen. Der 43-jährige stürmte nicht weniger als 13 Saisonen in der DEL, ehe er 2019 seine aktive Karriere beendete. Doch schon ein Jahr später bekleidete er erstmals ein Traineramt und wurde Head-Coach bei Esbjerg Energy in der dänischen Liga. Vier Jahre war er dort tätig und führte sein Team drei Mal ins Halbfinale und zuletzt sogar bis ins Finale.

Sein Co-Trainer kommt aus den USA und heißt Kohl Schultz. Obwohl er erst 33 Jahre alt ist, hat er schon zehn Jahre Erfahrung im Coaching-Business. Zuletzt war er für die Kalamazoo Wings in der ECHL als Assistant Coach tätig. Unverändert wird die Position des Tormann-Trainers mit Thomas Tragust besetzt sein.

Pustertal setzt auf ein junges Trainer-Gespann, welches aber dennoch schon über einiges an Erfahrung verfügt. Jaspers gilt als Coach, der gerne offensives Eishockey spielen lässt. Es wird spannen zu sehen sein, ob und wie sein Team das umsetzen kann.

TORHÜTER
Auf der Torhüterposition setzt der HC Pustertal heuer wohl auf eine geteilte Lösung was die Nummer 1 angeht. Andreas Bernard wird weiterhin für die Italiener tätig sein, er kam letzte Saison auf 31 Einsätze und eine Fangquote von 90,7%. Neu im Team ist mit Oliver Roy ein ligabekannter Goalie.

Roy spielte bereits für Ljubljana, den VSV und zuletzt zwei Saisonen in Fehervar. Der Kanadier war in Ungarn ein ungemein starker Rückhalt. Auch er kam auf 31 Spiele, beeindruckte dabei mit einer Fangquote von 92,0%. Roy hat eine Historie was Verletzungen angeht, auch wenn er davon in den letzten drei Jahren weitestgehend verschont blieb.

Am Papier hat Pustertal eines der mitunter besten Tormann-Tandems. Denn beide Goalie können viele Spiele absolvieren, daher könnte man auch einen Ausfall gut kompensieren. Zudem verfügen sie über viel Erfahrung und kennen die Liga bestens.

VERTEIDIGUNG
In der Defensive trennte man sich in der Off-Season von gleich fünf Legionären. Christian Kasastul, Joel Messner, Ryan Stanton, Arwin Atwal und Wyatt Ege werden nicht mehr für Pustertal auflaufen. Mit Josh Wesley und Ausin Osmanski holte man zwei US-Amerikaner an Board. Osmanski gilt eher als Stay-at-Home Defender, der konsequent verteidigen kann. Allerdings spielte er vergangene Saison lediglich 15 Spiele. Wesley ist das genau Gegenteil, trotz seiner Größe von 1.91 Meter, gilt er als wendiger Defender, der 2014 von den Carolina Hurricanes gedraftet wurde. Zuletzt spielte er in der ECHL für Utah und kam in 57 Spielen auf beeindruckende 40 Punkte, davon 18 Tore. Er wird wohl der planmäßige Einser-Defender im Powerplay werden.

KADERVORSTELLUNGEN
Migross Supermercati Asiago Hockey
Moser Medical Graz99ers
HC TIWAG Innsbruck - Die Haie
Hydro Fehervar AV19
EC-KAC
HC Pustertal Wölfe
Steinbach Black Wings Linz
EC iDM Wärmepumpen VSV
Olimpija Ljubljana
Pioneers Vorarlberg
HCB Südtirol Alperia
spusu Vienna Capitals
EC Red Bull Salzburg

Mit Ole Einar Engeland Andersen wurde man im hohen Norden fündig. Der Norweger war zuletzt bei AIK in der schwedischen Allsvenskan aktiv und kam dort auf 18 Punkte. Sein offensives Talent zeigte er im Jahr zuvor in seiner Heimat bei Stjernen, als er nicht weniger als 50 Punkte in nur 45 Spielen scoren konnte. Mit 25 Jahren ist er zudem noch sehr jung und kann sich wohl noch weiter verbessern, er hat definitiv das Potential um eine große Überraschung in der kommenden Saison zu werden.

Gustav Bouramman kennt die Liga bereits und war die letzten beiden Jahre in Graz tätig. Hier sollte man wissen man bekommt. Beeindruckend bei ihm war in der letzten Saison seine +/- Wertung. Er kam dabei auf eine +10 und das beim abgeschlagenen Tabellenletzten, der insgesamt ein Torverhältnis von -93 aufwies.

Neben den vier Legionären setzt man auf die drei routinierten einheimischen Cracks Ivan Althuber, Daniel Glira und Luca Zanatta. Der HC Pustertal musste letzte Saison 139 Gegentore hinnehmen. Damit belegte man hier Rang sieben in der Wertung. Das Torhüter-Duo hat sich verbessert und am Papier sieht auch die Defensive kompakt aus, es wäre daher keine Überraschung, wenn man in Pustertal weniger Tore kassieren würde. Zudem verfügt man in der Defensive nun auch über mehr Cracks, die ein Spiel aufziehen können, diese könnte auch den offensiven Output steigern.

PUS
Kader 2024/25 (unter Vertrag)Tor:
Andreas Bernard, Olivier Roy

Verteidigung:
Austin Osmanski, Ivan Althuber, Daniel Glira, Ole Einar Engeland Andersen, Gustav Bouramman, Josh Wesley, Luca Zanatta

Sturm:
Jason Akeson, Alex Petan, Raphael Andergassen, Ivan Deluca, Mikael Frycklund, Tommaso Traversa, Davide Conci, Lukas De Lorenzo Meo, Tyler Coulter, Brett Findlay, Cedric Lacroix, Leonhard Ludwig Hasler, Matthias Mantinger, Tommy Purdeller, Fabian Gschliesser, Thomas Galimberti
Bestätigte Zugänge:Austin Osmanski (Utica Comets), Tommaso Traversa (Cortina), Davide Conci (Sterzing), Tyler Coulter (Poprad), Ole Einar Engeland Andersen (AIK), Olivier Roy (Fehervar), Brett Findlay (Slovan Bratislava), Gustav Bouramman (KooKoo), Cedric Lacroix (Västerviks), Josh Wesley (Utah), Tommy Purdeller (Peterborough), Luca Zanatta (Cortina), Thomas Galimberti (Hermes)
Bestätigte Abgänge:Jasse Ikonen (Västeräs), Joel Messner (Fehervar), Christian Kasastul, Zach Sill, Ryan Stanton, Arvin Atwal (Laibach), David Morley (Regensburg), Dante Hannoun (Nova Ves), Rick Schofield, Wyatt Ege (Laibach), Daniel Catenacci, Jacob Smith, Simon Berger (Karriereende)
Eventuelle Zugänge/Vertragsverlängerungen:
Eventuelle Abgänge:

STÜRMER
In der Offensive war man gut beraten, dass man den Vertrag mit Jason Akeson verlängern konnte. Der Kanadier war nicht nur der interne Topscorer, sondern auch der Top-Vorlagengeber der gesamten Liga. Er kam im Grunddurchgang und in den Play-Offs zusammen auf nicht weniger als 50 Assists und erzielte zudem noch 14 Tore selbst. Dafür trennte man sich von namhaften Spielern wie David Morley, Rick Schofield oder Dante Hannoun.

Ersatz fand man jedoch mit Spielern, die in ihren Karrieren bereits in der Liga tätig waren. So stürmte etwa Tyler Coulter äußerst erfolgreich für den HC Innsbruck in der Saison 2022/23. Zuletzt kam er auch in der slowakischen Liga auf 18 Tore und 21 Assists. Brett Findlay war ebenso in der Vorsaison in der Slowakei tätig, davor spielte er aber schon für den HC Bozen und Fehervar. Vor allem in Bozen zeigte er groß auf. Cedric Lacroix begann die vergangenen Spielzeit bei den Pioneers Vorarlberg und wechselete dann in die zweite schwedische Liga zu Västerviks IK. Zudem verlängerte man die Verträge mit dem Schweden Mikael Frycklund, sowie Alex Petan, beide Cracks erzielten letzte Saison 14 Tore.

Die Achillesferse von Pustertal in der vergangenen Saison war die Offensive im Spiel 5-gegen-5. Insgesamt erzielte man nur 145 Tore, damit lag man in der Wertung nur auf Rang 8 und das obwohl man mit 24,19% die beste Powerplay-Quote aufweisen konnte. Dieses Problem versucht man nun mit offensivstarken Defendern und ligabekannten Stürmern zu beheben.

Am Papier hat der HC Pustertal eine äußerst spannende Truppe zusammengestellt. Auf der Torhüter-Position ist man sehr gut aufgestellt, die Defensive scheint sowohl kompakt, als auch offensiv gefährlich zu sein und im Angriff konnte man sich ebenfalls gut verstärken. Die Frage wird sein, ob es Head-Coach Jason Jaspers schaffen wird, die vielen neuen Cracks zu einem Team zu formen.

Nun seid ihr dran: Wo seht ihr den HC Pustertal in der kommenden Saison?

Coming Soon
Wie weit kommt Pustertal in der Saison 2024/25?
Wie weit kommt Pustertal in der Saison 2024/25?
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www.hockey-news.info, Bild: www.flickr.com/HCPustertal

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ICEHL-Kadervorstellung 2024: EC KAC (5/13) https://hockey-news.info/icehl-kadervorstellung-2024-ec-kac-5-13/ Tue, 10 Sep 2024 09:48:31 +0000 https://hockey-news.info/?p=159537 Die Preseason neigt sich dem Ende zu und die neue Saison der ICEHL steht vor der Tür. Zeit, einen Blick auf die Teams zu werfen und sich mit den Kadern zu beschäftigen, mit denen die 13 Vereine in die neue Saison gehen. Wir stellen die Kader vor, die Bewertung übernehmt ihr: Mit unserem Umfragetool am […]

Der Beitrag ICEHL-Kadervorstellung 2024: EC KAC (5/13) erschien zuerst auf Hockey-News.info - Alle News über das nationale und internationale Eishockey.

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Die Preseason neigt sich dem Ende zu und die neue Saison der ICEHL steht vor der Tür. Zeit, einen Blick auf die Teams zu werfen und sich mit den Kadern zu beschäftigen, mit denen die 13 Vereine in die neue Saison gehen. Wir stellen die Kader vor, die Bewertung übernehmt ihr: Mit unserem Umfragetool am Ende des Artikels.

Der EC KAC dominierte im Vorjahr den Grunddurchgang und war das einzige Team mit mehr als 100 Punkten nach 48 Spielen. Lediglich neun Mal blieben die Rotjacken ohne Punktgewinn. Auch in den Play-Offs ging es zunächst in dieser Tonart weiter, auch wenn man Spiel 1 im Viertelfinale gegen die Pioneers verlor. Am Ende zog man souverän ins Halbfinale ein und „sweepte“ dort den HC Pustertal vom Eis. Im Finale war es dann bis zu Spiel 7 eine hauchdünne Serie, aber genau in jenem Entscheidungsspiel, lief alles gegen die Rotjacken und am Ende musste man sich mit dem Vizemeistertitel begnügen.

TRAINER
Für viele war es letzte Saison überraschend, dass man dem jungen Trainer-Duo Kirk Furey und David Fischer die Agenden hinter der Bande anvertraute. Der KAC aber zeigte unter den beiden ein neues Gesicht, spielte ein enorm starkes und offensives Eishockey. Zudem war man aber auch hinten kompromisslos und man konnte sich auf die Torhüter verlassen.

Es gab also keinerlei Gründe, am Coaching Staff etwas zu ändern. Ergänzt wird das Duo noch slowenischen Tormanntrainer Andrej Hocevar. Man wird wohl auch in der kommenden Saison eine ähnliche Spielweise in Klagenfurt sehen.

TORHÜTER
Auch im Tor setzen die Klagenfurter auf bewährte Kräfte. Der 37-jährige Sebastian Dahm geht in seine fünfte Saison mit den Rotjacken. Auch wenn er in der vergangenen Spielzeit auf nur 29 Einsätze im Grunddurchgang kam, war er in dieser Zeit mit einer Fangquote von 93,2% überragend. In den 17 Play-Off Spielen kam er auch noch auf 92,2%.

Sein Back-Up wird auch wie im Vorjahr Florian Vorauer sein, der zuletzt auf zwölf Einsätze kam. Davon gewann er fünf Spiele und kam auf eine Fangquote von 88,9%. Sebastian Dahm wird auch weiterhin die unangefochtene Nummer 1 sein, fraglich wird aber sein, ob er mit seinen 37 Jahren noch so viele Spiele bekommen wird.

KADERVORSTELLUNGEN
Migross Supermercati Asiago Hockey
Moser Medical Graz99ers
HC TIWAG Innsbruck - Die Haie
Hydro Fehervar AV19
EC-KAC
HC Pustertal Wölfe
Steinbach Black Wings Linz
EC iDM Wärmepumpen VSV
Olimpija Ljubljana
Pioneers Vorarlberg
HCB Südtirol Alperia
spusu Vienna Capitals
EC Red Bull Salzburg

VERTEIDIGUNG
Nur 104 Gegentore erhielten die KAC-Cracks in der vergangenen Saison. Das sind die wenigsten der gesamten Liga. Daran hat sicherlich auch Sebastian Dahm einen großen Anteil, aber auch seine Vorderleute verteidigten exzellent. Zudem hatte man mit einer Quote von 83,11% das beste Penalty-Killing der gesamten Liga. Daher gab es für die Verantwortlichen wenig Grund an dieser Position viele Veränderungen vorzunehmen. Dennoch aber gab man mit Paul Postma und Thomas Vallant zwei Spieler ab. Letzterer wechselte ausgerechnet zum Lokalrivalen nach Villach.

Als Ersatz konnte man Eigenbauspieler Thimo Nickl wieder zurück „nach Hause“ holen. Der 22-jährige spielte die letzten fünf Saisonen im Ausland und wurde 2020 von den Anaheim Ducks in der vierten Runde gedraftet. Nickl hat unbestritten großes Talent, er alleine wird aber die Lücke nicht füllen können, die Postma und Vallant hinterlassen werden. Hier muss die gesamte Defensive zusammenrücken.

Die Klagenfurter spielen in der Defensive mit lediglich einem Legionär und das ist Jesper Jensen Aabo. Der Däne geht auch in seine bereits dritte Saison für den KAC und wird wohl der Dreh- und Angelpunkt in der Defensive sein. Neben Aabo verfügt man mit Steven Strong und Clemens Unterweger noch über zwei Routiniers. Die weiteren Cracks sind allesamt sehr jung. David Maier (24). Tobias Sablattnig (21) und eben Thimo Nickl werden wohl die Top-6 komplettieren. Maximilian Preiml (21) und Thomas Klassek (19) werden wohl auch ihre Minuten bekommen.

Aus österreichsicher Sicht ist es erfreulich, dass man in Klagenfurt auf lediglich einen Legionärs-Defender setzt. Ob man damit aber erfolgreich sein wird, muss abgewartet werden. Es wäre auch nicht überraschend, wenn man hier während der Saison nochmal nachladen würde.

KAC
Kader 2024/25 (unter Vertrag)Tor:
Sebastian Dahm, Florian Vorauer, Patrick Müller

Verteidigung:
Clemens Unterweger, David Maier, Steven Strong, Thimo Nickl, Jesper Jensen Aabo, Maximilian Preiml, Thomas Klassek, Tobias Sablattnig

Sturm:
Fabian Hochegger, Finn van Ee, Raphael Herburger, Luka Gomboc, Jan Mursak, Thomas Hundertpfund, Johannes Bischofberger, Mathias From, Senna Peeters, Matt Fraser, Nick Pastujov, Simeon Schwinger, Daniel Obersteiner, Nick Petersen
Bestätigte Zugänge:Thimo Nickl (Wheeling Nailers), Mathias From (Herning), Senna Peeters (Innsbruck), Nick Pastujov (Pioneers)
Bestätigte Abgänge:Lukas Haudum (Graz99ers), Stefan Klassek (Innsbruck), Manuel Ganahl (Graz99ers), Paul Postma, Thomas Vallant (VSV), Marcel Witting (Linz), Niki Kraus (Salzburg?)
Eventuelle Zugänge/Vertragsverlängerungen:
Eventuelle Abgänge:

STÜRMER
Im Sturm musste man gleich vier Abgänge am Österreicher-Sektor hinnehmen. Die Graz99ers lockten Lukas Haudum und Manuel Ganahl in die Steiermark. Marcel Witting heuerte in Linz an und Niki Kraus, der immerhin seine punktbeste Saison spielte, wird künftig für die Salzburger Bullen stürmen.

Diese Abgänge schmerzen natürlich sehr und können auch nicht 1:1 ersetzt werden. Mit Senna Peeters konnte man aber eine der heißesten Aktien für sich gewinnen. Peeters spielte zuletzt in Innsbruck überragend und kam auf satte 38 Punkte in 41 Spielen und das mit 22 Jahren. Mit Nick Pastujov konnte man eine Überraschung der vergangenen Saison verpflichten. Der 26-jährige kam bei den Pioneers Vorarlberg auf 44 Punkte in 48 Spielen. In acht Play-Off spielen kamen nochmals sieben Punkte dazu.

Die letzte Neuverpflichtung kommt aus Dänemark und heißt Mathias From. Er spielte zuletzt in Herning und war Topscorer der gesamten Liga. Ebenso wie Pastujov ist From mit 26 Jahren im besten Eishockeyalter.

Wichtig waren in Klagenfurt sicherlich auch die Vertragsverlängerungen von Nick Petersen, Jan Mursak, Johannes Bischofberger und Matt Fraser. Zudem hielt auch Thomas Hundertpfund die Treue. Auch wenn die Abgänge, speziell von Ganahl und Haudum, schmerzen, so ist der KAC in der Offensive dennoch wieder enorm stark aufgestellt. Ob es wieder gelingt, 183 Tore zu erzielen und damit das beste Offensivteam zu sein? Oder ob man nochmals auf eine Powerplayquote von 24,02% kommt, wird die Zeit zeigen.

Nun seid ihr dran: Wo seht ihr den EC KAC in der kommenden Saison?

Coming Soon
Wie weit kommt Klagenfurt in der Saison 2024/25?
Wie weit kommt Klagenfurt in der Saison 2024/25?
Wie weit kommt Klagenfurt in der Saison 2024/25?

www.hockey-news.info, Bild: HCB/Vanna Antonello

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ICEHL-Kadervorstellung 2024: Fehervar AV19 (4/13) https://hockey-news.info/icehl-kadervorstellung-2024-fehervar-av19-4-13/ Mon, 09 Sep 2024 09:52:38 +0000 https://hockey-news.info/?p=159110 Die Preseason neigt sich dem Ende zu und die neue Saison der ICEHL steht vor der Tür. Zeit, einen Blick auf die Teams zu werfen und sich mit den Kadern zu beschäftigen, mit denen die 13 Vereine in die neue Saison gehen. Wir stellen die Kader vor, die Bewertung übernehmt ihr: Mit unserem Umfragetool am […]

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Die Preseason neigt sich dem Ende zu und die neue Saison der ICEHL steht vor der Tür. Zeit, einen Blick auf die Teams zu werfen und sich mit den Kadern zu beschäftigen, mit denen die 13 Vereine in die neue Saison gehen. Wir stellen die Kader vor, die Bewertung übernehmt ihr: Mit unserem Umfragetool am Ende des Artikels.

Fehervar AV19 mausert sich mehr und mehr zur Konstanten in der ICEHL. Vier Jahre in Folge qualifizierte man sich nun schon für die Play-Offs. 2022 scheiterte man gar erst im Finale, drei Mal musste man allerdings auch schon im Viertelfinale die Segel streichen. Wie auch im letzten Jahr, nach dem nach einem bärenstarken Grunddurchgang überraschend gegen Pustertal den Kürzeren zog.

TRAINER
Letzte Saison galt es noch als Experiment, als man den jungen David Kiss zum Head-Coach ernannte. Diese Personalie gilt nun als fix gesetzt, den Kiss leistete großartige Arbeit und führte die roten Teufel zu Platz 2 nach dem Grunddurchgang. Der 34-jährige wird auch weiterhin mit seinem Assistent Tyler Dietrich das Trainer-Duo in Ungarn bilden.

Auch der Finne Samuli Nordman bleibt Fehervar erhalten, er wird sich auch in der Spielzeit 2024/25 um das Tormann-Training sowie das Video-Coaching kümmern. Für die Verantwortlichen in Ungarn war es wichtig gerade hinter der Bande Konstanz zu schaffen. Mit dem jungen Trio Kiss-Dietrich-Nordman ist dies gelungen und man erhofft sich nun auch den nächsten Schritt.

TORHÜTER
Zu einer Veränderung kam es aber auf der Tormann-Position. Nach zwei starken Saisonen wechselte Olivier Roy ligaintern zum HC Pustertal. Roy kam zuletzt in 31 Spielen auf starke 16 Siege, sowie einer Fangquote von 92,0%. Der Finne Rasmus Reijola soll ihn nun ersetzen. Nach sieben Jahren in seiner Heimat, wechselt der 31-jährige nun nach Ungarn und darf dort mit Landsmann Samuli Nordman arbeiten. Die Werte in der finnischen Liga waren nicht überragend, aber es ist auch zu erwarten, dass der starke Dominik Horvath einige Spieler bekommen wird.

Dem 23-jährigen Ungarn gelang in der letzten Saison der Durchbruch. 21 mal führte er sein Team auf das Eis, dabei gewann er 15 Spiele und kam auf eine ausgezeichnete Fangquote von 92,2%. Es ist also zu erwarten, dass sich die beiden die Einsätze aufteilen werden. Die Zukunft gehört aber definitiv Horvath.

Reijola dürfte am Papier der schwächere Tormann als Roy sein, aber der aufstrebende Horvath, dürfte das kompensieren können. Fehervar bekam in der letzten Saison 130 Gegentore, damit belegte man den fünften Rang. Der Wert ist durchaus ok, will man aber mehr erreichen, sollte man sich hier steigern.

KADERVORSTELLUNGEN
Migross Supermercati Asiago Hockey
Moser Medical Graz99ers
HC TIWAG Innsbruck - Die Haie
Hydro Fehervar AV19
EC-KAC
HC Pustertal Wölfe
Steinbach Black Wings Linz
EC iDM Wärmepumpen VSV
Olimpija Ljubljana
Pioneers Vorarlberg
HCB Südtirol Alperia
spusu Vienna Capitals
EC Red Bull Salzburg

VERTEIDIGUNG
Auch im Penalty-Killing rangierten die Magyaren auf dem fünften Rang, mit einer Quote von 80,3%, mit sieben Toren in Unterzahl, war man sogar die zweitgefährlichste Mannschaft. In der Defensive kam es aber dennoch zu einem kleineren Umbruch. Mit Henrik Nillson, Gleason Fournier, Carter Robertson und Marcus Phillips werden gleich vier Legionäre in der kommenden Saison nicht mehr für Fehervar auflaufen.

Auf der Suche nach Ersatz ist man ligaintern fündig geworden. So wechselt Joel Messner vom HC Pustertal nach Ungarn und Martin Stajnoch, der zuletzt in Linz tätig war, dockt ebenfalls in Fehervar an.

Zudem setzt man weiterhin auf die beiden punktbesten Defender aus der Vorsaison Tim Campbell und Josh Atkinson. Komplettiert wird die Verteidigung von den einheimischen Cracks Bence Stipsicz, Roland Kiss und den beiden jungen Marko Csollak und Adam Falus. Fehervar dürfte somit eine kompakte Defensive haben, gepaart mit dem wahrscheinlich soliden Tormann-Duo dürfte es durchaus schwer fallen, den roten Teufeln Tore zu schießen.

AVS
Kader 2024/25 (unter Vertrag)Tor:
Rasmus Reijola, Dominik Horvath

Verteidigung:
Roland Kiss, Tim Campbell, Bence Stipsicz, Josh Atkinson, Marko Csollak, Adam Falus, Joel Messner, Martin Stajnoch, Sam Jardine

Sturm:
Csongor Ambrus, Gergo Ambrus, Janos Hari, Bálint Magosi, István Terbócs, Kristóf Németh, Istvan Bartalis, Anze Kuralt, Akos Mihaly, Balázs Sebők, Csanad Erdely, Chris Brown, Trevor Cheek, Rasmus Kulmala
Bestätigte Zugänge:Rasmus Reijola (Sport), Balázs Sebők (Iserlohn), Csanad Erdely (Esbjerg), Joel Messner (Pustertal), Chris Brown (Schwenningen), Martin Stajnoch (Linz), Trevor Cheek (Vienna Capitals), Sam Jardine (Greenville), Rasmus Kulmala (Ferencvaros)
Bestätigte Abgänge:Henrik Nilsson (Kalmar), Olivier Roy (Pustertal), Daniel Leavens, Pascal Laberge, Carter Robertson, Roland Vokla, Guillaume Leclerc (Grenoble), Tim McGauley (Oslo), Gleason Fournier (Cardiff), Markus Philipps (Torpedo Nizhny Novgorod)
Eventuelle Zugänge/Vertragsverlängerungen:
Eventuelle Abgänge:

STÜRMER
Die Offensive war definitiv das Prunkstück in der Vorsaison. Mit satten 161 Toren war man hier das zweitbeste Team. Lediglich der KAC erzielte noch mehr Tore (183). Die Verantwortlichen in Ungarn leisteten gute Arbeit und konnten die drei Topscorer halten. Janos Hari beeindruckte mit 57 Punkten in 47 Spielen. Istvan Bartalis und Anze Kuralt kamen auch auf je 35 Punkte.

Mit Daniel Leavens (35 Punkte), Tim McGauley (33 Punkte) und Guillaume Leclerc (32) verliert man allerdings auch drei wichtige Legionäre, die vor allem auch im Powerplay wichtige Stützen waren. Hier kam Fehervar auf 23,2% Erfolgsquote, was den vierten Rang in dieser Wertung bedeutete.

Fehervar gelang es aber auch interessante neue Leute an Board zu holen. So wechselte etwa Chris Brown von Schwenningen aus der DEL nach Ungarn. Chase Berger spielte für den HC Kosice in der Slowakei eine durchaus gute Saison und bestens bekannt ist Trevor Cheek, der vergangenes Jahr noch für die Vienna Capitals stürmte und dort immerhin 20 Tore erzielte.

Mit Csanad Erdely kommt ein heimischer Crack nach einem Jahr in Dänemark wieder zurück. Der 28-jährige darf schon auf mehr als 400 Liga-Einsätze zurückblicken, in denen er 235 Punkte erzielen konnte. Eine weitere interessante Aktie dürfte Balazs Sebok sein. Der 29-jährige Ungar, wechselte bereits mit 15 Jahren nach Finnland und arbeitete sich dort bis in die höchste Liga empor. Vergangene Saison kam er in Iserlohn auf 22 Punkte in 49 DEL-Spielen. Mit Hari, Bartalis, Erdely und Sebok haben die roten Teufel einen enorm starken, einheimischen Kern in der Offensive.

Fehervar AV19 dürfte auch in der kommenden Saison in der oberen Tabellenhälfte zu finden sein. Die jungen Trainer haben nun wieder ein Jahr mehr Erfahrung, man verfügt über einen aufstrebenden Tormann, einer kompakten Defensive und einer durchschlagskräftigen Offensive, in der die Last auf mehreren Schultern verteilt ist.

Nun seid ihr dran: Wo seht ihr Fehervar AV19 in der kommenden Saison?

Coming Soon
Wie weit kommt Fehervar in der Saison 2024/25?
Wie weit kommt Fehervar in der Saison 2024/25?
Wie weit kommt Fehervar in der Saison 2024/25?

www.hockey-news.info, Bild: Soós Attila

 

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ICEHL-Kadervorstellung 2024: HC Innsbruck (3/13) https://hockey-news.info/icehl-kadervorstellung-2024-hc-innsbruck-3-13/ Sun, 08 Sep 2024 09:55:02 +0000 https://hockey-news.info/?p=158853 Die Preseason neigt sich dem Ende zu und die neue Saison der ICEHL steht vor der Tür. Zeit, einen Blick auf die Teams zu werfen und sich mit den Kadern zu beschäftigen, mit denen die 13 Vereine in die neue Saison gehen. Wir stellen die Kader vor, die Bewertung übernehmt ihr: Mit unserem Umfragetool am […]

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Die Preseason neigt sich dem Ende zu und die neue Saison der ICEHL steht vor der Tür. Zeit, einen Blick auf die Teams zu werfen und sich mit den Kadern zu beschäftigen, mit denen die 13 Vereine in die neue Saison gehen. Wir stellen die Kader vor, die Bewertung übernehmt ihr: Mit unserem Umfragetool am Ende des Artikels.

Man muss so ehrlich sein und die Saison 2023/24 als Rückschritt in Innsbrucks jüngster Vergangenheit betrachten. Spielte man im Jahr zuvor noch offensivgewaltiges und attraktives Eishockey und belegte nach dem Grunddurchgang den dritten Rang, so schaute im Vorjahr nur noch Rang 7 heraus.

Damit verpasste man den direkten Viertelfinaleinzug und scheiterte dann auch noch im Pre-Play-Off klar mit 0:2 im Westderby gegen die Pioneers Vorarlberg. So folgte sowohl ein notwendiger als auch ein gezwungener Umbruch im Sommer.

TRAINER
Vier Jahre lang war Mitch O’Keefe Head Coach in Innsbruck. Auch wenn seine Zeit nicht immer von Erfolg gekrönt war, so präsentierten sich die Haie als durchaus schwieriger Gegner für alle Teams. Zudem schaffte man es Jahr für Jahr Topscorer an Land zu ziehen. O’Keefe ist nun aber Geschichte und wird fortan die Nürnberg Ice Tigers in der DEL trainieren.

Innsbruck wurde bei der Suche nach einem Nachfolger kreativ und fand mit Jordan Smotherman einen noch jungen Headcoach der zuletzt in der ECHL bei den Worcester Railers als Trainer und auch als General Manager fungierte. Für den 38-jährigen waren es auch seine ersten beiden Jahre als Head-Coach, dennoch schenkt man ihm in Innsbruck das Vertrauen. Smotherman kennt als Spieler das europäische Eishockey, war er doch in Schweden, Dänemark, Deutschland und Großbritannien tätig.

Als Assistant Coach fungiert weiterhin Florian Pedevilla. Der Tiroler ist aus Innsbruck nicht mehr wegzudenken. Seit 2009 ist er ununterbrochen beim HCI tätig. Bis 2020 noch als aktiver Crack und seither als Assistant Coach. Er wir sicherlich eine wichtige Rolle einnehmen, da er den Verein bestens kennt und dadurch für Smotherman enorm wichtig sein wird.

TORHÜTER
Im Tor hat sich beim HCI nichts geändert. So wird auch in der Saison 2024/25 Evan Buitenhuis die unumstrittene Nummer 1 im Kasten der Tiroler sein. Der Kanadier kam letzte Saison auf satte 44 Einsätze, von denen er auch 23 gewann und mit einer Fangquote von 91,3% überzeugen konnte. Auch in dieser Saison wird Buitenhuis viel zu tun bekommen.

Sein Back-Up heißt Markus Gratzer und der ist mit seinen 20 Jahren noch relativ unerfahren. Er spielte zuletzt vier Spiele in der ICEHL und kam dabei auf 89,1% Fangquote, gewann aber zwei Spiele. Ob er in der neuen Saison zu mehr Einsatzminuten kommen wird, ist durchaus fraglich.

Mit 132 Gegentoren befand sich der HCI in dieser Wertung auf dem sechsten Rang. Dass man sich nicht direkt für das Viertelfinale qualifizierte, lag also nicht wirklich an der Tormann-Leistung. Jedoch geht man in Tirol ein Risiko ein, sollte sich Buitenhuis verletzen, muss man so rasch wie möglich reagieren.

VERTEIDIGUNG
In der Defensive tauschte man zwei Legionäre aus. So verließ Nathanael Herbert den Verein Richtung Zvolen, Nick Albano heuerte in Graz an. Den Abgang von Herbert wird man wohl kompensieren können, er war zwar ein durchaus solider Defender, mehr aber auch nicht. Viel schwerer wiegt der Abgang von Albano. Mit 34 Scorerpunkten (davon elf Toren) aus 47 Spielen, war er hinter Clayton Kirichenko und Paul Postma der drittgefährlichste Defender der Liga.

Die beiden neuen Defender heißen Garrett McFadden und Nicholas Welsh. Beide zählen aber nicht unbedingt als die großen Offensiv-Experten. McFadden spielte zuletzt für Poprad in der Slowakei und Karlovy Vary in Tschechien und erzielte in insgesamt 42 Spielen lediglich ein Tor. Dafür bereitete er allerdings 20 Treffer vor. Welsh begann die Saison in Finnland bei JYP und wechselte dann zu den Augsburger Panther. Auch er kam auf 42 Spiele und dabei auf ein Tor und fünf Assists.

Somit wird wohl hauptsächlich Anders Krogsgaard für die offensiven Akzente zuständig sein. Der Däne kam immerhin auf fünf Tore und 13 Assists im Vorjahr, zeigte aber in der Saison 2022/23, dass er durchaus gefährlicher sein kann.

Neben den drei Legionären zählt man in Innsbruck weiterhin auf die Dienste von Daniel Jakubitzka. Zudem hat man mit Devin und Kele nun beide Steffler-Brüder im Line-Up. Die jungen Noah Kerber und Elias Stöffler versuchen zu Einsatzzeiten zu kommen. Die Defensive sollte solide funktionieren, allerdings sollte man sich nicht allzu große Hoffnungen auf offensiven Output machen. Problematisch könnte dabei auch das Powerplay werden und hier man im Vorjahr mit einem Wert von 17,4% schon das zweitschwächste Team.

HCI
Kader 2024/25 (unter Vertrag)Tor:
Evan Buitenhuis, Markus Gratzer

Verteidigung:
Jan Lattner, Anders Krogsgaard, Kele Steffler, Daniel Jakubitzka, Elias Stöffler, Devin Steffler, Noah Kerber, Garrett McFadden, Nick Welsh

Sturm:
Thomas Mader, Lukas Bär, Valentin Ploner, Corey Mackin, Nicholas Schintler, Jonas Dobnig, Stefan Klassek, Sebastian Weidacher, Zintis Zusevics, Patrick Grasso, Ryan Valentini, Yushiroh Hirano, Mark Rassell
Bestätigte Zugänge:Jonas Dobnig (New Jersey Rockets), Devin Steffler (Salzburg), Stefan Klassek (KAC), Zintis Zusevics (Vienna Capitals), Patrick Grasso (Adirondack Thunder), Garrett McFadden (Karlovy Vary), Ryan Valentini (Dundee Stars), Nick Welsh (Augsburg), Yushiroh Hirano (Adirondack Thunder), Mark Rassell (Idaho Steelheads)
Bestätigte Abgänge:Dario Winkler, Martin Ulmer (beide Karriereende), Brady Shaw (Angers), Kevin Roy, Nick Albano (beide Graz99ers), Senna Peeters (KAC), Luis Ludin (Heilbronn), Adam Rockwood (Asiago)
Eventuelle Zugänge/Vertragsverlängerungen:
Eventuelle Abgänge:

STÜRMER
Daher wird der Druck auf die Offensivabteilung auch größer sein. Doch auch hier verlor man einige namhafte Spieler. So beendete Martin Ulmer seine Karriere. Aufsteiger Senna Peeters wechselte ligaintern zum KAC, Topscorer Kevin Roy folgte den Ruf nach Graz und Gordie Green zog es in die Slowakei. Alleine mit den drei genannten Spielern verlieren die Haie 63 Tore.

Gleich drei neue Spieler stoßen aus der ECHL zum Verein. Mit Yushiroh Hirano wird erstmals ein Japaner in der heimischen Liga auflaufen. Zuletzt stürmte er für Adirondack Thunder und kam dort auf beeindruckende 16 Tore und 38 Assists in 59 Spielen. Er bringt auch gleich seinen Teamkollegen Patrick Grasso mit. Grasso fungierte als Captain in Adirondack und erzielte 21 Tore. Von den Idaho Steelheads kommt Mark Rassell, der dort immerhin 32 Tore schoss. Mit Ryan Valentini wechselt ein Stürmer an den Inn, der zuletzt in Schottland tätig war und dort auf 60 Punkte in 53 Spielen kam. 2020/21 stürmte er in der AlpsHL für Sterzing.

Mit Zintis Zusevics holt man einen österreichischen Crack mit der Erfahrung von über 500 Spielen. Diese Routine wird den Tirolern sicherlich guttun. Mit Jonas Dobnig kommt ein junger Crack zurück aus Übersee. Der 20-jährige gebürtige Villacher stürmte zuletzt für die New Jersey Rockets und war auch für das U20 Nationalteam tätig.

Innsbruck zeigte sich bei den Neuerwerbungen durchaus kreativ. Keiner der neuen Legionäre war bisher auf ICEHL-Eis zu finden und es würde nicht überraschen, wenn wieder der ein oder andere Topscorer dabei wäre.

Mit Captain Jan Lattner und dem Center Corey Mackin verbleiben zwei Legionäre beim HCI. Beim 34-jährigen Lattner wird sich zeigen, ob die vergangene Saison ein negativer Ausreißer war, immerhin halbierte sich seine Punkteausbeute. Mackin hingegen erwies sich als beständiger Scorer und daran wird er auch in der neuen Saison anknüpfen müssen.

Man wird einen neuen HC Innsbruck in der kommenden Saison sehen. Das liegt einerseits an den doch vielen neuen Spielern, hauptsächlich aber am neuen Trainer. Mit Buitenhuis verfügt man über einen guten Einser-Goalie und die Defensive sollte kompakt stehen. Die große Frage wird sein, ob man die Abgänge in der ohnehin schon schwächelnden Offensive kompensieren konnte.

Nun seid ihr dran: Wo seht ihr Innsbruck in der kommenden Saison?

Coming Soon
Wie weit kommt Asiago in der Saison 2024/25?
Wie weit kommt Asiago in der Saison 2024/25?
Wie weit kommt Asiago in der Saison 2024/25?

www.hockey-news.info, Bild: HCI

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ICEHL-Kadervorstellung 2024: Moser Medical Graz99ers (2/13) https://hockey-news.info/icehl-kadervorstellung-2024-moser-medical-graz99ers-2-13/ Sat, 07 Sep 2024 09:41:41 +0000 https://hockey-news.info/?p=159676 Die Preseason neigt sich dem Ende zu und die neue Saison der ICEHL steht vor der Tür. Zeit, einen Blick auf die Teams zu werfen und sich mit den Kadern zu beschäftigen, mit denen die 13 Vereine in die neue Saison gehen. Wir stellen die Kader vor, die Bewertung übernehmt ihr: Mit unserem Umfragetool am […]

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Die Preseason neigt sich dem Ende zu und die neue Saison der ICEHL steht vor der Tür. Zeit, einen Blick auf die Teams zu werfen und sich mit den Kadern zu beschäftigen, mit denen die 13 Vereine in die neue Saison gehen. Wir stellen die Kader vor, die Bewertung übernehmt ihr: Mit unserem Umfragetool am Ende des Artikels.

Alles neu in Graz! Wirklich alles? Ja, so könnte man es durchaus formulieren, denn  Veränderungen zogen sich durch alle Etagen und Bereiche der Moser Medical Graz99ers. Mit Herbert Jerich haben die Steirer einen neuen Präsidenten, man installierte einen Sportlichen Leiter, präsentierte einen neuen Headcoach und ließ mit einigen Krachertransfers aufhorchen. Die Euphorie ist zurück in Österreichs zweitgrößter Stadt – nach einer Hoffnung-schürenden Offseason steigt aber auch die Erwartungshaltung.

TRAINER
Bei den 99ers beendete man mit der abgelaufenen Saison den „schwedischen Weg“ und trennte sich von Headcoach Johann Pennerborn, der zwei Jahre an der Bande der Murstädter stand. „Lange“ galt es als offenes Geheimnis, dass Harry Lange zurück an seine alte Wirkungsstätte wechseln wird. Mitte März wurde das auch von den 99ers bestätigt. Lange stürmte zwischen 2004 und und 2012 für die Grazer, nach seiner aktiven Karriere stand er an der Trainerbank des deutschen Zweitligisten EC Bad Nauheim. Während der Saison 2020/21 übernahm er dort den Posten des Hauptübungsleiters. Nun feiert der gebürtige Klagenfurter sein „Österreich-Comeback“. Ebenfalls neu ist sein Co-Trainer – mit Nate DiCasmirro holt man einen ehemaligen EBEL/AlpsHL-Crack in den Staff. Der 45-jährige US-Amerikaner arbeitet seit 2018 als Trainer. Einen Schweden findet man allerdings noch, oder besser gesagt wieder im Coaching-Bereich: Andreas Eriksson wird sich um die neue #1 der 99ers kümmern.

TORHÜTER
Und diese heißt Jonas Gunnarsson und kommt ebenfalls aus Schweden. Der 32-jährige Linksfänger stand zuletzt bei Ilves Tampere im Kasten und konnte auch in Schwedens höchster Spielklasse jede Menge Erfahrung sammeln. Nicht weniger als 205 Einsätze in der SHL stehen auf seiner Vita. In Finnland ließ er zuletzt mit einem Gegentorschnitt von 2,2 und einer Fangquote von 91,3% aufhorchen. Mitte Mai wurde der Transfer um den Netminder verkündet und damit auch die Frage nach der #1 geklärt. Sein Backup wird der 27-jährige Villacher Nicolas Wieser sein. Für den Kärntner wird es die dritte Spielzeit an der Mur, bislang kam er auf 20 Einsätze. Während Wieser bis zum Ende der kommenden Saison unter Vertrag steht, wurde Gunnarsson mit einen Vertrag über zwei Jahre ausgestattet. Ob der Schwede ein qualitatives Upgrade zum Norweger Lars Volden ist, bleibt abzuwarten. Fakt ist: Gunnarsson wird definitiv mehr „Hilfe“ erhalten.

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Hydro Fehervar AV19
EC-KAC
HC Pustertal Wölfe
Steinbach Black Wings Linz
EC iDM Wärmepumpen VSV
Olimpija Ljubljana
Pioneers Vorarlberg
HCB Südtirol Alperia
spusu Vienna Capitals
EC Red Bull Salzburg

VERTEIDIGUNG
Denn die Verteidigung der Graz99ers wurde einem massiven Umbau unterzogen. Nur drei Cracks sind vom letztjährigen Verteidigeraufgebot übriggeblieben: Michael Kernberger, Jacob Pfeffer und Paul Reiner. Kernberger zählt seit 2021 zu einer fixen Größe im D-Squad, auch der Doppelstaatsbürger Pfeffer spielte sich in den letzten Jahren an der Mur fest. Er kam in den letzten vier Spielzeiten auf 165 Einsätze für die 99ers. Der 18-jährige Grazer Paul Reiner debütierte 2022/23 für seinen Heimatverein und spielte sich im letzten Jahr in 30 Spielen in Szene. Mehr blieb von der Verteidigung der Saison 2023/24 nicht übrig.

Dem Management ist es gelungen einige namhafte Verpflichtungen zu tätigen. Aus Innsbruck holte man den offensivstarken Nick Albano, der im Dress der Haie auf 34 Punkte in 47 Spielen kam. Ebenfalls offensiv ausgerichtet, aber auch physisch stark, ist der US-Crack Frank Hora, der zuletzt für Banska Bystrica in der Slowakei auflief. Ebenfalls neu in der steirischen Landeshauptstadt ist der Nationalteam-Verteidiger Kilian Zündel. Der Dornbirner wechselte nach nach einem Engagement in der Schweiz im Vorjahr zurück in die ICEHL – Ambri verlieh den Rechtsschützen an die Vienna Capitals. Zündel wurde mit einem 3-Jahresvertrag ausgestattet. Der 31-jährige Nico Brunner wechselte nach zwei Jahren in der Bundeshauptstadt an die Mur, der Este Daniil Kulintsev stellt sich derzeit einem Try-Out. Der 22-Jährige spielte in der vergangenen Alps Hockey League Saison groß auf und kam in 38 Spielen auf satte 52 Punkte – als Verteidiger!

Der wohl namhafteste Zugang in der Defensive der Graz99ers ist der Deutsche Korbinian Holzer. Mit 36 Jahren ist der gebürtige Münchner zwar schon eher im fortgeschrittenen Alter, die Erfahrung, die er mitbringt, ist aber unbezahlbar. Holzer lief in mehr als 200 NHL-Spielen für die Toronto Maple Leafs, Anaheim Ducks und die Nashville Predators auf. Mit 190cm und knapp um die 100 Kilogramm verfügt Holzer noch dazu über Gardemaß für einen physischen Verteidiger, der auch mal die notwendige Härte mitbringt und nicht viele Checks auslässt. Zuletzt verteidigte Holzer drei Jahre lang für die Adler Mannheim, auch er wurde für mehrere Jahre an den Verein gebunden. Sowohl Albano (2), als auch Holzer (2) und Zündel (3) wurden mit Mehrjahresverträgen ausgestattet. Lediglich Frank Horas und Jacob Pfeffers Arbeitspapier läuft nach der bevorstehenden Saison aus.

G99
Kader 2024/25 (unter Vertrag)Tor:
Jonas Gunnarsson, Nicolas Wieser, Patrick Grascher

Verteidigung:
Jacob Pfeffer, Frank Hora, Nick Albano, Kilian Zündel, Michael Kernberger, Paul Reiner, Korbinian Holzer, Nico Brunner

Sturm:
Sam Antonitsch, Clemens Krainz, Michael Schiechl, Kevin Roy, Lukas Haudum, Lenz Moosbrugger, Lukas Kainz, Paul Huber, Trevor Gooch, Manuel Ganahl, Rok Ticar, Marcus Vela, Tim Harnisch, Casey Bailey
Bestätigte Zugänge:Kevin Roy (Innsbruck), Lukas Haudum (KAC), Lenz Moosbrugger (Lustenau), Lukas Kainz (spusu Vienna Capitals), Frank Hora (Banska Bystrica), Nick Albano (Innsbruck), Kilian Zündel (Ambri), Paul Huber (Salzburg), Trevor Gooch (Laibach), Manuel Ganahl (KAC), Rok Ticar (Vienna Capitals), Korbinian Holzer (Adler Mannheim), Nico Brunner (Vienna Capitals), Jonas Gunnarsson (Ilves), Marcus Vela (Banska Bystrica), Tim Harnisch (Salzburg), Casey Bailey (Ingolstadt), Patrick Grascher (KAC)
Bestätigte Abgänge:Taylor Matson (Tappara), Anthony Salinitri (Stavanger Oilers), Dominik Grafenthin (Lausitzer Füchse), Blaž Gregorc (Laibach), Gustav Bouramman (KooKoo), Lars Volden (Karlskoga), Craig Schira, Erik Kirchschläger, Amadeus Egger (IceFighters Leipzig), Renars Krastenbergs, David Planko, Daniel Viksten, Axel Wemmenborn, Sascha Bauer, Patrik Kittinger, Ken Ograjensek, Jakob Engelhart (Leihe nach Kitzbühel)
Eventuelle Zugänge/Vertragsverlängerungen:Benedikt Krainer (Jukurit), Daniil Kulintsev (Bregenzerwald/Try-Out)
Eventuelle Abgänge:

STÜRMER
In der abgelaufenen Saison konnten die Graz99ers nur 89 Tore in 48 Spielen erzielen. Das sind nicht einmal zwei Tore pro Partie. Was folgte ist ein großer Umbruch in der Sturmabteilung – dieser war auch bitter nötig. Nur eine Handvoll Cracks werden auch kommende Saison das Dress der 99ers überstreifen – Renars Krastenbergs, Taylor Matson, Anthony Salinitri, Ken Ograjensek und noch viele andere – sie spielen in den Plänen der 99ers keine Rolle mehr.

Die Steirer bedienten sich bei einigen Ligakonkurrenten: Lukas Haudum und Manuel Ganahl kamen aus Klagenfurt, Paul Huber und Tim Harnisch aus Salzburg, Kevin Roy aus Innsbruck, Rok Ticar aus Wien und Trevor Gooch aus Laibach. Lukas Haudum, der mit 27 Jahren auf 198 Saisonspiele in der ICEHL zurückblicken kann, wurde für drei Jahre an den Verein gebunden. Mit Kevin Roy lotste man den viertbesten Scorer der abgelaufenen Saison an die Mur. 25 Tore bedeuteten auch den zweitbesten Wert der gesamten Liga. Auch er wurde mit einem mehrjährigen Vertrag ausgestattet.

Zwei Punkte mehr als Roy konnte der US-Amerikaner Tevor Gooch in der Saison 2023/24 sammeln. Am Ende fehlten ihm nur zwei Punkte auf Ligatopscorer Steven Owre.  Alleine Haudum, Roy und Gooch kamen in der abgelaufenen Spielzeit auf 154 Scorerpunkte. Routinier Manuel Ganahl, der ebenfalls für drei Jahre verpflichtet wurde, kam auf starke 40 Zähler. Für den Vorarlberger ist es die Rückkehr an eine alte Wirkungsstätte: bereits zwischen 2009 und 2015 lief er für die Steirer auf.

Doch auch außerhalb der heimischen Liga wurde man fündig: der offensivstarke Casey Bailey stürmte in den letzten vier Jahren in der DEL und erzielte dort in 160 Spielen 59 Tore. Marcus Vela, ein ehemaliger San Jose Sharks Draft Pick war im Vorjahr Teamkollege von Verteidiger Frank Hora und signierte Anfang Juni bei den Murstädtern. Neben fünf Legionären tummeln sich im Team von Headcoach Harry Lange auch einige Austro-Cracks: für Tim Harnisch ist es ein echtes Homecoming, der talentierte Lenz Moosbrugger will in Graz einen Schritt nach vor machen. Für Sam Antonitsch geht es heuer in seine dritte Spielzeit mit den 99ers. Der am längsten „dienende“ 99er, Michael Schiechl – seit 2020 läuft er in Graz auf – steht auch noch für zwei Jahre unter Vertrag

Die Devise bei den Moser Medical Graz99ers ist klar: es soll in höhere Tabellenregionen gehen. Die abgelaufene Spielzeit, in welcher man nur elf Siege einfahren konnte, will man vergessen machen. Das Powerplay war in der abgelaufenen Saison mit nur 12,5% sehr ineffektiv und auch das Penaltykilling landete „nur“ im Ligamittelfeld. Doch mit dem frischen Wind, für den man nun in Graz gesorgt hat, dürfte es wohl bergauf gehen – am Ende muss es das auch!

Nun seid ihr dran: Wo seht ihr die Graz99ers in der kommenden Saison?

Coming Soon
Wie weit kommt Graz in der Saison 2024/25?
Wie weit kommt Graz in der Saison 2024/25?
Wie weit kommt Graz in der Saison 2024/25?

www.hockey-news.info, Bild: www.fodo.at

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ICEHL-Kadervorstellung 2024: Asiago Hockey (1/13) https://hockey-news.info/icehl-kadervorstellung-2024-asiago-hockey-1-13/ Fri, 06 Sep 2024 09:59:03 +0000 https://hockey-news.info/?p=158828 Die Preseason neigt sich dem Ende zu und die neue Saison der ICEHL steht vor der Tür. Zeit, einen Blick auf die Teams zu werfen und sich mit den Kadern zu beschäftigen, mit denen die 13 Vereine in die neue Saison gehen. Wir stellen die Kader vor, die Bewertung übernehmt ihr: Mit unserem Umfragetool am […]

Der Beitrag ICEHL-Kadervorstellung 2024: Asiago Hockey (1/13) erschien zuerst auf Hockey-News.info - Alle News über das nationale und internationale Eishockey.

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Die Preseason neigt sich dem Ende zu und die neue Saison der ICEHL steht vor der Tür. Zeit, einen Blick auf die Teams zu werfen und sich mit den Kadern zu beschäftigen, mit denen die 13 Vereine in die neue Saison gehen. Wir stellen die Kader vor, die Bewertung übernehmt ihr: Mit unserem Umfragetool am Ende des Artikels.

Asiago startet in die dritte ICEHL-Saison. Scheiterte man in der Premieren-Spielzeit noch in den Pre-Play-Offs, so war vergangene Saison schon nach dem Grunddurchgang Schluss. Mit nur 13 Siegen (acht in regulärer Spielzeit und fünf nach Verlängerung/Penalty-Schießen) und 43 Punkten verabschiedete man sich als Vorletzter vorzeitig in den Sommerurlaub.

Damit man in der kommenden Saison wieder ein gewichtigeres Wörtchen mitredet, hat man in Asiago gleich sechs neue Legionäre verpflichtet und die reisen teilweise mit richtig guten Stats an.

TRAINER
Auch hinter der Bande wird man ein neues Gesicht zu sehen bekommen. Tom Barrasso musste die Italiener verlassen, dafür fand man jedoch einen interessanten Ersatz. Mit Ron Fogarty kommt ein Coach, der auf fast 30 Jahre Erfahrung zurückblicken darf. Der Kanadier coachte ausschließlich in der amerikanischen College-Liga und war zuletzt gleich zehn Jahre lang Head-Coach an der Princeton University. Damit bringt er enorm viel Erfahrung in der Arbeit mit den jungen Spielern mit.

Seine Assistenten heißen Marco Rosa und Nicola Tessari, beide waren auch schon im Vorjahr im Dienste von Asiago und kennen den Verein, sowohl von der Spieler- als auch von der Trainerseite. Fogarty ist in Europa ein unbeschriebenes Blatt, das Experiment muss genau beobachtet werden, könnte aber durchaus erfolgreich sein.

TORHÜTER
Im Tor sind die Italiener bei der Suche nach einer Nummer 1 in Frankreich fündig geworden. Evan Cowley spielte die letzten drei Jahre bei Angers und steigerte sich von Jahr zu Jahr. In der Vorsaison kam der 29-jährige auf eine enorm starke Fangquote von 93,5% in 39 Spielen. Zudem gewann er 30 seiner Einsätze. Sein Back-Up heißt Justin Fazio, der in sein bereits sechstes Jahr in der Liga geht. 2022 wechselte er von Bozen nach Asiago.

Betrachtet man die Stats, so sollte Cowley die unangefochtene Nummer 1 sein, aber in einer langen Saison mit vielen Spielen, ist es sicherlich von Vorteil, wenn man zwei Goalies hat, die über viel Spielerfahrung verfügen.

Doch egal wer von den beiden zum Einsatz kommt, eine Steigerung zum Vorjahr muss geschehen. Mit 197 Gegentoren war Asiago das deutlich schwächste Team in dieser Wertung. Daran hat natürlich nicht nur der Torhüter Schuld, aber in Asiago wird es die ein oder andere Glanzleistung der Tormänner brauchen, damit man um die Play-Offs mitspielen kann.

KADERVORSTELLUNGEN
Migross Supermercati Asiago Hockey
Moser Medical Graz99ers
HC TIWAG Innsbruck - Die Haie
Hydro Fehervar AV19
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HC Pustertal Wölfe
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EC iDM Wärmepumpen VSV
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spusu Vienna Capitals
EC Red Bull Salzburg

VERTEIDIGUNG
In der Defensive sorgte vor allem die Verpflichtung von Jason Fram für Aufsehen. Der kanadisch-chinesische Doppelstaatsbürger spielte zuletzt vier Saison in der KHL für die Kunlun Red Stars und gilt als solider Zwei-Wege-Verteidiger. Ebenso neu im Team ist Matt Cairns, der bislang ausschließlich in Nordamerika spielte und zuletzt zwischen AHL und ECHL hin und her pendelte.

Ansonsten vertraut man weiterhin auf die Dienste von Randy Gazzola, Giovanni Vallati und Lorenzo Casetti. Gazzola wird wohl weiterhin der Dreh- und Angelpunkt in der Defensive sein und auch im Powerplay auf der Platte stehen. Allerdings stagnierte seine Leistung in der Vorsaison im Vergleich zur Spielzeit 2022/23. Es wird drauf ankommen ob die Defensive mit den beiden Neuverpflichtung, sowie dem neuen Tormann es schaffen wird, weniger Gegentore zu bekommen. Zudem muss man sich auch im Penalty-Killing steigern, denn hier belegte man mit einer Quote von 77,8% auch nur den zehnten Rang.

ASI
Kader 2024/25 (unter Vertrag)Tor:
Justin Fazio, Evan Cowley

Verteidigung:
Randy Gazzola, Giovanni Vallati, Matt Cairns, Jason Fram

Sturm:
Nicholas Porco, Nick Saracino, Luke Moncada, Alex Ierullo, Bryce Misley, William Rapuzzi, Carter Turnbull, Nick Moutrey, Matteo Gennaro, Adam Rockwood, Michele Stevan, Marco Magnabosco
Bestätigte Zugänge:Evan Cowley (Angers), Carter Turnbull (Banska Bystrica), Nick Moutrey (Angers), Matt Cairns (Indy Fuel), Adam Rockwood (Innsbruck), Jason Fram (Kunlun)
Bestätigte Abgänge:Allan McShane (La Chaux-de-Fonds), Emil Oksanen, Philip Beaulieu, Michele Marchetti (Bozen), Giordano Finoro (Bozen)
Eventuelle Zugänge/Vertragsverlängerungen:
Eventuelle Abgänge:

STÜRMER
In der Offensive verlor man mit Michele Marchetti und Giordano Finoro gleich zwei wichtige einheimische Cracks an den Ligakonkurrenten aus Bozen. Zudem zog es den Kanadier Allan McShane in die Schweiz. Vor allem vor zwei Jahren war McShane die große Überraschung der Liga, doch auch er konnte an die Leistung nicht anknüpfen und erzielte zuletzt lediglich acht Tore.

Wenn es um das Toreschießen geht, erwartet man sich von Neuverpflichtung Carter Turnbull viel. Der Kanadier stürmte zuletzt in der Slowakei für Banska Bystrica und kam dort in 41 Spielen auf satte 25 Tore und 31 Assists. Damit war er ligaweit der viertbeste Scorer. Es wird gerade in der Offensive auf Spieler wie Turnbull, aber auch den bereits bekannten Cracks Alex Ierullo, Matteo Gennaro und William Rapuzzi, ankommen.

Ebenfalls aus Angers stößt Nick Moutrey zum Team. Der 1.91 Meter große und 94kg schwere Stürmer, erzielte dort 16 Tore, gilt aber sonst eher als defensiver Stürmer, was den Italienern durchaus gut tun könnte. Von den Innsbrucker Haien verpflichtete man Adam Rockwood. Der 28-jährige gilt als Vorlagengeber und soll gerade Spieler wie Turnbull in Szene setzen.

In Summe geht Asiago mit zehn in Nordamerika geborenen Cracks in der Offensive ins Rennen. Damit will man natürlich die Defizite aus dem Vorjahr beseitigen, immerhin erzielte man lediglich 121 Tore, damit war man dass drittschwächste Team der Saison. Auch das Powerplay war mit einer Quote von 19,1% freundlich gesagt ausbaufähig.

Die Verantwortlichen in Asiago waren zum Handeln gezwungen. Gelang es in der Vorsaison noch den Großteil der Leistungsträger zu halten, stagnierten die Leistungen genau jener im Laufe der Spielzeit. Daher stellte man sich neu auf, holte einen neuen, interessanten Mann als Head-Coach, verpflichtete am Papier gute Spieler wie Carter Turnbull oder Jason Fram und schaffte es auch mit Evan Cowley einen starken Goalie nach Asiago zu lotsen.

Dennoch wird der Kampf um die Play-Offs in der kommen Saison wieder enorm hart umkämpft sein. Einige Teams verstärkten sich äußerst prominent und so darf durchaus daran gezweifelt werden, dass man Asiago im Viertelfinale sehen wird.

Nun seid ihr dran: Wo seht ihr Asiago in der kommenden Saison?

Coming Soon
Wie weit kommt Asiago in der Saison 2024/25?
Wie weit kommt Asiago in der Saison 2024/25?
Wie weit kommt Asiago in der Saison 2024/25?

www.hockey-news.info, Bild: HCB/Vanna Antonello

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