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Österreich

Q&A #9: Was wurde aus… Bernhard Bock?

Etliche Namen prägten das österreichische Eishockey und die EBEL in den letzten Jahren. Wir holen diese Cracks, Trainer, Schiedsrichter und andere Protagonisten, die uns lange in Erinnerung bleiben werden, nochmal vors Mikro und interviewen sie in unserer Serie „Q&A“.

In der heutigen neunten Ausgabe widmen wir uns einem Steirer, der die meiste Zeit seiner Karriere jedoch außerhalb seiner Heimat absolvierte. Bernhard Bock war in der österreichischen Bundesliga für Feldkirch, Zell am See und Lustenau aktiv, ehe er 2006 zu Red Bull Salzburg wechselte und in der EBEL debütierte. Nach zwei Jahren ging es noch für eine Saison nach Graz, ehe er seine Karriere in den zweithöchsten Ligen (Nationalliga, INL, AlpsHL) fortsetzte und 2018 in Feldkirch beendete.

Bernhard, was machst du heute, wie sieht dein Leben aus?
Ich hab das Bachelorstudium in IBWL und Masterstudium in International Marketing & Sales absolviert. Derzeit arbeite ich als Head of Marketing in einem globalen Medizinprodukte-Unternehmen. Ansonsten bin ich gerne mit dem Rennrad unterwegs, gehe Skifahren usw.

Verfolgst du die Liga noch?
Die Ergebnisse regelmäßig, Spiele direkt in der Halle kaum. Eher noch in der AlpsHL, da hier noch ein persönlicher Bezug zu manchen Spielern besteht. Leider gibt es ja keine TV-Präsenz, so dass man sich z.B. die Highlights ansehen könnte. Durch die hohe Flut an Importspielern wird die erste Liga für mich mehr und mehr uninteressant. Mehr verfolge ich das Eishockey in der Schweiz.

Was hat sich seit deinem Karriereende verändert oder entwickelt?
Man hat wieder mehr Freizeit und die Wochenenden zur freien Verfügung. Der Umstieg in einen „normalen“ Beruf ist mir ganz gut geglückt. Allerdings vermisst man schon manchmal den Zusammenhalt in der Kabine mit den Teamkollegen.

BERNHARD BOCK
NATIONALITÄTÖsterreich
ALTER39
EBEL-SPIELZEIT2005-2008
EBEL-TEAMSRed Bull Salzburg, Graz99ers
EBEL-SPIELE41
EBEL-PUNKTE0
SONSTIGES- EBEL-Champion 2007 (Red Bull Salzburg)
- 2x Nationalligameister (2005 mit Zell am See/2010 mit Dornbirn)
- 1 A-Länderspiel für Österreich

Gibt es eine Entscheidung in deiner Karriere die du im Nachhinein betrachtet anders treffen hättest sollen?
Die gibt es immer. Danach ist man meistens schlauer. Diese hier zu thematisieren wäre aber der falsche Ort. Man sollte nach vorne schauen und nicht in der Vergangenheit herumstochern.

Was ist die kurioseste Geschichte die du in deiner Laufbahn erlebt hast?
Ja, da gab es die Geschichte, als Arturs Irbe seinen Helm nach dem ersten Drittel in der Kabine vergessen hat. Ich musste als Backup für zwei Minuten ins Tor beim Spiel der Graz 99ers gegen RB Salzburg.

Wenn es nicht für die Karriere im Eishockey gereicht hätte, was wärst du heute?
Die Karriere nach der Karriere gibt es ja sowieso. Und die hätte wahrscheinlich nicht viel anders ausgesehen als die heutige, im Bereich Marketing. Eventuell wäre der Weg auch in Richtung Physiotherapie gegangen.

Gibt es ein besonderes Spiel das du gerne noch einmal erleben möchtest?
Es gab viel tolle Spiele, ein spezielles fällt mir hier nicht ein.  Natürlich sind Play Off Spiele immer etwas ganz besonderes.

BISHERIGE AUSGABEN
Ausgabe 1Todd Elik
Ausgabe 2Frank Banham
Ausgabe 3Jeff Ulmer
Ausgabe 4Roland Kaspitz
Ausgabe 5Lorenz Hirn
Ausgabe 6Ryan Foster
Ausgabe 7Harry Lange
Ausgabe 8Herbert Hohenberger
Ausgabe 9Bernhard Bock
Ausgabe 10Marco Pewal
Ausgabe 11Olivier Latendresse
Ausgabe 12Fabian Weinhandl
Ausgabe 13Marc Brown
Ausgabe 14Michael Puschacher
Ausgabe 15Daniel Mitterdorfer
Ausgabe 16Brad Purdie
Ausgabe 17Guillaume Lefebvre
Ausgabe 18Markus Peintner
Ausgabe 19Robert Lembacher
Ausgabe 20Heimo Lindner
Ausgabe 21Guillaume Desbiens
Ausgabe 22Patrick Machreich
Ausgabe 23Jari Suorsa
Ausgabe 24Christian Cseh
Ausgabe 25Luciano Aquino
Ausgabe 26Engelbert Linder

Hat es einen speziellen Kabinen-Streich an den du dich immer erinnern wirst?
Fällt mir spontan nichts spezielles ein. Aber einen Kabinen-Clown gab es in jeder Mannschaft.

Wer war:

  • Der lustigste Typ in der Kabine den du je erlebt hast?
    Frank Banham, Juha Lind, Thomas Auer oder auch Toni Saarinen sind mir hier in besonderer Erinnerung geblieben.
  • Der Beste Teamkollege am Eis?
    Hier einen speziellen Namen zu nennen fällt mir schwer. Ich hatte das Glück mit vielen hervorragenden Eishockeyspielern, mit den verschiedensten Qualitäten, zusammen spielen zu dürfen. Man kann hier sicherlich Namen wie Dieter Kalt, Jozef Dano oder auch Thomas Auer nennen.
  • Der härteste Gegner am Eis?
    Auch hier gilt das Gleiche wie vorhin. Es gab viele unangenehme Gegenspieler, die einem das Leben nicht immer leicht gemacht haben. Spontan fällt mir Bobby Wren ein. Er war immer ein besonders unangenehmer Gegenspieler.
  • Dein bester Trainer?
    Hardy Nilsson

Photo: GEPA pictures/ Hans Oberlaender

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