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NHL

NHL 31in31 2018: San Jose Sharks

Am 3.Oktober startet die National Hockey League (NHL) in die Saison 2018/19. Nachdem die Washington Capitals nun doch ihren Stanley Cup stemmen konnten, wer ist im kommenden Jahr Contender #1? Kann Rasmus Dahlin die Buffalo Sabres in rosigere Zeiten führen, wie sind die Mannschaften der Austro-Cracks aufgestellt? In der alljährlichen Preview-Serie rückt Hockey-News.info jeden Tag ein anderes Team in den Fokus.

Zum achten Mal in der Vereinsgeschichte knackten die San Jose Sharks in der angelaufenen Saison die 100-Punktemarke. In der ersten Runde der Playoffs bekam man es mit dem Rivalen aus Anaheim zu tun, doch diesen sollte man recht schnell mit 4:0 in die Sommerpause schicken. Gegen die Vegas Golden Knights war für die Haie aber Endstation, mit 2:4 musste man die Segel streichen. General Manager Doug Wilson versuchte im Sommer sich die Dienste von John Tavares zu sichern, der Kanadier entschied sich aber gegen 13 Millionen Dollar Jahresgehalt und für die Toronto Maple Leafs. Vor wenigen Tagen folgte dann der große Knaller, als sich die Sharks einen der besten Verteidiger der Welt ins Boot holten – Erik Karlsson verteidigt kommende Saison für San Jose.

San Jose Sharks
Zugänge:Erik Karlsson, Francis Perron
Abgänge:Chris Tierney, Dylan DeMelo, Jannik Hansen, Paul Martin, Mikkel Boedker, Eric Fehr, Josh Norris
2018 1st Round Pick:21st - Ryan Merkley
Top 3 Prospects:Ryan Merkley, Jeremy Roy, Mario Ferraro

Bemerkenswert: San Jose konnte Karlsson ohne ein wichtiges Puzzleteil des jungen Kerns abzugeben. Somit sind sowohl der Schweizer Timo Meier, als auch der Tscheche Tomas Hertl wieder im Aufgebot der Sharks. Diese beiden Namen kursierten immer wieder in Gerüchten durchs Netz – vor allem mit der Personalie Max Pacioretty wurden die beiden Namen des Öfteren genannt. Hertl und Meier kamen im Vorjahr zusammen auf 82 Punkte, zusammen mit Center Logan Couture, der als einziger Sharks die 30-Toremarke knacken konnte, werden sie eine starke, vielseitige zweite Angriffslinie bilden. Evander Kane konnte sich nach seinem Trade aus Buffalo sehr gut in das Team einfügen und unterzeichnete eine Vertragsverlängerung bis zum Ende der Saison 2024/25. Auch Ikone Joe Thornton hat seinen Kontrakt um ein weiteres Jahr verlängert und steht entweder auf dem ersten oder zweiten Centerspot – eine endgültige Entscheidung wird das Trainingcamp bringen. Nur mehr sieben Spiele fehlen „Jumbo Joe“, dann absolvierte der 39-jährige Kanadier satte 1.500 NHL-Spiele. Joe Pavelski braucht sich über seinen Platz in der ersten Reihe keine Gedanken machen, mit 66 Punkten war Pavelski in der abgelaufenen Spielzeit der punktbeste Sharks-Stürmer. Durch den Abgang von Chris Tierney, der mit begrenzter Eiszeit starke 40 Punkte einsammeln konnte, entstand ein Loch in Reihe 3, welches vermutlich durch den Finnen Antti Suomela geschlossen werden kann. Der 24-jährige Center zeigte im Vorjahr mit 60 Punkten in 59 Partien für JYP Jyväskylä groß auf. Ansonsten präsentieren sich die Bottom Six wenig verändert. Der offensiv talentiere Kevin Labanc, Joonas Donskoi, sowie die beiden Schweden Melker Karlsson und Marcus Sorensen – sie alle finden in den Reihen 3 und 4 Platz.

Evander Kane fühlt sich in Kaliforniern wohl! Credits: Michael Miller (CC BY-SA 4.0)

Stürmer
Evander KaneJoe ThorntonJoe Pavelski
Tomas HertlLogan CoutureTimo Meier
Joonas DonskoiAntti SuomelaKevin Labanc
Marcus SorensenBarclay Goodrow/Dylan GambrellMelker Karlsson

Mit einer Defensive bestehend aus dem Allrounder Brent Burns und dem wohl besten Defensivverteidger der Liga, Marc-Edouard Vlasic, hätte man ohne große Bedenken in die kommende Spielzeit gehen können. Der Zugang eines Superstars wie Erik Karlsson gibt dem D-Squad der Sharks ein völlig neues Gesicht. Burns selbst war 2017/18 mit 67 Punkten punktbester Shark, mit -16 ließ er aber gerade in der Defensive etwas nach. Bemerkenswert: in den Jahren zuvor kratzte er immer an der 30-Toremarke, letztes Jahr erzielte er nur zwölf Treffer – für Burns-Verhältnisse relativ „wenig“. Die große Frage, die sich jetzt auch Headcoach Peter DeBoer und seine Kollegen stellen: wie schafft man es, drei Superdefender bei Laune zu halten und wo stellt man Karlsson auf? Stand-Jetzt lässt vermuten, dass Burns mit Joakim Ryan verteidigen wird. Die beiden standen auch im letzten Jahr oftmals zusammen am Eis. Somit würde das ein „zweites“ Top-Pairing Vlasic-Karlsson bedeuten. Somit hätte man in beiden Paarungen einen Links- und einen Rechtsschützen. Auch im Powerplay hat man mit so viel offensiven Talent jede Menge Möglichkeiten. Justin Braun rutscht in das dritte Pairing zurück und wird durch den „hard-hitter“ Brenden Dillon ergänzt. Zusätzlich hat mit 2018 1st Round Pick Ryan Merkley einen Nachwuchsverteidger mit riesiger Upside gezogen – auch wenn hinsichtlich seiner Einstellung es durchaus Zweifler gibt. Auf den ersten Blick hat die neu formierte Defensive der Sharks sehr wenige Schwachstellen und könnte heuer der Schlüssel zum Erfolg sein.

Die Sharks sind Erik Karlssons zweites NHL-Team! Credit: Michael Miller (CC BY-SA 4.0)

Verteidiger
Joakim RyanBrent Burns
Marc-Edouard VlasicErik Karlsson
Brenden DillonJustin Braun

In den vergangenen drei Jahren stand Martin Jones in nicht weniger als 190 „regular season“-Spielen für die Haie aus der Bay Area auf dem Eis. Dazu kamen noch 40! Playoff-Partien. Es gibt keine Zweifel, dass der28-jährige Kanadier, der seienn Vertrag im Sommer 2017 bis 2024 verlängert hat, die unumstrittene #1 im Kasten der Kalifornier ist. Mit 5,75 Millionen Durchschnittsgehalt zählt er sogar zu den günstigeren #1 Goalies. Seinen Backup wird erneut Aaron Dell geben – mit 29 Jahren geht Dell in seine dritte volle NHL-Saison. Gerade vor zwei Jahren konnte er mit einer Fangquote von über 93% auftrumpfen. Ind er abgelaufenen Saison hatten die beiden Netminder recht ähnliche Statistiken, somit verfügt man in San Jose über ein gutes Goalieduo, welches durchaus die hohen Erwartungen tragen kann.

Torhüter
Martin JonesAaron Dell

Hockey-News Projection: Auch ohne den Monsterdeal um Erik Karlsson hätte man die Sharks als Playoff-Team bezeichnen müssen – mit dem schwedischen Top-Verteidiger greift man nach der Division-Krone und zählt zum engeren Kreis der Cup-Anwärter!

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